Medienbericht über BER-Baustelle TÜV findet angeblich weitere, bisher unbekannte Mängel

Verschiebt sich die Eröffnung des neuen Berliner Hauptstadtflughafens BER nochmals erheblich nach hinten? Das legen Recherchen der Zeitung "Tagesspiegel" nahe.

Hauptstadtflughafen BER
DPA

Hauptstadtflughafen BER


Die Fertigstellung des Berliner Hauptstadtflughafens BER droht sich nochmals erheblich zu verzögern, das berichtet der "Tagesspiegel".

Der Zeitung liegen ein aktueller Lagebericht für die oberste Bauaufsicht Brandenburgs und ein Statusbericht des TÜV Rheinland vor. Den Berichten zufolge gibt es demnach gravierende Defizite bei den technischen Systemen, vor allem erneut beim Brandschutz.

Vor Kurzem galt es noch als wahrscheinlich, dass der Hauptstadtflughafen im Herbst 2019 in Betrieb gehen kann. Doch nun seien die Feststellungen der Behörden laut "Tagesspiegel" teilweise so gravierend, dass der neue Terminplan erneut nicht eingehalten werden könne. Eine Eröffnung vor 2021 sei unwahrscheinlich.

SPIEGEL TV Magazin - Flughafen Berlin-Brandenburg (06.08.2017)

Betroffen und nicht abnahmefähig sind nach den Dokumenten etwa die Entrauchungssteuerung, die Sprinkleranlagen, die Brandmeldeanlage, die elektroakustischen Notwarnsysteme und die Sicherheitsbeleuchtung.

In drei Wochen will Geschäftsführer Engelbert Lütke Daldrup bekannt geben, wann am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) die ersten Passagiere einchecken können.

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outsider-realist 22.11.2017
1. Der Skandal
Der Skandal sind nicht die Mängel, sondern das hier niemand zur Rechenschaft gezogen wurde und die Verantwortlichen stattdessen noch fürstlich entlohnt wurden. Mehdorn hatte bspw. bisher alles an die Wand gefahren und wurde trotzdem für BER verpflichtet. Er hatte nichts erreicht, das Handtuch geworfen und wurde dafür noch belohnt. BER ist nichts weiter als ein Selbstbedienungsladen, bei dem sich einige ungestraft eine goldene Nase verdienen.
mac4me 22.11.2017
2. Turmbau zu Babel...
Die Berliner Politik mit angeschlossener Verwaltung weiter zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: selbst den Generalauftragnehmer spielen und damit Kosten sparen und gleichzeitig schöne Posten für verdiente Politiker schaffen. Letzteres ist gelungen, Ersteres nicht. Der BER kostet 1 Million € am Tag und ein Eröffnungstermin ist noch nicht einmal genannt. Einmal bewahrheitet sich der Spruch: wer zu billig kauft, kauft zweimal. Man hätte die zentrale Planung einer auf solche Großprojekte spezialisierten Firma überlassen sollen. Das wäre im Endeeffekt billiger geworden und hätte weniger Steuer Geld verbrannt.
Koana 22.11.2017
3. Visionäre Planer und Realisateure (ups..... Innen)
.... der ökologisch verträglichste Airport, das volkswirtschaftlich sinnvollste Projekt, da relativ geringe Destruktionsrate bei hervorragender Arbeitsplatzbeschaffung, dazu noch ein BonBon für korrupte Kohorten, die sich über Jahre zu bedienen wissen dürften. Angesichts der traurigen Tatsache, dass selten wirklich vorteilhaftes mit öffentlichem Geld passiert, hoffe ich es werden in diesem Projekt noch viele Milliarden versickern, ähnliches gilt für einen Bahnhof im Süd-Westen, wobei, dort scheint mir die Destruktionsrate leider schon sehr hoch zu liegen, aber da leiden ja nur die Bürger darunter, die das Projekt mehrheitlich gewünscht haben. Es bleibt zu wünschen, dass künftig noch hoffnungslosere Versuche die dämlich destruktive Infrastruktur zu "verbessern" in solchen Happening der Korruption, des Unvermögens und der Chuzpe enden. Allen die sich ärgern sei gesagt - lieber solche Schildbürgerstreiche, als Panzer und Bomben, hoffen wir, es bleibt dafür kein Geld mehr übrig (Kitas, Schulen, sinnvolle Infrastruktur, sinnvolle Jobs, kommen leider an letzter Stelle..... - die bedient man ohnehin nicht mehr wirklich....... - der Staat sieht sich nicht mehr als verantwortlich für das Gemeinwohl, sondern er hat das gemeine Wohl von wenigen zu befriedigen - leider stimmen die Millionen dieser Transition weiter zu - wohl auch mangels Alternative ...... einzig DIE PARTEI repräsentiert offen und ehrlich den Status Quo - Realsatire, gelebt nicht nur in Berlin!)
antiker 22.11.2017
4. wann sieht man endlich ein
das dieser Flughafen nicht in Betrieb gehen wird ?? Der Bund soll einen Schnellbahn nach Leipzig bauen und gut ist. Der Fluhafen Leipzig kann locker noch vergrössert werden. Aus dem BER sollte man dann Wohnbebauung machen, wird dringend benötigt
mayer_tom 22.11.2017
5. was nun??
Wieviel Geld will man noch in den Friedhof schießen?? BER wird nie in Betrieb gehen, da hier ein paar Sesselfurzer sich austoben und zeigen, dass ihre Onkels und Tanten richtig Geld verdienen können. Hier noch ein falsches Rohr - dort ein paar Kabel und am Ende wirds noch rausgerissen und vom Bruder des Klobesitzers nochmal gemacht - hauptsache Geld verblasen und Cousin und Tante glücklich gemacht!! Unser Regierung ist alleine Verantwortlich für das, das dort abläuft - die Welt lacht nicht nur über den BER - auch über die Regierung die sich total blamiert. ABER: Nebenan liegt Schönefeld - wunderbar angedockt an den BER! Hier ist definitiv alles schlechter als am BER und der läuft weiter und wird irgendwann die Hallen übernehmen - dann wirds auch weitergehen aber BER wird nie in Betrieb gehen!! Schämt Euch für solch einen Ablauf im Umgang mit den Steuergeldern Deutschland zeigt sich hier von seiner geilsten Seite Entweder eröffnet ihr das DING oder ihr stellt ab morgen jede weitere Steuerverschwendung ein! In diesem Sinne TOM
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