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Mögliches 5000-Euro-Limit: Transparency begrüßt Obergrenze für Barzahlungen

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DPA

Jede Menge Bargeld: Kommt bald ein Limit?

Die Regierung erwägt, Bargeldzahlungen nur noch bis 5000 Euro zu erlauben. Anti-Korruptions-Wächter halten das laut einem Zeitungsbericht für sinnvoll: Die Obergrenze sollte sogar noch viel niedriger liegen.

Die Anti-Korruptions-Organisation Transparency International hat Überlegungen der Bundesregierung begrüßt, Bargeldzahlungen nur noch bis 5000 Euro zuzulassen. "Eine Obergrenze für Bargeldzahlungen ist ein sinnvoller Beitrag, um die Schattenwirtschaft zu bekämpfen", sagte Vorstandsmitglied Caspar von Hauenschild der "Berliner Zeitung".

Doch geht es nach ihm, sollte sich Deutschland bei der Festlegung des Limits an Frankreich orientieren - die Obergrenze sollte also bei 1000 Euro liegen. Die Nichtregierungsorganisation Transparency kämpft in Deutschland und international gegen Korruption.

Über eine mögliche Obergrenze für Bargeldzahlungen hatte zuerst die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet. Als Grund wurde demnach die gewachsene Bedrohungslage durch den internationalen Terrorismus genannt, nicht zuletzt durch Anhänger der Dschihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS). Ziel einer Begrenzung wäre also vor allem, die Finanzströme von Terroristen auszutrocknen.

In anderen Staaten Europas gebe es seit Längerem entsprechende Obergrenzen, auf eine gemeinsame Grenze habe man sich aber bislang nicht verständigen können, zitierte die Zeitung Finanzstaatssekretär Michael Meister (CDU). Die Bundesregierung fordere eine einheitliche europäische Lösung, sei aber notfalls auch bereit, allein ein Bargeldlimit festzulegen.

Das Gedankenspiel löste jedoch auch Kritik aus, unter anderem von Händlern und Datenschützern sowie von Politikern wie Christian Lindner (FDP) und dem Grünen-Bundestagsabgeordneten Konstantin von Notz.

aar/dpa

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