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Leichter Aufschwung: Arbeitslosigkeit in Euro-Zone sinkt erstmals seit 2011

Proteste in Barcelona: Spanien hat mit 27 Prozent die höchste Arbeitslosigkeit Zur Großansicht
AP/dpa

Proteste in Barcelona: Spanien hat mit 27 Prozent die höchste Arbeitslosigkeit

Die Lage auf dem europäischen Stellenmarkt bessert sich. Erstmals seit zweieinhalb Jahren ist die Arbeitslosigkeit in der Euro-Zone gesunken. Doch immer noch sind viele junge Menschen ohne Job.

Luxemburg - Die Zahl der Arbeitslosen in der Euro-Zone hat sich im Oktober leicht verringert. Die Quote sank von 12,2 auf 12,1 Prozent, wie die EU-Statistikbehörde Eurostat mitteilte. Es ist das erste Mal seit Februar 2011, dass die Arbeitslosigkeit in der Euro-Zone zurückgeht.

Damit sind in den 17 Euro-Ländern aber noch immer fast 19,3 Millionen Männer und Frauen ohne Arbeit. Die Zahl der unter 25-Jährigen ohne Job nahm sogar um 16.000 zu, das entspricht einem Anstieg um 0,1 Punkte auf 24,4 Prozent.

Die hohe Jugendarbeitslosigkeit gehört zu den größten Sorgen der EU und war in den vergangenen Monaten Thema mehrerer Gipfeltreffen. Besonders dramatisch ist die Lage den letzten verfügbaren Zahlen zufolge weiterhin in Griechenland, Spanien sowie Kroatien. Dort liegt die Jugendarbeitslosigkeit jeweils über 50 Prozent. Die Quote misst aber nur den Anteil der Arbeitslosen an allen Jugendlichen, die Arbeit suchen oder haben. Schüler und Studenten bleiben außen vor.

Griechenland und Spanien stehen auch bei der allgemeinen Arbeitslosenquote mit einem Wert von jeweils etwa 27 Prozent am schlechtesten da. Deutschland liegt mit einer Arbeitslosenquote von 5,2 Prozent hinter Österreich (4,8 Prozent) auf Platz zwei. Bei der Jugendarbeitslosigkeit nimmt Deutschland mit einem Wert von 7,8 Prozent weiterhin den Spitzenplatz ein.

Verbraucherpreise steigen wieder schneller

Ein unerwartet deutlicher Anstieg der Preise dämpft die Sorge vor einer Deflation in der Euro-Zone. Waren und Dienstleistungen kosteten Eurostat zufolge im November im Schnitt 0,9 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Das hatte Sorgen vor einem Preisverfall ausgelöst. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte auch deshalb ihren Leitzins jüngst auf das Rekordtief von 0,25 Prozent gedrückt. "Im Moment sehen wir keine Deflationsgefahren", sagte EZB-Direktor Benoît Cœuré.

Überdurchschnittlich verteuerten sich Lebensmittel, Alkohol und Tabak mit 1,6 Prozent, gefolgt von Dienstleistungen mit 1,5 Prozent. Dagegen verbilligte sich Energie um 1,1 Prozent im Vergleich zu Oktober 2012.

cte/Reuters/AFP

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1.
zynik 29.11.2013
Zitat von sysopAP/dpaDie Lage auf dem europäischen Stellenmarkt bessert sich. Erstmals seit zweieinhalb Jahren ist die Arbeitslosigkeit in der Euro-Zone gesunken. Doch immer noch sind viele junge Menschen ohne Job. http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/arbeitslosigkeit-in-euro-zone-sinkt-erstmals-seit-februar-a-936335.html
Kommt man sich nicht lächerlich vor, dazu solche Meldungen zu verfassen?
2. Deutschland und seine Jugend
doytom 29.11.2013
Zitat von sysopAP/dpaDie Lage auf dem europäischen Stellenmarkt bessert sich. Erstmals seit zweieinhalb Jahren ist die Arbeitslosigkeit in der Euro-Zone gesunken. Doch immer noch sind viele junge Menschen ohne Job. http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/arbeitslosigkeit-in-euro-zone-sinkt-erstmals-seit-februar-a-936335.html
Klar nimmt Deutschland Platz 2 im Rang der geringsten Jugendarbeitslosigkeit ein da in Deutschland Dank der Bevölkerungsentwicklung immer weniger Jugendliche vorhanden sind. Auch ein Weg die Arbeitslosigkeit zu drücken wenn schon die deutsche Wirtschaft nicht dazu in der Lage ist. Da ist österreich vorbildlicher, die haben die niedrigste Jugendarbeitslosigkeit aufgrund eines Gesetzes das jedem Jugendlichen einen Ausbidlungsplatz garantiert.
3. Um die Tendenz zu verstärken...
juergw. 29.11.2013
Zitat von sysopAP/dpaDie Lage auf dem europäischen Stellenmarkt bessert sich. Erstmals seit zweieinhalb Jahren ist die Arbeitslosigkeit in der Euro-Zone gesunken. Doch immer noch sind viele junge Menschen ohne Job. http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/arbeitslosigkeit-in-euro-zone-sinkt-erstmals-seit-februar-a-936335.html
braucht Brüssel die "EU Partnerschaft " Richtung Osten.Dann haben wir noch ein paar Milliionen Arbeitslose mehr.Anstatt Richtung Georgien sollten lieber die Probleme in den jetzigen EU Staaten angegangen werden.
4. Jedes Jahr
tommit 29.11.2013
Zitat von sysopAP/dpaDie Lage auf dem europäischen Stellenmarkt bessert sich. Erstmals seit zweieinhalb Jahren ist die Arbeitslosigkeit in der Euro-Zone gesunken. Doch immer noch sind viele junge Menschen ohne Job. http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/arbeitslosigkeit-in-euro-zone-sinkt-erstmals-seit-februar-a-936335.html
in denen junge Leute nicht in eine Sozialvosorge einzahlen, ist wie Chilischote essen, es brennt beim kauen und Jahre später viel stärker... Dazu kommt noch der Wechsel bei der altersbezogenen Bevölkerungsanteile.... sollte dann der Trend zu weniger Kindern so weitergehen in anderen europäischen STaaten.. dann weiss ich jetzt schon, dass dies nur ein warmes Lüftchen sein wird-....
5. Es ist immer das alte Lied:
nadennmallos 29.11.2013
Zitat von sysopAP/dpaDie Lage auf dem europäischen Stellenmarkt bessert sich. Erstmals seit zweieinhalb Jahren ist die Arbeitslosigkeit in der Euro-Zone gesunken. Doch immer noch sind viele junge Menschen ohne Job. http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/arbeitslosigkeit-in-euro-zone-sinkt-erstmals-seit-februar-a-936335.html
1:Wachstum erhöhen um jeden Preis, trotz wegbrechender Märkte. 2: Arbeitsskosten senken, Leute freistellen. 3: Die brauchen natürlich wieder Arbeit und nehmen dann was sie kriegen können, auch unterbezahlte Jobs 4: Kaufkraft sinkt, schwache Nachfrage. 5: Und dann geht es wieder bei 1. los. Was im Binnenmarkt passiert, geschieht irgendwann auch im internationalen Markt.
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