Versuchsstall in Nordrhein-Westfalen Kühe sollen ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten

Wenn Kühe pupsen, entsteht eine Menge Methangas. Das ist nicht gut für das Klima. Deshalb nimmt sich nun auch Bundesumweltministerin Barbara Hendricks des Themas an.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks im Kuhstall: "Dieser Bereich ist nicht zu vernachlässigen"
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Bundesumweltministerin Barbara Hendricks im Kuhstall: "Dieser Bereich ist nicht zu vernachlässigen"


Kleve - Für eine bessere Klimabilanz schreckt Bundesumweltministerin Barbara Hendricks auch vor Blähungen von Kühen nicht zurück. Die SPD-Politikern will etwas gegen den Methangas-Ausstoß der Wiederkäuer unternehmen: "Dieser Bereich ist nicht zu vernachlässigen", sagte Hendricks beim Besuch eines Pilotprojekts in Kleve mit Blick auf die Emissionen in der Landwirtschaft. In dem Versuchsstall der nordrhein-westfälischen Landwirtschaftskammer werden je 48 Kühe in drei Gruppen gehalten.

Mit unterschiedlichen Böden und Futtermethoden wird dort getestet, wie Emissionen bei den Wiederkäuern gemindert werden können. Bei mehr Mais- statt Grasfutter gab es rund zehn Prozent weniger Methanemissionen. Die Landwirtschaft macht acht Prozent der Treibhausgasemissionen in Deutschland aus. 26 Prozent davon entfallen auf die Tierhaltung, vor allem auf den Methanausstoß bei der Verdauung.

Seit 1990 sind die Landwirtschafts-Emissionen um 23 Prozent zurückgegangen, auch weil nach der Einheit der Tierbestand zunächst deutlich abnahm. Ziel ist es, die Gesamtemissionen in Deutschland bis 2020 um 40 Prozent im Vergleich zu 1990 zu reduzieren. Bisher läuft es nur auf minus 33 Prozent hinaus, daher sucht Hendricks überall zusätzliche Einsparmöglichkeiten. Im November soll das Bundeskabinett einen Aktionsplan beschließen.

jbe/dpa

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insgesamt 20 Beiträge
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karlwein 20.08.2014
1. Einfache Lösung
weniger Fleisch essen! Aber das ist natürlich zu einfach.
spon-facebook-10000216344 20.08.2014
2. nun drehen sie vollig durch
denn was sind unsere paar Rindviecher gegen die millionen Wildrinder in der ganzen Welt. Deutschland ist viel zu winzig, um mit etwas Methanreduktion etwas zu bewegen. Aus den Methanhydraten am meeresboden und aus den auftauenden Böden im Permafrostgürtel kommt zigfach mehr als aus deutschen Rinderdarmen.Auch eine Vorbildfunktion wird nix bewegen! Rinder können nicht lesen und ausserhalb der EU können sich Bauern eine alternative Futterung einfach nicht leisten. Da die Flachen in D nicht ausreichen dürften, jetzt auch noch Mais für Rinderfutter anzubauen, wird unser Problem exportiert. Bravo!
piperisch 20.08.2014
3. Mais, die natürliche Nahrung der Kühe!
Ich sehe es genau vor meinem geistigen Auge, wie Kühe erst die Blätter vom Kolben zupfen um an den leckeren Mais zu kommen. Seit je her ernährten sie sich so, erst durch die Landwirtschaft fressen sie Gras. Schön, dass das wieder richtig gestellt wird zum Wohle des Klimas.
karlwein 20.08.2014
4.
Zitat von spon-facebook-10000216344denn was sind unsere paar Rindviecher gegen die millionen Wildrinder in der ganzen Welt. Deutschland ist viel zu winzig, um mit etwas Methanreduktion etwas zu bewegen. Aus den Methanhydraten am meeresboden und aus den auftauenden Böden im Permafrostgürtel kommt zigfach mehr als aus deutschen Rinderdarmen.Auch eine Vorbildfunktion wird nix bewegen! Rinder können nicht lesen und ausserhalb der EU können sich Bauern eine alternative Futterung einfach nicht leisten. Da die Flachen in D nicht ausreichen dürften, jetzt auch noch Mais für Rinderfutter anzubauen, wird unser Problem exportiert. Bravo!
Der Mais wird jetzt schon für Rinderfutter angebaut, bloß von Gras gibt es nämlich keine Tageszunahmen von 1200-1400 g. Im übrigen sind "unsere paar Rindviecher" aus landwirtschaftlicher Nutzung schon interessant, das sind auch so ca. 12,5 Mio Stück (nur die Vierbeinigen).
karlwein 20.08.2014
5.
Der Mais wird jetzt schon für Rinderfutter angebaut, bloß von Gras gibt es nämlich keine Tageszunahmen von 1200-1400 g. Im übrigen sind "unsere paar Rindviecher" aus landwirtschaftlicher Nutzung schon interessant, das sind auch so ca. 12,5 Mio Stück (nur die Vierbeinigen).
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