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Bestechung: China meldet Milliardenerfolg im Kampf gegen Korruption

Chinas Präsident Xi Jinping: Finanziell erfolgreich im Anti-Korruptionskampf Zur Großansicht
Getty Images

Chinas Präsident Xi Jinping: Finanziell erfolgreich im Anti-Korruptionskampf

Der Kampf gegen die Korruption scheint sich für China zumindest finanziell auszuzahlen. Nach eigener Darstellung hat sich das Land Bestechungsgelder von mehr als sechs Milliarden Euro zurückgeholt - von korrupten Beamten und Firmen.

China demonstriert Stärke im Kampf gegen die Korruption. Wie staatliche Medien berichten, habe das Land in den vergangenen zweieinhalb Jahren 38,7 Milliarden Yuan zurückgewonnen, die zuvor durch Bestechung verlorengegangen waren. Das entspricht rund 6,2 Milliarden Dollar.

Korrupte Beamte und Funktionäre hätten unrechtmäßig erworbenes Land und Eigentum an den Staat zurückgeben müssen, berichtet die offizielle Parteizeitung "People's Daily" auf ihrer Internetseite und beruft sich dabei auf das höchste Anti-Korruptionsgremium der herrschenden kommunistischen Partei. Auch begünstigte Privatpersonen und Firmen, die illegale Steuervergünstigungen erhalten hatten, mussten demnach Geld an den Staat zurückzahlen.

Die staatliche Anti-Korruptionskampagne läuft seit November 2012, als Präsident Xi Jinping ins Amt kam. Er kündigte einen massiven Kampf gegen Bestechung und Vetternwirtschaft an, der sich sowohl gegen mächtige "Tigern" als auch einfache "Fliegen" wenden soll.

Zu den "Tigern", die Xi bereits gefangen hat, gehören auch ehemals hochrangige und später in Ungnade gefallene Politiker. So wurde im Juni der frühere Sicherheitschef Zhou Yongkang zu lebenslanger Haft verurteilt. Wenige Wochen später nahm die Polizei den ehemaligen Präsidentenberater Ling Jihua fest. Auch der Ex-Bürgermeister der Millionenstadt Nanjing, Ji Jiany, muss wegen Korruption für anderthalb Jahrzehnte ins Gefängnis.

Bereits im Februar war zudem der einst einflussreiche Industrie-Mogul Liu Han hingerichtet worden, weil er enge Kontakte zur Mafia gepflegt haben soll.

stk/Reuters

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insgesamt 18 Beiträge
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1. China meldet Milliardenerfolg im Kampf gegen Korruption
kimmberlie67 29.07.2015
da sollte sich die deutsche Regierung ein Beispiel nehmen. Nur hier nennt man es Lobby-Arbeit.
2. Das Prinzip ist immer das gleiche
Palisander 29.07.2015
egal aus welcher Himmelsrichtung solche Nachrichten kommen. Das wird immer dann veröffentlicht wenn etwas anderes Tragisches passiert ist. In diesem Fall die Kursverluste an der Börse. Da braucht es eine gute Nachricht. Daher trau ich solchen Nachrichten nicht.
3. Daran sollten sich
hevopi 29.07.2015
die EU-Politiker mal ein Beispiel nehmen. Wo bleiben die Informationen zur Eindämmung der Korruption z.B. in Griechenland? Die grünen Politiker sind z.B. Weltmeister-Schwätzer, wenn es um "Menschenrechte", Flüchtlinge und Nicht-demokratische Staaten geht, aber selbst mal aktiv werden, wenn es um die wirklichen Probleme dieser Welt geht, legen sie ihre Hände in den Schoß.
4. Aufräumarbeiten
kategorien 29.07.2015
Wer es glaubt, wird selig. Wie in Russland und in anderen autoritäten Regimen, werden Korruptionsfragen zu politischen Zwecken missbraucht. Aber dessen dürften such die meisten von uns und die Chinesen bewusst sein.
5.
mermes 29.07.2015
ich stimme china in kaum einer seiner politischen meinungen zu, jedoch von dieser vorgehensweise gegen korruption , koennten sich Gr und De echt mal ne scheibe abschneiden! bei uns wird ja schon oeffentliche korruption betrieben...
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