Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.

Jahreswirtschaftsbericht: Bundesregierung erwartet neuen Beschäftigungsrekord

Daimler-Werk in Sindelfingen: Die Arbeitslosenquote soll sinken Zur Großansicht
DPA

Daimler-Werk in Sindelfingen: Die Arbeitslosenquote soll sinken

Schwacher Euro, billiges Öl: Die deutsche Wirtschaft dürfte im Jahr 2015 gut laufen. Laut Nachrichtenagentur Reuters hebt die Bundesregierung ihre Wachstumsprognose an - und erwartet einen neuen Rekord bei der Erwerbstätigenzahl.

Berlin - 42,8 Millionen Menschen werden nach Einschätzung der Bundesregierung in diesem Jahr in Deutschland erwerbstätig sein. Im Entwurf des Jahreswirtschaftsberichts 2015, aus dem die Nachrichtenagentur Reuters zitiert, wird von einem Anstieg um 170.000 im Jahresdurchschnitt ausgegangen. Damit werde nach 2014 ein weiterer Beschäftigungsrekord aufgestellt.

Die Arbeitslosenzahl werde laut dem Bericht im laufenden Jahr um 40.000 abnehmen. Das bedeute eine Abnahme der jahresdurchschnittlichen Arbeitslosenquote von 6,7 Prozent auf 6,6 Prozent.

Beim Export geht die Regierung von einem Zuwachs von 3,6 Prozent, beim Import von 4,1 Prozent aus. Im Herbst war sie mit einer Schätzung des Ausfuhrzuwachses von 4,1 Prozent und des Importwachstums von 5,5 Prozent von einem noch stärkeren Außenhandel ausgegangen.

Der Jahreswirtschaftsbericht wird am Mittwoch von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel vorgestellt. Im Mittelpunkt steht laut Reuters das Thema Investitionen. Die Wachstumsprognose für 2015 solle von 1,3 auf "rund 1,5 Prozent" angehoben werden.

stk/Reuters

Diesen Artikel...
Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
insgesamt 16 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    
1. Jubelstatistik, selbst gemacht...
bluebill 26.01.2015
Statistiken sind immer eine Sache der Berechnungsgrundlage, ihre Aussage kann auf viele Weise ausgelegt werden. So zum Beispiel das Feiern der sinkenden Arbeitslosenzahl. Die ist mal gerade um 1 Promill (0,1 Prozent) kleiner geworden, das dürfte fast unterhalb der Messtoleranz liegen. Zumal immer mehr Menschen von dieser Zahl gar nicht mehr erfasst werden - Ältere z.B. oder alle, die zu sogenannten Fortbildungsmaßnahmen verdonnert wurden.
2. Unmöglich!
Achmuth_I 26.01.2015
Der Mindestlohn ist ein Jobkiller. Die Bundesregierung wird sich noch wundern wie plötzlich Millionen Arbeitslose aus dem Nichts auftauchen. Wenn wir jetzt nicht endlich Lohnzurückhaltung üben, dann kann es passieren, dass die Wirtschaft in Resteuropa wieder mithalten kann. Dann könnten die noch Anfangen Ihre Staatsschulden zu bedienen. Das darf nicht passieren! Also: Gürtel enger schnallen.
3.
andihh75 26.01.2015
Wachstum Wachstum über alles! Gibt es in dieser verblödeten Welt eigentlich auch noch andere Sorgen als Wachstum? Unglaublich und dann kommen da sich noch so seltsame Konstrukte wie Geschäftsklimaindex hinzu.... Wer braucht sowas? Hat sich mal wer die Mühe gemacht z.B. zu schauen wie dieser Index errechnet wird? Verarschung pur nenne ich das!!!
4. was
jamesbrand 26.01.2015
soll das? Es wird seit 1992 Lohnzurückhaltung geübt und Deutschland wird in Europa als Niedriglohnland angesehen, wie tief soll den der Lohn noch sein?????
5. Bitte aufschlüsseln
carranza 26.01.2015
Davon wie viele Minijobber? Wie viele anderweitig Teilzeibeschäftige? Wie viele Vollbeschäftigte? Und von diesen: wie viele oberhalb der Aufstocker- bzw. Armmutsgrenze?
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    

© SPIEGEL ONLINE 2015
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH





Der kompakte Nachrichtenüberblick am Morgen: aktuell und meinungsstark. Jeden Morgen (werktags) um 6 Uhr. Bestellen Sie direkt hier: