Stabiler Konsum, mäßige Exporte Kauflaune stützt deutsche Wirtschaft

Deutschlands Wirtschaft hat wegen der schwächeren Weltkonjunktur an Fahrt verloren. Dank des starken Konsums ist sie aber zwischen Juli und September unterm Strich gewachsen.

Shoppingcenter in Dresden: Ungetrübte Kauflaune
DPA

Shoppingcenter in Dresden: Ungetrübte Kauflaune


Deutschlands moderater Aufschwung setzt sich dank kauflustiger Verbraucher fort. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im dritten Quartal 2015 im Vergleich zum Vorquartal um 0,3 Prozent. Das teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mit.

Das BIP steigerte sich damit schon das fünfte Quartal in Folge. Insgesamt aber verlor die Konjunktur etwas an Fahrt. Denn die Unternehmen investierten weniger, und auch der Außenhandel bremste das Wachstum: Zwar stiegen die Ausfuhren leicht, aber die Importe erhöhten sich deutlich stärker.

Im Frühjahr war die Wirtschaftsleistung im Quartalsvergleich noch um 0,4 Prozent gewachsen, zum Jahresbeginn um 0,3 Prozent.

Die Bundesregierung rechnet in diesem Jahr mit einem Wachstum von 1,7 Prozent, das sich 2016 auf 1,8 Prozent beschleunigen dürfte. 2014 hatte Europas größte Volkswirtschaft um 1,6 Prozent zugelegt.

ssu/dpa-AFX/Reuters



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carahyba 24.11.2015
1. widersprüchlich wie ...
Widersprüchlicher geht's kaum, Zitat SpOn: "Insgesamt aber verlor die Konjunktur etwas an Fahrt. Denn die Unternehmen investierten weniger, und auch der Außenhandel bremste das Wachstum: Zwar stiegen die Ausfuhren leicht, aber die Importe erhöhten sich deutlich stärker." Kauflaune vielleicht, aber dem Verbraucher fehlt das Geld. Im Resteuropa herrscht Rezession und die hochgerechneten 1,6% BIP-Zuwachs in Deutschland für 2015 sind meines Erachtens sind wieder einmal dadurch erkauft, dass die Löhne in Deutschland deutlich unter dem Produktivitätszuwachs der letzten Jahre geblieben sind. Geld wird weiter nach oben geschaufelt und dem realen Wirtschaftskreislauf entzogen. Da Deutschland die stärkste Wirtschaft in Europa ist, wirkt das auch am stärksten auf Europas Wirtschaft insgesamt.
karlsiegfried 24.11.2015
2. Kauflaune?
Was ist das nur fürein Wort. Nicht Kauflaune ist der Grund, sondern die Angst vor der staatlichen verordenten Enteignung. Kauflaune können nur diejenigen haben, die ohnehin nichts besitzen.
trader_07 24.11.2015
3. Enteignet...
Zitat von karlsiegfriedWas ist das nur fürein Wort. Nicht Kauflaune ist der Grund, sondern die Angst vor der staatlichen verordenten Enteignung. Kauflaune können nur diejenigen haben, die ohnehin nichts besitzen.
"Enteignet" werden allenfalls die in finanziellen Dingen Unbedarften, denen ausser Sparbuch und Festgeldkonto keine alternative Anlageform einfällt.
Partieller Augentinnitus 24.11.2015
4.
Da isse ja wieder die als Kauflaune verkauften heimlichen Preiserhöhungen. Wären die Energiepreise nicht gesunken, dann würde diese Kauflaune durch die Decke schiessen. https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesamtwirtschaftUmwelt/Preise/Verbraucherpreisindizes/Tabellen/Top20.html https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesamtwirtschaftUmwelt/Preise/_Grafik/GH_Verkaufspreise_Nahrung.png?__blob=poster
selbstdenker75 24.11.2015
5. Is klar.......
....und in ein paar Wochen lesen wir wieder, das der Einzelhandel mit dem Weihnachtsgeschäft unzufrieden war und Umsatzrückgänge beklagt.
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