DIW-Konjunkturbarometer Deutsche Wirtschaft wächst zum Jahresbeginn kräftiger

Das Tempo des Wirtschaftswachstums hat sich zum Jahresbeginn erneut beschleunigt. Laut DIW-Prognose dürfte sich der Aufschwung in der zweiten Jahreshälfte allerdings verlangsamen.

Container im Hamburger Hafen (Archiv)
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Container im Hamburger Hafen (Archiv)


Das Wachstumstempo in Deutschland hat sich einer Studie zufolge zu Jahresbeginn beschleunigt. Darauf deutet das vom DIW veröffentlichte Konjunkturbarometer hin, das auf ein Wachstum "um gut 0,7 Prozent" im ersten Quartal schließen lässt. Ende 2016 hatte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,6 Prozent zugelegt.

"Die Hochkonjunktur hat sich bis zuletzt fortgesetzt, befeuert durch kräftige Exporte", sagte DIW-Konjunkturchef Ferdinand Fichtner. In den nächsten Monaten dürfte die Industrie laut dem Experten noch von dem jüngsten Auftragsschub zehren: "Aber für die zweite Jahreshälfte zeichnet sich eine etwas ruhigere Gangart ab."

Hochkonjunktur soll anhalten

Die Weltkonjunktur und damit die Nachfrage aus dem Ausland werde wohl etwas an Fahrt verlieren. Auch wenn die Zuwächse im weiteren Verlauf wohl nicht an das hohe Tempo anknüpfen könnten, werde die Hochkonjunktur anhalten.

Auch nach Einschätzung des Münchner Ifo-Instituts hat das deutsche Wirtschaftswachstum seinen Höhepunkt erreicht. Das Institut rechnet im laufenden Jahr mit einem Anstieg des BIP um 2,6 Prozent. 2019 dürfte es dann laut Ifo nur noch zu 2,1 Prozent reichen.

Vergangene Woche hatte der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung seine Prognose abgegeben. Das Beratergremium der Bundesregierung erwartet einen Anstieg des BIP von 2,3 Prozent bis 2,6 in diesem Jahr.

brt/Reuters



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