Einwanderungspolitik Topmanager schreiben Protestbrief an Trump

In einem offenen Brief haben die Manager von großen US-Konzernen die Einwanderungspolitik der Trump-Regierung kritisiert. Ihre Argumente zielen allerdings weniger auf die Menschenrechte der Betroffenen.

Neue Grenzkontrollstelle zwischen USA und Mexiko
DAVID MAUNG/EPA-EFE/REX/Shutterstock

Neue Grenzkontrollstelle zwischen USA und Mexiko


Chefs von Großkonzernen wie Apple, JPMorgan Chase und American Airlines haben in einem gemeinsamen Brief die Einwanderungspolitik von US-Präsident Donald Trump kritisiert. Widersprüchliche Entscheidungen führten dazu, dass viele Angestellte mit Ungewissheiten konfrontiert seien, etwa was die Arbeitserlaubnis ihrer Ehepartner angehe, heißt es in dem an Heimatschutzministerin Kirstjen Nielsen gerichteten Schreiben.

Langjährige Mitarbeiter müssten damit rechnen, ihren Status aberkannt zu bekommen. Die Regierung müsse bei ihrer "legitimen Überprüfung" der Einwanderungsregeln Änderungen vermeiden, die "das Leben Tausender gesetzestreuer und qualifizierter Mitarbeiter durcheinanderbringen und die der Wettbewerbsfähigkeit der USA erheblichen Schaden zufügen".

Donald Trump
REUTERS

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Der Arbeitskräftemangel führe schon jetzt dazu, dass die Zahl unbesetzter Stellen auf historische Höchststände steige. Da sei es der falsche Zeitpunkt, den "Zugang zu Talenten" zu beschränken, schreiben die Führungskräfte in ihrem auf vergangenen Mittwoch datierten Brief. Insgesamt haben 59 Topmanager das Papier unterschrieben.

Trump hat im Zuge seiner verschärften Einwanderungspolitik eine ganze Reihe von umstrittenen Maßnahmen angeordnet oder angekündigt.

mik/Reuters



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dereuropaeer 24.08.2018
1. Brief an Trump
Ja, liebe Amerikaner, Ihr habt Trump doch gewaehlt und nun habt ihr die Probleme, die ihr selbst zu verantworten habt.
outsider-realist 24.08.2018
2.
Zitat von dereuropaeerJa, liebe Amerikaner, Ihr habt Trump doch gewaehlt und nun habt ihr die Probleme, die ihr selbst zu verantworten habt.
Woher wollen Sie denn wissen, das die Verfasser des Schreibens Trump gewählt haben? Ich denke eher nicht. Was wollen Sie überhaupt mitteilen?
andros0813 24.08.2018
3.
ach du schreck, das elend der unternehmer rückt auf den plan...das daran keiner gedacht hat, das ein grosser teil der zuwanderer mit hoher qualifikation abwandern muss.. aber donald zieht ja immer wenns brenzig wird einen trick aus dem hut, dann passt das schon wieder...zu sehen am beispiel seiner frau und den schwiegereltern, die hätten vor kurzem auch noch abgeschoben werden müssen..
Atheist_Crusader 24.08.2018
4.
Die Argumente zielen weniger auf die Menschenrechte der Betroffenen? Tja, wer hätte das gedacht. Vielleicht liegt das daran, dass diese Konzerne sich nicht um Menschenrechte kümmern. ODER vielleicht haben sie ganz einfach die Argumente gewählt von denen sie wussten, dass sie für Trump Gewicht haben. Menschenrechte, Anstand, Empathie... all das interessiert Trump erwiesenermaßen nicht die Bohne. Aber wenn man ihm sagt die Wirtschaft könnte leiden, dann könnte er vielleicht aus den falschen Gründen das Richtige tun.
rleu 24.08.2018
5.
Zitat von andros0813ach du schreck, das elend der unternehmer rückt auf den plan...das daran keiner gedacht hat, das ein grosser teil der zuwanderer mit hoher qualifikation abwandern muss.. aber donald zieht ja immer wenns brenzig wird einen trick aus dem hut, dann passt das schon wieder...zu sehen am beispiel seiner frau und den schwiegereltern, die hätten vor kurzem auch noch abgeschoben werden müssen..
Im Artikle steht nichts von >hoher< Qualifikation.
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