Atlas der Arbeit Die Top-Trends am Jobmarkt - in sieben Grafiken

Hat Deutschland bald Vollbeschäftigung? Wo gibt es noch Sklaverei? Und wie viele Industriejobs haben Roboter schon übernommen? Ein Überblick über sieben wichtige Arbeitsmarkt-Trends - in Deutschland und weltweit.

Hans-Böckler-Stiftung

Wussten Sie, dass in Deutschland bis 2027 fast jeder einen Job haben könnte - weil so viele alte Menschen in Rente gehen? Wussten Sie, dass noch immer rund 40 Millionen Menschen weltweit Opfer moderner Sklaverei sind? Und dass auch in Deutschland für Einwanderer das Risiko von Zwangsarbeit wächst?

Der sogenannte Atlas der Arbeit, den die Hans-Böckler-Stiftung und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) am Montag veröffentlich haben, beschäftigt sich mit solchen und vielen weiteren Trends an den Jobmärkten in Deutschland, Europa und der Welt.

Wie gestaltet sich die Lage an den Jobmärkten im Jahr 2018? Der Überblick.

ssu



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Beat Adler 07.05.2018
1. Graphik 5 hinterlaesst Fragezeichen.
Graphik 5 hinterlaesst Fragezeichen. Die heutige Weltwirtschaft bringt etwa 80 Billionen (engl.: trillions) $ auf die Waage. Die USA sind mit 20 Billionen also etwa bei 25% Europa ist auch etwa bei 25%. China steht bei 13 bis 14%. Die Graphik 5 zeigt ein ganz anderes Bild. Welche Ursprungszahlen wurden dabei verwendet? Weiss das jemand?
Straßenjülz 07.05.2018
2. Antwort auf Beitrag #1
Bei Trend 5 ist wahrscheinlich das BIP nach Kaufkraftparität (PPP) abgebildet, siehe auch https://de.m.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Länder_nach_Bruttoinlandsprodukt
Beat Adler 07.05.2018
3. Kaufkraftberechnung
Zitat von StraßenjülzBei Trend 5 ist wahrscheinlich das BIP nach Kaufkraftparität (PPP) abgebildet, siehe auch https://de.m.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Länder_nach_Bruttoinlandsprodukt
Um die Kaufkraft eines Landes zu berechnen, und um das dann mit einem anderen Land zu vergleichen, muessten einheitliche Warenkoerbe definiert werden. Das ist in der Praxis aber voellig unmoeglich, da ein US Amerikaner, der im Jahr 50'000 US$ ausgeben kann, im Vergleich zu einem Chinesen, der 7'500 US$ pro Jahr verkonsumieren kann, eben aus einem ganz anderen Warenkorb einkauft wie der Chinese. Selbst ein Vergleich der Kaufkraftparitaeten zwischen Deutschland und der Schweiz ist problematisch. Zwischen Deutschland und Oestreich ist es vieleicht moeglich. Sollten also die Zahlen der Graphik 5 auf einem PPP (kaufkraftbereinigten) BIP beruhen, darf die Graphik mit Genuss in die Tonne getreten werden!
herbert 07.05.2018
4. Nur zur Erinnerung !
Deutschland ist ein Niedriglohnland und da ist Vollbeschäftigung ein leichtes wenn das Volk ausgebeutet wird.
alfredo24 07.05.2018
5. Lug und Betrug könnte man sagen.
Man muss schon viel Verständnis mitbringen, wenn man die Hartz IV-Gesetzte in Deutschland nicht auch als Sklaverei bezeichnen möchte. Ebenso sind die Zahlen vom Arbeitsmarkt so geschönt, da viele Arbeitslosen eben herausfallen, obwohl sie ohne Job sind und einen Job suchen. Ich denke nur daran, dass die Menschen ab 58 Jahren in der Statistik einfach herausfallen, weil man stillschweigend davon ausgeht, keinen Job mehr ernsthaft zu suchen. Die Vollzeit-Jobs, von denen die Leute nicht leben können, geschweige eine Familie ernähren, sind auch nicht erfasst. Die Tendenz ist nicht besser, sondern schlechter auf unserem Arbeitsmarkt. Nur dies lässt sich von der Politik nicht ganz so gut verkaufen.
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