Preisabsprachen Millionenstrafe für Autobatterie-Kartell

Europas Wettbewerbshüter haben gegen Recycling-Unternehmen Millionenstrafen verhängt. Die Firmen hatten Preise von gebrauchten Autobatterien abgesprochen.


Die Firmen Campine (Belgien), Eco-Bat Technologies (Vereinigtes Königreich) und Recylex (Frankreich) müssen wegen der Mitwirkung in einem Kartell insgesamt 68 Millionen Euro zahlen. Das teilte die EU-Kommission am Mittwoch mit.

Die Unternehmen vereinbarten demnach zwischen 2009 und 2012, die an Schrotthändler und -sammler gezahlten Einkaufspreise für gebrauchte Autobatterien zu senken. Die Recyclingfirmen verwerteten die Altbatterien dann und verkauften das recycelte Blei an Hersteller, die es zur Fertigung neuer Batterien verwendeten.

Der Brüsseler Behörde zufolge sind Kfz-Batterien die weltweit am häufigsten recycelten Konsumgüter. In der EU werden pro Jahr 58 Millionen Autobatterien wiederverwertet.

ssu/dpa



insgesamt 2 Beiträge
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Peter Bernhard 08.02.2017
1. Böse und gute Kartellierungen
Bei Recyling leuchtet bei mir gleich Umweltschutz, heute immer Enrgiewende zu heißen. Deshalb naheliegend der Bezug zu Subentionen: es könnten alle Bundesbürger mit einem Bleipfennig auf der Stromrechnung angegangen werden? Weil Recyling zu fördern ist. Wohin das Geld?`Na, zu den Recylingfirmen. Die haben hier ihr so gesehen ihr eigenes Süppchen gekocht - und die Batteriebesitzer als engeren Kreis auserkoren. Da ist die Bestrafung dann doch abwegig nicht - lässt man mal die Option der Bebleiung aller Bürger oder aber aller Autofahrer beiseite. Denn wer recycelt, sollte den wahren Preis des Bleis erhalten als gerechten Lohn - das gilt auch für mich Mülltrenner meinen gelben Sack bitte auf die deutschgeeichte Goldwage und nicht in den Müll!
MiniDragon 09.02.2017
2. Bleibatterien?
Sind die nicht inzwischen schon megaout? Warum das Bohai um diese umweltschädlichen technischen Fossilien ? Außer dem giftigen Blei enthalten sie ja auch noch Schwefelsäure, mit der man(n) Frauen überschütten kann.
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