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Arbeitsagentur: Computerpanne legt Jobcenter in ganz Deutschland lahm

Hallo, IT? Eine Computerpanne hat bundesweit Jobcenter lahmgelegt, die Arbeitsagentur sucht "mit Hochdruck" nach einer Lösung. Die Kunden sollen trotzdem kommen: Vermittler notieren die Fälle vorläufig per Hand.

Agentur für Arbeit in Dresden: Störung im zentralen IT-Netz Zur Großansicht
DPA

Agentur für Arbeit in Dresden: Störung im zentralen IT-Netz

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) kämpft mit technischen Problemen in ihrem zentralen IT-Netz. Die Störung hat Arbeitsagenturen und Jobcenter in ganz Deutschland lahmgelegt.

Die Kolleginnen und Kollegen in allen Dienststellen haben keinen Zugriff auf die Software, die zentral läuft", bestätigte eine Sprecherin der Nürnberger Behörde. Die Berater könnten zurzeit keine Stellenanzeigen abrufen und daher auch keine Vermittlungsvorschläge machen. Auch die Programme zur internen Dokumentation oder zum Abrufen von E-Mails seien ebenfalls nicht nutzbar. "Wir arbeiten mit Hochdruck an der Behebung der Störung", sagte die Sprecherin. Ein Ende war aber zunächst nicht absehbar.

Termine bei Arbeitsagenturen oder Jobcentern sollten dennoch wahrgenommen werden, betonte die Sprecherin. "Die Kunden sollen auf jeden Fall kommen, weil da ja oft Sanktionen und Ähnliches dranhängen." Die Vermittler würden sich die Meldungen in diesen Fällen vorläufig per Hand notieren. Ursache für den IT-Ausfall könnte möglicherweise eine Softwareaktualisierung am Sonntag sein.

bos/dpa

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insgesamt 63 Beiträge
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1.
hschmitter 20.04.2015
Braucht man dazu ein technisches Problem? Das ganze Konstrukt ist doch schon durch seine Struktur in einem Zustand der de-facto-Lähmung.
2. Softwareaktualisierung am Sonntag
deedoocoo 20.04.2015
Kein Unternehmen auf dieser Welt released updates zwischen Freitag und Sonntag. Nur die Schlechten! ;-)
3. Passiert...
FrankZimmermann 20.04.2015
Mal schauen, wann die ganzen Möchtegern-Experten kommen und erklären, wie man so etwas fehlerfrei macht und wieso so ein Ausfall niemals passieren darf...
4. Sanktionen
missoni 20.04.2015
Dies zeigt einem, das die meisten Firmen Staatsaufträge nur als ABM auffassen. Daher sollte die Argentur für Arbeit endlich mal überlegen, ob man dich Sanktionen auch gegen Firmen machen kann, die die vertraglich zugesicherten Leistungen nicht einhalten oder gar einhalten wollen. Auch das man die Kosten in Rechnung stellen kann, weil das eigene Personal nicht arbeiten kann und sogar einen Mehraufwand hat. Aber da beim Staat eh nichts in der Richtung passiert, schludern die Firmen weiter wie bisher.
5. Überraschend?
mdvve 20.04.2015
Als ehemaliger Mitarbeiter bin ich nicht sonderlich verwundert. Systemstörungen kommen wenn auch nicht immer bundesweit zum Leidwesen der Kunden und Mitarbeiter sehr oft vor. Leider seid Jahren ohne erkennbare Konsequenzen.
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