New York - Die Ölpreise sind am Montag gestiegen - gestützt durch Hoffnungen auf ein Konjunkturprogramm in China. Am frühen Abend kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 108 Dollar, rund ein Dollar mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI stieg auf 92 Dollar.
China habe die Hoffnung auf ein neues Konjunkturprogramm geschürt, sagten Anleger. Zuletzt hatte die chinesische Wirtschaft unerwartet stark an Schwung verloren.
In einer von der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua am Wochenende veröffentlichten Stellungnahme hatte Chinas Premierminister Wen Jiabao gefordert, dass "ein stabiles Wachstum" stärker in den Vordergrund gerückt werden müsse. Ferner äußerte Wen keine Besorgnis über mögliche Inflationsgefahren. Beides sind Anzeichen, dass der scheidende Premier ein Konjunkturprogramm für möglich hält.
Dies habe die Ölpreise gestützt, sagten Händler. Denn springt die Konjunktur in China an - dann steigt die Nachfrage nach Öl und mit ihr der Preis für den Rohstoff. China ist nach den USA der zweitgrößte Ölkonsument der Welt.
ssu/dpa-AFX
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