Wettbewerbsfähigkeit der Länder Mit Deutschland geht es weiter bergab

Deutschland ist einer Studie zufolge im Vergleich der wettbewerbsfähigsten Länder weiter zurückgefallen. Besser sieht es für die USA aus.

Ein Arbeiter geht in Hamburg auf einer Baustelle über ein Gerüst
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Ein Arbeiter geht in Hamburg auf einer Baustelle über ein Gerüst


Unter den wettbewerbsfähigsten Ländern der Welt gibt es einen harten Konkurrenzkampf um die vordersten Plätze. Mit Deutschland geht es dabei seit Jahren bergab, wie aus der 30. Liste der Schweizer Wirtschaftshochschule IMD hervorgeht.

Die Bundesrepublik fiel vom 6. Platz 2014 auf den 15. Platz heute. Negativ zu Buche schlägt vor allem die Steuergesetzgebung. Schlechter bestellt sei es auch mit den digitalen Fähigkeiten, dem Kampf gegen Steuerhinterziehung und die Umweltverschmutzung. China kletterte fünf Plätze, überholte Deutschland und landete auf Platz 13. Einen Sprung machte auch Österreich: vom 25. auf den 18. Platz.

Besser sieht es hingegen bei anderen europäischen Staaten aus: Erstmals hat die Niederlande die Schweiz überholt, weltweit gehen die USA mit einem Sprung vom vierten auf den ersten Platz als großer Sieger hervor.

Hinter den USA liegen Hongkong, Singapur, die Niederlande und die Schweiz. 2017 waren es dieselben Länder in anderer Reihenfolge: Hongkong, die Schweiz, Singapur, die USA und die Niederlande. Dänemark, Norwegen und Schweden sind in diesem Jahr auch in den Top Ten, ebenso Kanada und die Vereinigten Arabischen Emirate.

Für die Liste werden Wirtschaftsdaten und Managermeinungen ausgewertet. Die USA punkteten mit der Wirtschaftsentwicklung und Infrastruktur. Dabei ging es weniger um Straßen, sondern um Mobilfunk- und Internetabdeckung und Forschung.

bam/dpa



insgesamt 35 Beiträge
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rabkauhala 24.05.2018
1. Wen wundert´s!
Und das ist erst der Anfang, denn die massiven Fehler und Verfehlungen die derzeitigen Entscheider werden erst in den kommenden Jahren so richtig auf die Wettbewerbsfähigkeit durchschlagen. Die beschriebenen Probleme werden noch wesentlich größer werden und ein Gegensteuern der Regierung, die ja schon für diese Tendenz verantwortlich ist wird es nicht geben. Die Lügen von Frau Merkel, die Deutschland als Umweltschutzmusterland, mit Steuergerechtigkeit und technologischer Spitzentechnologie beschreibt und statt zu handeln und Zukunft zun gestalten wird seit 16 Jahren nur verwaltet und von der Substanz gelebt. Frau Merkel hat genau einmal ihre Richtlinienkompetenz gezeigt, und das sehr m. M. sehr schlecht in dem sie Europas Grenzen ganz abgeschafft hat und unser Sozialsystem für die ganze Welt geöffnet. Diese zukünftigen Steuerbelastungen sind Hypothekenund werden uns was die Wettbewerbsfähigkeit angeht noch in ganz andere Regionen katapultieren und wir uns zwischen den osteuropäischen Ländern und den Balkanstaaten wiederfinden.
so-long 24.05.2018
2. Traue
keiner Studie, die Du nicht selbst geschrieben hast. Die Infrastruktur in den USA ( Straßen, ÖPNV, Elektrik, etc.) ist unter alles Kanone. Das weiß jeder, der mal drüben war. Und die Schweiz, Singapur, etc? Die sind winzig, haben keine Probleme mit Einwanderung in die Sozielsysteme und hatten noch nie Kriege, welche unglaublich Werte zerstörten.
Europa! 24.05.2018
3. In der Tat
Es ist nicht einfach "die Steuergesetzgebung". Es geht darum, dass die Arbeitnehmer und die deutsche Wirtschaft immer mehr belastet werden durch Ausgaben in vielfacher Milliardenhöhe, um eine sinnlose Zuwanderung zu finanzieren, die allen Beteiligten, vor allem aber den deutschen Steuerzahlern, Beitragszahlern, Wohnungssuchenden etc. nur schadet.
Forist2 24.05.2018
4. Zu viel, zu lahmer, zu teurer öffentlicher Dienst in Deutschland
Daran liegt das. Die Selbstbedienungsmentaliät ist allgegenwärtig. Man muß doch nur mal gucken, was in der Karibik oder sonst wo die Aussteiger früher für Jobs hatten. Alle frühpensionierte Beamte oder ÖD mit üppiger VBL Zusatzversorgung. Wer die Wohltaten alle bezahlt, wissen wir ja. Rentner trifft man immer weniger, in Zukunft mit den Armutsrenten gar keine mehr.
gluonball 24.05.2018
5. Bürokratie
Richtig und immer alles weiter mit Bürokratie zu ertränken. Egal mit wem ich rede, ob kleiner Laden, Friseur oder selbst Ärzte. Alle regen sich über die zunehmende Bürokratie auf. Meine Ärztin letztens beim Impfen:"Und dafür habe ich Medizin studiert und im Krankenhaus gearbeitet um dann 2/3 der Zeit mich mit Bürokratie zu beschäftigen." Real war es noch schlimmer 30s für die Impfung und 20 min bis sie in diverse Hefte und den PC alles eingetragen hatte was so einzutragen war.
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