Niedrigster Stand seit 2008 Zahl der Arbeitslosen in der Eurozone stabil

Während in Griechenland und Spanien die Arbeitslosenquote zweistellige Werte aufweist, verzeichnet Deutschland weiterhin eine niedrige Quote. Insgesamt hat sich der Arbeitsmarkt in der Eurozone stabilisiert.

Arbeitsuchende in Madrid (Archiv)
AP

Arbeitsuchende in Madrid (Archiv)


Die Arbeitslosigkeit in der Eurozone stagniert: Saisonbereinigt lag die Quote im März wie bereits im Februar bei 8,5 Prozent. Niedriger war sie zuletzt im Dezember 2008. In der gesamten EU lag die Arbeitslosenquote bei 7,1 Prozent.

Bankvolkswirte hatten mit einer stabilen Quote gerechnet. In den vorangegangenen Monaten hatte sich der Arbeitsmarkt immer mehr erholt. Infolge der Eurokrise war die Arbeitslosenquote im Jahr 2013 noch über zwölf Prozent gestiegen.

In absoluten Zahlen fiel die Arbeitslosigkeit im März im Monatsvergleich um 83.000 auf 13,8 Millionen. Im Jahresvergleich fiel die Arbeitslosenzahl um 1,4 Millionen.

Große Unterschiede

Trotz der Besserung zeigen sich auf dem Arbeitsmarkt weiterhin große Unterschiede zwischen den Euroländern: Eine sehr hohe Arbeitslosigkeit belasten Griechenland, das aktuellsten Zahlen vom Januar zufolge eine Quote von 20,6 Prozent aufweist, und Spanien mit 16,1 Prozent. Danach folgt Italien mit 11 Prozent.

Dagegen steht Deutschland mit einer Quote von 3,4 Prozent derzeit besonders gut da. Allerdings weicht diese Quote wegen einer anderen Berechnungsgrundlage deutlich von dem Wert der Bundesagentur für Arbeit ab.

brt/dpa/AFP

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lathea 03.05.2018
1. Die Unterschiede in den Arbeitslosenquote .....
......würden sich schneller anpassen, wenn die Mobilitätsbereitschaft innerhalb der EU bei der Bevölkerung erwas größer wäre und unsere Kinder und Enkelkinder eine gemeinsame Fremdsprache auf Muttersprachniveau bereits im Kindergarten und der Grundschule erlernen könnten. Denn eine gemeinsame Sprache ist momentan das größte Hindernis für die Mobilitätsbereitschaft und für die Arbeitschancen von EU-Bürgern in einem anderen EU-Land. Bei einer oder zwei gemeinsamen EU-Fremdsprachen ließen sich Berufsausbildungen und Fortbildungen EU-weit leichter durchführen. Damit würde die EU auch schneller zusammenwachsen.
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