Weltwirtschaftsforum Merkel spricht in Davos über Europa

Bundeskanzlerin Angela Merkel wird zu einem Kurzbesuch zum Weltwirtschaftsforum nach Davos fahren. US-Präsident Donald Trump soll sie dort aber nicht treffen.

Vorbereitungen in Davos
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Vorbereitungen in Davos


Mehrere Staats- und Regierungschefs werden beim Weltwirtschaftsforum in Davos erwartet. Nun hat auch Bundeskanzlerin Angela Merkel ihr Kommen zugesagt. Sie werde am Mittwochnachmittag eine Rede vor dem Plenum halten, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. An dem Tag liege der Fokus des jährlichen Treffens auf dem Thema Europa. Vorgesehen seien auch einige bilaterale Gespräche. Angaben zu möglichen Gesprächspartnern machte Seibert zunächst nicht. Merkel werde noch am selben Tag wieder abreisen.

Am Mittwoch werden auch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sowie der italienische Ministerpräsident Paolo Gentiloni auf dem Weltwirtschaftsforum sprechen. Eröffnet wird es am Dienstag vom indischen Regierungschef Narendra Modi. Gelegenheit für ein Treffen mit US-Präsident Donald Trump gibt es für die Kanzlerin wohl nicht: Trump wird erst am Freitag, am letzten Tag des Forums, seine Rede halten.

An dem Treffen in Davos vom 23. bis 26. Januar wollen unter anderem auch die britische Premierministerin Theresa May, Kanadas Regierungschef Justin Trudeau sowie Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu teilnehmen. Auch 38 Chefs internationaler Organisationen wie die Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF) Christine Lagarde und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker werden erwartet, ebenso wie zahlreiche Chefs von Uno-Organisationen. Unter den insgesamt 3000 Gästen sind rund 1900 Unternehmenschefs.

mmq/AFP/Reuters



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lupo44 19.01.2018
1. Weltwirtschaftsforum ,ein sehr bedeutendes Treffen.....
wenn man sich die Gästeliste ansieht ist das schon eine sehr wichtige und entscheidene Gesellschaft.Frau Merkel als geschäftsführendeKanzlerin wird dort eine Rede halten.Wie auch die Anderen hohen Repräsentanten.Keiner weiß was dort für eine Tagesordnung stehen wird wenn es um Europa geht ,also um uns. Zur Demokratie würde es sich doch gehören uns darüber zumindes in Stichpunkten zu informieren.Etwas spitz formuliert kann man gehässig konstatieren ,danach wird man uns die Ergebnisse so unterbreiten ,dass wir wieder nur vor vollendeten Tatsachen gestellt werden und zum Höhe punkt vielleicht noch abstimmen können über Dinge die wir garnicht beeinflussen konnten.Es tut mir Leid ,das ist nicht das was wir uns vorgestellt haben.Zumindest die Menschen die 40 Jahre in einer Diktatur leben mußten und eingespeert waren.Man könnte sagen eine Fortsetzung dieser Zeit etwas humaner wegen der Meinungsfreiheit.Diesen Artikel hätte ich dort garnicht schreiben können.Aber mich würde mal interessieren ob das Andere Teilnehmer im Forum auch so sehen?
Cyberfeld 19.01.2018
2.
Nun wie Davos so ist kann man hier anschauen https://www.youtube.com/watch?v=Hq930ZmX5-A (engl) Die Frage ist doch eher wird Merkel ähnliche Fehler wie Sigmar Gabriel und Gerhard Schröder. Schröder hatte ihn Davos angekündigt damals den Niedriglohn Sektor einzuführen und später wie erfolgreich das war nur damals hatte so gut wie niemand darüber berichtet. Als Gabriel dort war musste er sich schon wundern wie sein Kommentar über "Die Hysterischen Deutschen" so schnell ihn der Presse war. Es ist halt die Frage ob Merkel ihn ein ähnliche Fettnäpfchen landet. Bei Davos habe ich das Gefühl da wird zu wenig darüber nachgedacht das der Weg zur Hölle gepflastert ist mit guten Vorsätzen.
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