Niedrigster Wert seit 1990 Arbeitslosigkeit sinkt 2017 auf Rekordtief

2017 war ein Rekordjahr auf dem deutschen Arbeitsmarkt: Die durchschnittliche Arbeitslosigkeit fiel auf den niedrigsten Wert seit der Wiedervereinigung.

Arbeiter auf einer Baustelle in Berlin
DPA

Arbeiter auf einer Baustelle in Berlin


Im Jahr 2017 waren durchschnittlich 2,533 Millionen Menschen in Deutschland arbeitslos - und damit 158.000 weniger als im Jahr zuvor. Das teilte die Bundesagentur für Arbeit (BA) mit. Die durchschnittliche Arbeitslosenquote sank um 0,4 Punkte auf 5,7 Prozent. Dies entspricht der niedrigsten durchschnittlichen Jahresarbeitslosigkeit seit der Wiedervereinigung.

Im Dezember stieg die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 17.000 auf 2,385 Millionen. Die Arbeitsagentur führt den Rückgang auf die einsetzende Winterpause zurück. Gegenüber dem Vorjahr ging die Zahl der Arbeitslosen aber um 183.000 zurück. Die Arbeitslosenquote blieb unverändert bei 5,3 Prozent.

Die offizielle Zahl gibt allerdings nicht den vollständigen Umfang der Arbeitslosigkeit wieder. So sind, wenn man etwa Arbeitslose in Beschäftigungsmaßnahmen oder arbeitsunfähig Erkrankte mitrechnet, im Dezember 3,37 Millionen Menschen ohne Job gewesen. Diese sogenannte Unterbeschäftigung ist allerdings ebenfalls zurückgegangen - und zwar um 165.000 im Vergleich zum Vorjahr und um 23.000 zum Vormonat November.

asa/dpa



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