Statistik Deutsche Staatsschulden sinken um 34 Milliarden Euro

Deutschland kommt beim Schuldenabbau voran - allerdings nur sehr langsam. Zum Ende des ersten Halbjahres 2013 war der Schuldenberg rund 34 Milliarden Euro kleiner als ein Jahr zuvor. Mit gut zwei Billionen Euro ist er aber immer noch gigantisch.

"Schuldenuhr" in Berlin (Archivfoto): Es geht abwärts, zumindest ein bisschen
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"Schuldenuhr" in Berlin (Archivfoto): Es geht abwärts, zumindest ein bisschen


Berlin - Die Schulden von Bund, Ländern und Gemeinden sind im ersten Halbjahr um gut 34 Milliarden Euro gesunken - betragen aber einschließlich ihrer Extrahaushalte immer noch mehr als zwei Billionen Euro. 2048,4 Milliarden Euro waren es Ende Juni exakt, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Damit lag die Gesamtverschuldung 1,6 Prozent niedriger als im Vorjahreszeitraum.

Maßgeblichen Einfluss auf den Rückgang der Verschuldung hatten laut der Behörde vor allem die beiden sogenannten Bad Banks FMS Wertmanagement und Erste Abwicklungsanstalt, in der die toxischen Teile der ehemaligen Skandalbanken Hypo Real Estate (HRE) sowie WestLB gebündelt wurden. Die Abwicklungsbanken hätten ihr Portfolio weiter abgebaut und somit ihre Bilanzsumme sowie ihren Schuldenstand reduziert, hieß es zur Begründung.

Die Schulden des Bundes schrumpften im Vergleich zum Vorjahreswert um 1,4 Prozent oder 17,8 Milliarden Euro auf 1288,5 Milliarden Euro. Die der Länder gingen um 2,5 Prozent oder 16,4 Milliarden Euro auf 626,7 Milliarden Euro zurück. Dagegen legte der Schuldenstand der Gemeinden und der Gemeindeverbände um 0,1 Prozent auf 133,2 Milliarden Euro zu. Die Verbindlichkeiten der kommunalen Zweckverbände sowie der Sozialversicherung sind in dieser Statistik nicht enthalten.

stk/Reuters



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insgesamt 157 Beiträge
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Seite 1
muellerthomas 26.09.2013
1.
Zitat von sysopGetty ImagesDeutschland kommt beim Schuldenabbau voran - allerdings nur sehr langsam. Zum Ende des ersten Halbjahres 2013 war der Schuldenberg rund 34 Milliarden Euro kleiner als ein Jahr zuvor. Mit gut zwei Billionen Euro ist er aber immer noch gigantisch. http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/deutsche-staatsschulden-sinken-um-34-milliarden-euro-a-924587.html
Wieso wäre schneller denn besser? Gingantisch im Verhältnis zu was?
susiwolf 26.09.2013
2. Die Gigantomanie ...
Der Wahnsinn der roten Zahlen ... und eine 'knallharte' Begrenzung ab 2016 ? Das wäre -eventuell- ja noch in dieser Legislaturperiode. Und dann der 'erste Versuchsballon' hinsichtlich höherer Zinsen - demnächst in diesem Theater - Da kommen noch interessante Details auf uns zu - in diesem Zeitfenster. Ob Peer als neuer Finanzminister wohl den Mittelfinger ausstreckt ? ;-)
keyoz 26.09.2013
3. ...
Zitat von sysopGetty ImagesDeutschland kommt beim Schuldenabbau voran - allerdings nur sehr langsam. Zum Ende des ersten Halbjahres 2013 war der Schuldenberg rund 34 Milliarden Euro kleiner als ein Jahr zuvor. Mit gut zwei Billionen Euro ist er aber immer noch gigantisch. http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/deutsche-staatsschulden-sinken-um-34-milliarden-euro-a-924587.html
Also, nochmal zum Mitrechnen: Pro Jahr -34 Mrd € Schulden macht bei 2 Billionen € gepflegte 60 Jahre sparen. Erfolgsmeldungen sehen anders aus. Weiter so, Deutschland.
berufskonsument 26.09.2013
4.
Abgesehen davon, dass diese Zahl bestimmt mit den üblichen Rechentricks der Regierung entstanden ist: Es ist das erste Mal, dass die Staatsverschuldung überhaupt sinkt, zumindest kann ich mich daran in der Vergangenheit nicht erinnern. Insofern finde ich Kritik daran, dass es zu langsam geht, eigentlich unangebracht. 1,6% Tilgung sind auch nicht so wenig. Es hat 60 Jahre gedauert, den Schuldenberg aufzubauen, dann darf es auch 60 Jahre dauern, bis er wieder weg ist.
w.kampmann 26.09.2013
5. optional
Tickt die Uhr da jetzt wirklich rückwärts?
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