Vertragsverlängerung Bund verweigert Bahn-Chef Grube Gehaltserhöhung

Bahn-Chef Rüdiger Grube hätte gerne eine Gehaltserhöhung. Laut einem Medienbericht wird er jedoch wohl mit einer Nullrunde leben müssen.

Deutsche-Bahn-Chef Rüdiger Grube
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Deutsche-Bahn-Chef Rüdiger Grube


Bahn-Chef Rüdiger Grube bekommt bei seiner anstehenden Vertragsverlängerung einem Bericht des "Handelsblatt" zufolge keine Gehaltserhöhung. Anders als von Grube gewünscht werde es keine Gehaltserhöhung geben, berichtete die Zeitung unter Berufung auf Regierungskreise.

Grube und der Bund verständigten sich nach intensiven Verhandlungen aber darauf, den Vertrag um drei und nicht nur, wie zwischenzeitlich offenbar angedacht, um zwei Jahre zu verlängern.

Grube steht seit Mai 2009 an der Spitze des Unternehmens und bekommt eine Festvergütung von 900.000 Euro im Jahr. Inklusive Boni verdiente er im Geschäftsjahr 2015 gut 1,4 Millionen Euro. Allerdings rutschte das Unternehmen 2015 erstmals seit zwölf Jahren in die roten Zahlen.

Grubes bisheriger Vertrag läuft zum Jahresende aus. Der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn will ihn am Montag verlängern. Bleibt Grube bis Ende 2020 Vorstandsvorsitzender, steht er länger an der Spitze des Konzerns als sein Vorgänger Hartmut Mehdorn. Dieser war neuneinhalb Jahre lang Bahn-Chef gewesen.

hej/AFP



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