"Economist"-Ranking Wo es sich besonders gut leben lässt

Erstmals seit sieben Jahren steht Melbourne in der "Economist"-Liste der lebenswertesten Städte nur auf Platz zwei - dafür ist Australien gleich dreimal in den Top Ten vertreten - die einzige deutsche Stadt flog raus.

DPA

Wien ist die lebenswerteste Stadt der Welt. Zu diesem Schluss kommt das Nachrichtenmagazin "The Economist". Die österreichische Stadt hat damit zum ersten Mal seit sieben Jahren das australische Melbourne von der Spitzenposition verdrängt. Das liege unter anderem daran, dass sowohl die Gefahr von Attacken in Westeuropa als auch die Kriminalitätsrate in Wien gesunken sei. Im März war auch eine Untersuchung der Beratungsgesellschaft Mercer zu dem Ergebnis gekommen, dass die Lebensqualität nirgends höher ist als in Wien.

Im "Economist"-Ranking folgen auf den weiteren Plätzen Osaka (Japan), Calgary (Kanada) und Sydney (Australien). Den siebten Platz teilen sich die Städte Toronto und Tokio. Hamburg als bislang einzige deutsche Stadt unter den besten zehn flog in diesem Jahr aus den Top Ten heraus.

Hier lässt es sich am besten leben

Rang Stadt Land
1 Wien Österreich
2 Melbourne Australien
3 Osaka Japan
4 Calgary Kanada
5 Sydney Australien
6 Vancouver Kanada
7 Toronto Kanada
7 Tokio Japan
9 Kopenhagen Dänemark
10 Adelaide Australien

Quelle: "The Economist"

Die regelmäßig erscheinende Rangliste der "Economist Intelligence Unit" wird jedes Jahr viel beachtet. Insgesamt wurden dafür 140 Großstädte nach Kriterien wie Infrastruktur, Bildung, Gesundheitsversorgung, Stabilität und Kultur miteinander verglichen.

Auf den hinteren Plätzen liegen Dhaka (Bangladesch), Lagos (Nigeria), Karachi (Pakistan) und Port Moresby (Papua-Neuguinea). Den letzten Platz belegt das syrische Damaskus.

Hier lässt es sich am schlechtesten leben

Rang Stadt Land
131 Dakar Senegal
132 Algier Algerien
133 Douala Kamerun
134 Tripolis Libyen
135 Harare Simbabwe
136 Port Moresby Papua-Neuguinea
137 Karatschi Pakistan
138 Lagos Nigeria
139 Dhaka Bangladesch
140 Damaskus Syrien

Quelle: "The Economist"

aar/dpa



insgesamt 47 Beiträge
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Seite 1
widower+2 14.08.2018
1. Kanada
Auch Kanada ist mit Calgary, Vancouver und Toronto dreimal unter den ersten Zehn vertreten.
fatherted98 14.08.2018
2. Warum....
...Damaskus auf dem letzten Platz ist, ist unverständlich. Die Stadt ist vom Krieg kaum berührt worden und dort lässt es sich....nach Aussagen Syrischer Staatsbürger die zur Zeit in Deutschland leben aber immer wieder nach Syrien pendeln....recht gut leben....jedenfalls nicht auf Platz 140.
intelligenzbestie22 14.08.2018
3. Seltsam
dass zwei japanische Molochstädte unter den ersten zehn sind. Möglicherweise hat das Kriterium "Sicherheit" dazu geführt, denn ansonsten kann ich als Europäerin diesen beiden Städten keinerlei Mehrwert abgewinnen. Dass Hamburg nicht mehr unter den Top Ten liegt, wundert mich nicht (lebe hier seit 30 Jahren). Allerdings wäre es auch interessant, zu erfahren, auf welchem Platz es jetzt liegt.
basic11 14.08.2018
4. Das was die Australier besser machen,
sind klare Regeln. Beispielsweise wird das unnötige Gasgeben mit Protzautos in Innenstädten hart bestraft. In Berlin lässt man gerne mal zu, dass 2000 Leute nachts von einem Clan Mitglied durch Protzautos terrorisiert werden. Anders ist es nicht zu erklären, dass im sozalleistungsverwöhnten Berlin die Stimmung so schlecht ist.
Katzenfritz 14.08.2018
5. Was?
In Wien,, sprich Österreich, das unter dem Joch des Rechtspopulismus ächzt, soll es sich gut leben lassen? Bestimmt ein Fake.
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