Beliebtestes Land Deutschland verdrängt USA von Platz eins

And the winner is Germany: Bei einer internationalen Umfrage zum Image von 50 Ländern landet die Bunderepublik auf Platz eins. Damit verdrängt Deutschland die USA, für die es deutlich nach unten geht.

Deutschland-Symbol Schloss Neuschwanstein
DPA

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Deutschland hat die USA als das populärste Land abgelöst. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Donnerstag veröffentlichte Untersuchung des Marktforschungsinstituts GfK und des Politikberaters Simon Anholt. Die Vereinigten Staaten rutschen in dem Image-Ranking auf Platz sechs ab.

Frankreich ist der Studie zufolge international das zweitbeliebteste Land, Großbritannien hält sich stabil auf Platz drei. Kanada und Japan teilen sich Rang vier.

Der sogenannte Anholt-GfK Nation Brands Index ermittelt jährlich, wie 50 Länder weltweit wahrgenommen werden. Dazu wird das Image in den Kategorien Exporte, Regierung, Kultur, Bevölkerung, Tourismus und Immigration/Investition untersucht. Deutschland hatte schon in früheren Jahren den ersten Platz der Rangliste eingenommen, zuletzt 2014.

In diesem Jahr schnitt die Bundesrepublik in allen untersuchten Bereichen sehr positiv ab. Vor allem in den Kategorien Kultur, Regierung und Bevölkerung konnte es in der weltweiten Wahrnehmung zulegen. Nur im Bereich Tourismus liege Deutschland im Ranking etwas weiter hinten.

"Man traut uns viel zu in der Welt"

Gerade in Asien - besonders in China - habe sich das Image der Bundesrepublik aber stark verbessert, hieß es. Weniger positiv wurde Deutschland hingegen von seinen europäischen Nachbarn Frankreich und Polen, sowie Brasilien und der eigenen Bevölkerung bewertet.

Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) zeigte sich erfreut über die Studie. Deren Ergebnisse zeigten erneut: "Deutschlands Image basiert längst nicht mehr nur auf unserer Wirtschaftskraft. Man traut uns viel zu in der Welt."

dab/dpa



insgesamt 152 Beiträge
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peter.stein 16.11.2017
1. Ich kenne
7 Gründe, warum wir in Brasilien nicht besonders beliebt sind...
Aranea avicularia 16.11.2017
2. Wer glaubt denn solch einen Unsinn
es würde mich nicht wundern, wenn diese Studie vom Bundeskanzleramt finanziert worden wäre.
Wolfno 16.11.2017
3. Leider nicht so tolle
Jener Ausländer der nach Deutschland kommt staunt über wie weit wir hinterher hängen: 1.. innefiziente unt schlecht ausgestatte Behörden 2. maroden Infrastruktur 3. unter Investitionen in Bildung und Forschung ( und unsere Zukunft) 4. zunehmend schlamperei und schlechte Qualität (Tollcollect, BER, und andere groß Projekte) 5.wenig Motivation und Anreize Dinge besser zu machen Leider leben wir und die Reputation von den Erfolgen und Leistungen unsere Großeltern und Eltern. Wenn man nicht hier langsam was dagegen macht rutschen wir in die Zukunft ab. Die Konkurrenz schläft nicht besonders in Asien haben die schon seit Jahren die Weichen gestellt.
surry 16.11.2017
4. Ja, wir sind die Besten!
Und damit das Ziel aller Begierden!
buchenzal 16.11.2017
5.
Weniger positiv wurde Deutschland hingegen von (...), Brasilien (...) bewertet. 1-7 :)
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