Mögliches Millionen-Bußgeld: Finanzaufsicht prüft Götzes Wechsel zu Bayern

Mario Götze: Transfer-Ankündigung ließ BVB-Aktie einbrechen Zur Großansicht
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Mario Götze: Transfer-Ankündigung ließ BVB-Aktie einbrechen

Routineprüfung mit möglicherweise drastischen Folgen: Laut "Süddeutscher Zeitung" untersucht jetzt die Finanzaufsicht Bafin den Transfer von Mario Götze zu Bayern München. Dem BVB drohe ein Bußgeld von bis zu einer Million Euro.

Frankfurt - Der Transfer von Mario Götze sorgt für viel Aufsehen. Ganz Deutschland diskutiert darüber. Jetzt wird der spektakuläre Transfer des BVB-Stars zum deutschen Fußball-Meister Bayern München von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) untersucht. Dies berichtet die "Süddeutsche Zeitung" auf ihrer Internetseite.

Es bestehe die Möglichkeit, dass der BVB beim 37 Millionen Euro schweren Wechsel seines Nationalspielers gegenüber seinen Aktionären Informationspflichten verletzt habe, heißt es in dem Bericht. Es drohe im schlimmsten Fall ein Bußgeld von einer Million Euro.

Dortmunds Finanzchef Thomas Treß erklärte, man habe "korrekt gehandelt, daher gehen wir davon aus, dass es keine Geldbuße geben wird". Borussia Dortmund ist als börsennotierte Aktiengesellschaft verpflichtet, seine Aktionäre umgehend zu informieren, sobald Informationen bekannt werden, die den Aktienkurs bewegen könnten. Als der Transfer am Dienstag öffentlich geworden war, brach der Kurs der BVB-Aktie um mehrere Prozent ein.

"Wir können ja nicht aufgrund von Gerüchten den Kapitalmarkt informieren"

Dortmund hatte zunächst am Dienstagmorgen eine Meldung der "Bild"-Zeitung vom Vorabend bestätigt und mitgeteilt, dass Götze die Absicht habe, seine Ausstiegsklausel zu ziehen und zu Bayern München zu wechseln. Erst zwei Tage später, am 25. April, gab der Verein in einer sogenannten Ad-hoc-Meldung an der Börse den Wechsel Götzes offiziell bekannt.

Thomas Treß begründete die Verzögerung damit, dass erst an jenem Donnerstag das schriftliche Angebot von Bayern München eingegangen sei, gemeinsam mit einer schriftlichen Erklärung von Götze, dass er wechseln möchte. "Bis dahin waren uns die Hände gebunden. Wir können ja nicht aufgrund von Gerüchten in Boulevard-Medien den Kapitalmarkt informieren, das wäre unseriös", so Treß. Der BVB habe bis dahin auch keinen offiziellen Anruf von Bayern München erhalten.

Rückendeckung hatte der BVB am Mittwoch von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) erhalten, die sich der Ansicht der Westfalen anschloss. Eine Absichtserklärung von Götze sei nicht unbedingt ausreichend für eine Ad-hoc-Meldung.

bos/sid

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1. projekt jugend forscht
ne-lass-ma 26.04.2013
aus meiner sicht hat das management vom BVB noch einiges an potential. wie kann man die ausstiegsklausel für götze akezptieren (motto: bruder leichtsinn?!) und wie kann man die ad-hoc-infopflicht so vernachlässigen?! beides wird dem BVB leider zum bumerang gereichen - verdient haben sie es nicht, aber ... selbst in schuld!
2. Falsch...
teekaysevenfive 26.04.2013
Zitat von ne-lass-maaus meiner sicht hat das management vom BVB noch einiges an potential. wie kann man die ausstiegsklausel für götze akezptieren (motto: bruder leichtsinn?!) und wie kann man die ad-hoc-infopflicht so vernachlässigen?! beides wird dem BVB leider zum bumerang gereichen - verdient haben sie es nicht, aber ... selbst in schuld!
...erstens AdHoc Pflicht nicht verletzt. Zweitens hätte Götze den Vertrag im letzten Jahr nicht vorzeitig verlängert ohne Ausstiegsklausel.
3. Dortmund jetzt erst recht!
abominog 26.04.2013
Ich sehe das Championsleague-Finale in London jetzt schon kommen: Bayern gegen Dortmund. Zugegeben, das ist jetzt ganz sicher nicht meine gewagteste Prognose, lol! Aber wenn es tatsächlich zu diesem Endspiel kommen sollte, dann würde ich mir folgendes Ergebnis wünschen: Bayern - Dortmund 0:4 Torschützen: 1:0 Lewandowski, 2:0 Götze, 3:0 Weidenfeller (per FE, scnr) und den letzten Treffer dann 4:0 Hummels... Hach, man wird doch hoffentlich noch ein wenig träumen dürfen, oder etwa nicht? Wäre ich übrigens Dortmund-Fan oder -Manager, dann würde ich Herrn Lewandowski einfach mal fragen, wen er als Wunschspieler gerne an seiner Seite hätte. Diesem Wunsch würde ich dann umgehend entsprechen. PS: Gomez und Robben nach Dortmund? Klar, wo liegt das Problem? Draxler bitte Finger weg. Es sei denn, in Gelsenkirchen will man das so.
4. das überprüft die Bafin
DerBlicker 26.04.2013
Zitat von teekaysevenfive...erstens AdHoc Pflicht nicht verletzt.
Klopp hat gesagt, er wusste von dem Wechsel schon seit Donnerstag letzter Woche. Das spricht nicht dafür, dass die Adhoc Meldung eine Woche später rechtzeitig war, zumal Dortmund den Abgang Götzes wegen der Ausstiegsklausel ja nicht mehr verhindern konnte.
5. 1 Millionen Euro? :-)
spiegelwelt 26.04.2013
37 Mio - 1 Mio = 36 Mio Da lacht sich der BVB schlapp! Wenn die Strafen überhaupt nicht am möglichen Gewinn orientiert sind, sind sie nutzlos.
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