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Steuerhinterziehung: Staatsanwaltschaft verzichtet auf Revision im Fall Hoeneß

Das Urteil gegen Uli Hoeneß ist rechtskräftig. Die Staatsanwaltschaft München geht nicht gegen das Urteil in Revision. Der frühere Präsident des FC Bayern München muss damit seine Haftstrafe von dreieinhalb Jahren antreten.

Ex-Bayern-Präsident Hoeneß: Dreieinhalb Jahre Haft Zur Großansicht
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Ex-Bayern-Präsident Hoeneß: Dreieinhalb Jahre Haft

München - Die Münchner Staatsanwaltschaft legt keine Rechtsmittel gegen das Urteil gegen Uli Hoeneß ein. Damit steht fest, dass der langjährige Präsident des FC Bayern München ins Gefängnis muss.

"Die Staatsanwaltschaft München II wird im Strafverfahren gegen Ulrich Hoeneß wegen Steuerhinterziehung keine Revision gegen das Urteil des Landgerichts München II einlegen", hieß es in einer Mitteilung vom Montag.

Das Gericht hatte den inzwischen zurückgetretenen Bayern-Boss am vergangenen Donnerstag wegen Steuerhinterziehung von 28,5 Millionen Euro zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. Die Staatsanwaltschaft hatte zuvor sogar fünfeinhalb Jahre Haft für den 62-Jährigen gefordert. Hoeneß hatte bereits am vergangenen Freitag erklärt, dass er die Haftstrafe akzeptiere und keine Revision einlegen werde.

Da nun auch die Staatsanwaltschaft auf eine Revision verzichtet, wird Hoeneß in ein paar Wochen zum Haftantritt geladen. Zuvor muss aber noch die schriftliche Urteilsbegründung des Gerichts vorliegen. Hoeneß wird seine Strafe in der Justizvollzugsanstalt in Landsberg am Lech absitzen.

Lesen Sie die aktuelle SPIEGEL-Titelgeschichte zum Fall Hoeneß hier.

ssu/AFP/dpa/Reuters

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Forum - Diskussion über diesen Artikel
insgesamt 447 Beiträge
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1. klar
Psychotic 17.03.2014
das gehört zur Absprache! Hauptsache es wird nichts aufgeklärt
2. klar doch
werano 17.03.2014
das hätte ja noch mehr staub aufgewirbelt. gut, dass die presse den ungeklärten fragen weiter nachgeht. woher kommt das spielgeld, wer hat da geld zum waschen abgegeben? sind da auch fußballvereine involved? ...
3. Es sei darauf hingewiesen,
hj.binder@t-online.de 17.03.2014
dass die Staatsanwaltschaft weisungsgebunden ist - im Gegensatz zu Richtern !
4. Spezlwirtschaft
Silversurfer2000 17.03.2014
Damit wird nie herauskommen, woher Uli H. die 150 Mio Euro Schwarzgeld bekommen hat, ob Adidas bestochen hat, ob das Geld auch für andere Dinge als zum Zocken genutzt hat, usw.
5. Ein Teil des Deals - keine Überraschung
tsaag 17.03.2014
Das ganze Verfahren war docvh schon hinter den Kulissen abgesprochen und ausgehandelt. Da die Bevölkerung das Geschehen aufmerksam verfolgt hat, hat man diese Schauspielerei inszeniert.
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