Überarbeitung: EZB schafft neue Stellen fürs Krisenmanagement

Entlastung für krisengebeutelte Mitarbeiter der Europäischen Zentralbank: Die Notenbank schafft 40 neue Stellen. Allein auf die derzeit stark geforderte Abteilung für volkswirtschaftliche Analysen entfällt die Hälfte neuer Kräfte.

Euro-Zeichen vor der Europäischen Zentralbank: Kurzfristmaßnahmen genehmigt Zur Großansicht
dapd

Euro-Zeichen vor der Europäischen Zentralbank: Kurzfristmaßnahmen genehmigt

Berlin - Der Alarmruf bei den obersten europäischen Notenbankern zeigt Wirkung: Die Europäische Zentralbank (EZB) bekommt zusätzliche Mitarbeiter für ihren Kampf gegen die Euro-Krise. Der Zentralbankrat hat 40 zusätzliche Stellen für das Jahr 2013 genehmigt. Entsprechende Informationen der "Welt" aus Notenbankkreisen wurden von der EZB bestätigt.

Notenbank-Präsident Mario Draghi löst damit eine Zusage von Anfang Juli ein, die Kapazitäten der Notenbank auszubauen. Zuvor hatten sich die Mitarbeiter der Zentralbank über eine zu hohe Arbeitsbelastung beklagt. Allein auf die in der Krise stark geforderte Abteilung für volkswirtschaftliche Analyse solle rund die Hälfte der neuen Kräfte entfallen. In Belegschaftskreisen sei allerdings von einem "Tropfen auf den heißen Stein" die Rede, schreibt die Zeitung.

Das Direktorium hatte dem Bericht zufolge zunächst Personalplanungen vorgestellt, die deutlich über die nun beschlossenen 40 Stellen hinausgingen. Doch im Rat habe es dafür erst einmal keine Zustimmung gegeben. Genehmigt worden seien nur Kurzfristmaßnahmen.

yes/dapd

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1. Hier im SPON Forum gibt es alles über Volkswirtschaft bzgl. Euro zu lesen!
wibo2 21.08.2012
Zitat von sysopEntlastung für krisengebeutelte Mitarbeiter der Europäischen Zentralbank: Die Notenbank schafft 40 neue Stellen. Allein auf die derzeit stark geforderte Abteilung für volkswirtschaftliche Analysen entfällt die Hälfte neuer Kräfte.
Wer den SPON Wirtschaftsteil einschließlich Kommentare regelmäßig liest und verfolgt, weiß mehr als genug über die Probleme und deren Lösungen. Wenn aber der Wille zur befreienden Tat fehlt und wegen Phantasiearmut Vorstellungen zur Lösung der Krise fehlen, dann können auch Neueinstellungen bei der EZB nicht weiterhelfen. Denkverbote sind Ausdruck von Lässigkeit, Ratlosigkeit und mechanistischem Denken auf Basis falscher volkswirtschaftlicher Modelle. Phantasiearmut, mangelhafte Vorstellungskraft und zu geringe Denkfähigkeit haben zu einer Krise geführt, deren Auswirkungen für das normale Volk mit den Folgen eines mittleren Krieges alternativlos vergleichbar sind. Einfallslosigkeit, Selbstzufriedenheit und Egoismus der selbsternannten Geld- und Politik-Eliten, sowie Dünkel und geistige Beschränktheit der reichen Hinter- und Dunkelmnner werden zu großem Leid der Mehrheit der Menschen in Europa wegen des Euro führen. Unglaublich, dass ein derartiges Unglück geschehen konnte.
2. Das Rettungsgerangel entlarvt die Schwätzer ...
fc-herrenturnverein 21.08.2012
Zitat von sysopEntlastung für krisengebeutelte Mitarbeiter der Europäischen Zentralbank: Die Notenbank schafft 40 neue Stellen. Allein auf die derzeit stark geforderte Abteilung für volkswirtschaftliche Analysen entfällt die Hälfte neuer Kräfte. EZB schafft 40 neue Stellen - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,851123,00.html)
... prima. Der Rat verhindert die Beschäftigung von Fachleuten. Das Rettungsgerangel zwischen Politik und EZB ist in vollem Gange. Die EZB zeigt Wege mit Wirkung, da die Politik seit 2 Jahren versagt. Und diese reagiert nun hoch eifersüchtig. Geht ja nicht, dass ein Banker die Banker rettet ... wozu braucht man denn da die von der Finanzelite hochbezahlten Politker noch? So sehen die Finanzoligarchen doch, dass die Politiker bei der Umverteilung von unten nach oben versagen und nur auf die Bankerkollegen verlass ist. Interessant ist, das Frau Bundeskanzler Merkel die EZB nicht kritisiert, sondern nur die kleinen Schranzen ... D.h. sie präsidiert schon drüber und weiß sich in Sicherheit und bester Position. Wer blanken Zynismus findet, darf ihn kopieren, ergänzen und gerne an die Eurofighter um Herrn Schäuble weiterleiten. Es zeigt sich das Ausmaß der Katastrophe: eine Währung, die keine ist, nationale Interessen, politische Ultrahampelmänner, Neid, Missgunst, Inkompetenz, absolute Verblödung, Sozialistische Ideologie, Subventionitis und finale Lösungskompetenz auf Kosten der letzten solventen Bürgen. Aber andererseits - wenn die EZB den Euroraum nun inflationiert und so Guthaben und Schulden rasiert, dann weiß man ja, was auf einen zukommt. Und man weiß auch, dass der deutsche Staat trotz Einnahmerekorde Steuern nach der BTW 2013 erhöht und diese auch einzieht. Man muss sich also nur wappnen. Leute, haut das Geld selber raus, auch wenn das die EU und D Bürokratie noch besser kann, aber nur so habt Ihr was davon. Je schneller, je besser. Und ja. Ab und zu mal einen kleinen Bankrun ;-)
3. Warum ueberhaupt eine volkswirtschaftliche Analyse bei der EZB
seine-et-marnais 21.08.2012
Zitat von sysopEntlastung für krisengebeutelte Mitarbeiter der Europäischen Zentralbank: Die Notenbank schafft 40 neue Stellen. Allein auf die derzeit stark geforderte Abteilung für volkswirtschaftliche Analysen entfällt die Hälfte neuer Kräfte. EZB schafft 40 neue Stellen - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,851123,00.html)
Die muessen nur in die naechste Eckkneipe gehen. Da analysiert der Stammtisch exakter die Lage als die komplette volkswirtschaftliche Analyseabteilung der EZB. Ausserdem werden die Entscheidungen eh nicht nach wirtschaftlichen Daten und Analysen dieser Abteilung getroffen, nicht wahr Herr Draghi, da stuetzt man sich lieber auf die Erkenntnisse von Goldman&Sachs.
4.
muellerthomas 21.08.2012
Zitat von fc-herrenturnvereinAber andererseits - wenn die EZB den Euroraum nun inflationiert
Wenn Sie wissen, wie man eine Inflation herbeiführt, rufen Sie doch mal bei der japansichen Zentralbank an, die versucht es erfolglos seit nunmehr 20 Jahren.
5. Seit wann geht die Krise 1008....
joG 21.08.2012
....oder wollen wir nur 2 1/2 Jahre annehmen? Da ist es schon toll, wie schnell die EZB Europa sie ernst nimmt.
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