Nobelpreisträger Phelps über Donald Trump "Wirtschaftspolitik wie im Faschismus"

Donald Trumps Attacken auf einzelne Unternehmen sind für die US-Wirtschaft gefährlich, warnt Nobelpreisträger Edmund Phelps im SPIEGEL. Der Präsident bedrohe die Grundlage einer erfolgreichen Ökonomie.

US-Präsident Trump
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Scharfe Kritik an den regelmäßigen Attacken des neuen US-Präsidenten Donald Trump auf einzelne Unternehmen übt der Wirtschaftsnobelpreisträger Edmund Phelps. Das fühle sich an "wie Wirtschaftspolitik in Zeiten des Faschismus", erklärt Phelps in der aktuellen Ausgabe des SPIEGEL. "Der Anführer kontrolliert die Volkswirtschaft und sagt den Unternehmen, wo es langgeht." (Lesen Sie hier die ganze Geschichte im neuen SPIEGEL.)

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Heft 5/2017
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Trump hat in den vergangenen Wochen immer wieder Unternehmen angegriffen, die nicht in den USA produzieren. Dem deutschen Autobauer BMW etwa hatte Trump Strafzölle von 35 Prozent angedroht, sollte BMW Chart zeigen eine Fabrik in Mexiko errichten.

Das drohe vor allem für die Innovationskraft ein Problem zu werden, der Grundlage einer jeden dynamischen Wirtschaft, so Phelps, der an der Columbia University das Zentrum für Kapitalismus und Gesellschaft leitet. "Unternehmen und Gründer werden sich genau überlegen, ob sie in ein neues Produkt oder eine neue Firma investieren, wenn sie sich darum sorgen müssen, von der Regierung bedroht oder erpresst zu werden", sagt Phelps.

Dieses Thema stammt aus der neuen SPIEGEL-Sonderausgabe zur Bundestagswahl - erhältlich ab Dienstagmorgen und schon heute ab 15 Uhr im digitalen SPIEGEL.

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