130 Milliarden Euro: Euro-Staaten geben zweites Griechenland-Paket frei

Nächste Etappe der Griechenland-Rettung: Die Staaten der Euro-Zone haben die 130 Milliarden schwere Hilfen für das hochverschuldete Land beschlossen. Wie beim ersten Paket werden die Kredite in mehreren Tranchen ausgezahlt.

Brüssel/Luxemburg - Die Euro-Staaten haben das zweite Hilfspaket an Griechenland nun auch offiziell freigegeben. Das teilte Euro-Gruppenchef Jean-Claude Juncker am Mittwoch in Luxemburg mit. Am Montag hatten sich die Euro-Finanzminister bereits grundsätzlich auf die neuen Hilfen geeinigt, um Athen vor einer ungeordneten Staatspleite zu retten. Das Paket hat ein Gesamtvolumen von 130 Milliarden Euro.

Nach dem Ministertreffen mussten in den Mitgliedsländern noch parlamentarische Hürden genommen werden. Auch der Haushaltsausschuss des Bundestags wurde informiert. "Alle erforderlichen nationalen und parlamentarischen Verfahren wurden abgeschlossen", sagte Juncker.

Die Mitgliedstaaten beauftragten den Krisenfonds für klamme Euro-Staaten (EFSF), einen ersten Teil der Kredite freizugeben - eine Summe von von insgesamt 39,4 Milliarden Euro. Dieser Betrag soll in mehreren Tranchen ausgezahlt werden.

cte/dpa/AFP

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1. Unfaßbar
berpoc 14.03.2012
Zitat von sysopNächste Etappe der Griechenland-Rettung: Die Staaten der Euro-Zone haben die 130 Milliarden schwere Hilfen für das hochverschuldete Land beschlossen. Wie beim ersten Paket werden die Kredite in mehreren Tranchen ausgezahlt. http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,821291,00.html
Bin gespannt, wie lange die Kohle reichen wird und wie hoch das darauffolgenden Freßpaket ausfallen wird. Der Bruch des Maastricht-Vertrages ist ein Skandal ersten Ranges.
2.
silverhair 14.03.2012
Zitat von berpocBin gespannt, wie lange die Kohle reichen wird und wie hoch das darauffolgenden Freßpaket ausfallen wird. Der Bruch des Maastricht-Vertrages ist ein Skandal ersten Ranges.
Nein, der Maastrich-Vertrag ist ein Skandal da eher - weil hier mal wieder "Juristen" glaubten - man könne mit Geschwafel und Verträgen die Realität aushebeln! Es ist eine "eingebaute" Eigenschaft von Geld, das wenn einer "Geld bekommt" der andere Geld verliert, und damit auch das der eigene einen Gewinn, und der andere Verluste macht - und letztlich damit ebenso das es keine dauerhaften Gewinner , oder Verlierer geben kann - zwangsweise durch das Geld selber! Sie können da in Verträge reinschreiben was sie wollen - aber es ist einfach spinnerei, genauso als wenn sie Reinschreiben Autos sollen Fliegen können, Engel sollen die Krankheiten heilen und Merkel ist der Gottkönig selber ... es ist und war einfach Nonsens - und diese Realität ist der Skandal - das man glaubte (Merkel) man könne etwas was unmöglich ist , nämlich das "alle Gewinnen" ohne das es Verlierer gibt überhaupt zu erwähnen , genauso wie es unmöglich ist das alle "Sparen" und es trotzdem noch Wachstum gibt! Man kann nicht stehenbleiben - rückwärts gehen und trotzdem vorankommen - Anwärter mit solchen Gedankengängen haben eher da ein Anrecht auf einen Platz in der LHA als in Politischen Kreisen - ausser - man betrachtet Politik als Irrenhaus - was es durchaus sein könnte! Als die Masstrich verträge geschrieben wurden war klar das sie nicht eingehalten werden können - und Deutschland hat doch als allererstes Land sie gebrochen ? Schon vergessen? Ausreden für eigene Unfähigkeit gibt es immer , aber bei Politikern und ihren Anhängern ist das leider Standart geworden!
3. Nächste Etape des VERGEBLICHEN Rettungsversuchs?
kaksi 14.03.2012
Zitat von sysopNächste Etappe der Griechenland-Rettung: Die Staaten der Euro-Zone haben die 130 Milliarden schwere Hilfen für das hochverschuldete Land beschlossen. Wie beim ersten Paket werden die Kredite in mehreren Tranchen ausgezahlt. http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,821291,00.html
>Zwar fallen in Griechenland alte Schulden weg, doch das Land häuft gleich neue Verbindlichkeiten an. Die Schuldenquote sinkt trotz Gläubigerverzicht kaum, zeigt eine vertrauliche Analyse der EU, der EZB und des IWF. Auch die Troika ist sich nicht sicher, ob das Land es schafft, seinen Schuldenberg abzutragen. Klar ist nur: Das Spardiktat lässt die Griechen immer weiter in die Krise rutschen.< Aus SZ, online Die Hoffnung stirbt zuletzt - aber auch sie stirbt. Und es wird dann noch teurer.
4. ???
nick999 14.03.2012
Zitat von sysopNächste Etappe der Griechenland-Rettung: Die Staaten der Euro-Zone haben die 130 Milliarden schwere Hilfen für das hochverschuldete Land beschlossen. Wie beim ersten Paket werden die Kredite in mehreren Tranchen ausgezahlt. http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,821291,00.html
Wieso werden 130 Mrd€ freigegeben, wenn in 2012 nur 14 Mrd€ an Verbindlichkeiten fällig werden (+10 Mrd€ Zinszahlungen) Das ist doch Betrug wie gehabt.
5. Eine Restrukturierung der Banken ist zwingend erforderlich wegen der faulen Kredite
wibo2 15.03.2012
Zitat von berpocBin gespannt, wie lange die Kohle reichen wird und wie hoch das darauffolgenden Freßpaket ausfallen wird. Der Bruch des Maastricht-Vertrages ist ein Skandal ersten Ranges.
Europa ist sowohl staatlich als auch privat zu hoch verschuldet. Die Banken haben die faulen Kredite vergeben. Jetzt soll der Steuerzahler das alles bezahlen. Es sind mindestens 2,5 Billionen € notwendig, um die Banken der Euro Zone zu restrukturieren und zu stabilisieren. Auch die deutsche Export Industrie ist abzumahnen. Es kann nicht sein, an Pleiteländer produzierte Güter auf Kredit zu liefern für die nachher der deutsche Steuerzahler samt Zinseszins zahlen soll. Eine Abmahnung insbesondere der Schwäbischen Unternehmer in aller Konseqenz und deutlicher Schärfe ist unumgänglich. Frau Merkel versucht mit dem alten Trick der Imageübertragung: "Frau Doktor, ... Unsere gute Doktorin, ... unsere grundgute Hausärztin ...." die Wähler listig zu täuschen. Tatsächlich betreibt sie eine schamlose Lobby Politik zu Lasten des gemeinen Volkes. Ihre Kompetenzvermutung im Bereich Wirtschaft erscheint nichtig zu sein.
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