Gute Konjunktur Arbeitslosigkeit in der Eurozone auf tiefstem Stand seit 2008

Das Wirtschaftswachstum belebt den Jobmarkt in der Eurozone. Die Arbeitslosigkeit war im April wieder so niedrig wie zuletzt vor zehn Jahren.

Bauarbeiter in Hamburg
DPA

Bauarbeiter in Hamburg


Der Arbeitsmarkt in der Eurozone profitiert weiter vom Wirtschaftsaufschwung im gemeinsamen Währungsraum. Im April fiel die Arbeitslosenquote auf 8,5 Prozent, teilte das Statistikamt Eurostat mit. Das ist der niedrigste Stand seit Dezember 2008. Allerdings wurde die Quote für März um 0,1 Prozentpunkte auf 8,6 Prozent nach oben revidiert.

In absoluten Zahlen fiel die Arbeitslosigkeit im April im Monatsvergleich um 56.000. Besonders deutlich zeigt sich die Entspannung im Jahresvergleich: Hierfür meldete Eurostat einen Rückgang um mehr als eine Million.

Seit geraumer Zeit schon erholt sich der Arbeitsmarkt in der EU. In der Hochphase der Euro-Schuldenkrise zeigte sich im Jahr 2013 noch ein völlig anderes Bild. Damals war die Arbeitslosenquote zeitweise auf mehr als zwölf Prozent gestiegen.

Nach wie vor gibt es jedoch Unterschiede zwischen den Euroländern: Eine jeweils sehr hohe Arbeitslosigkeit weisen auch weiterhin Griechenland und Spanien auf.

eaz/dpa/Reuters



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