Wirtschaftsboom Zahl der Erwerbstätigen steigt auf Rekordhöhe

Es gibt viel zu tun: Die gute Konjunktur sorgt dafür, dass immer mehr Menschen einer Arbeit nachgehen. Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Jobs in Deutschland stieg im vierten Quartal 2017 erneut.

Agentur für Arbeit (Archiv)
ddp

Agentur für Arbeit (Archiv)


Wegen des anhaltenden Wirtschaftswachstums haben immer mehr Menschen in Deutschland Arbeit. Im vierten Quartal 2017 stieg die Zahl der Erwerbstätigen zum Vorjahreszeitraum um 1,5 Prozent auf den Rekordwert von 44,7 Millionen, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Das sei der höchste Stand seit der Wiedervereinigung.

Das gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen, also die von sämtlichen Erwerbstätigen geleistete Arbeitszeit, stieg im Gesamtjahr 2017 auf nahezu 60 Milliarden Stunden. Nur unmittelbar nach der deutschen Wiedervereinigung hatten die Forscher des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung IAB im Jahr 1991 mit 60,3 Milliarden Stunden einen höheren Wert ermittelt.

Damals gab es nur 38,8 Millionen Erwerbstätige, die aber unter anderem in der zusammenbrechenden Wirtschaft Ostdeutschlands eher auf Vollzeitstellen beschäftigt waren.

Der Aufschwung sorgte zum Jahresende für einen weiteren Anstieg der Beschäftigungsverhältnisse mit Sozialversicherung. Gerade in der Dienstleistungsbranche wurden zusätzliche Kräfte regulär angestellt, während die Zahlen an geringfügig Beschäftigten sowie Selbstständigen zurückging. Auch in der Industrie und am Bau wurden zusätzliche Jobs angeboten.

Die zusammengenommene Zahl der Arbeitnehmer und Selbstständigen in Deutschland wächst schon seit zwölf Jahren stetig. Im Gesamtjahr 2017 war die Erwerbstätigkeit um 1,5 Prozent auf durchschnittlich 44,3 Millionen Menschen gewachsen.

brt/dpa

TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.