Washington - Der frühere US-Notenbankchef Alan Greenspan erwartet das Ende der Eurozone. "Der Euro bricht auseinander", sagte er, die Probleme in der Eurozone könnten auch die Gewinne von US-Unternehmen belasten. Das derzeit hohe Niveau an Unsicherheit dämpfe das amerikanische Wirtschaftswachstum.
Greenspan war fast 20 Jahre lang Vorsitzender der amerikanischen Notenbank, sein Wort hat noch immer Gewicht: Den Dax
drückten die Äußerungen Greenspans im Zusammenspiel mit negativen Konjunkturdaten zeitweise ins Minus. "Auch wenn Greenspan seit dem Jahr 2006 nicht mehr im Amt ist, hören wohl noch immer einige Marktteilnehmer auf ihn", sagte Antje Praefcke, Devisenexpertin der Commerzbank.
Auch die US-Börsen reagierten auf Greenspans Stellungnahme mit einem kleinen Kursabfall. Der Dow Jones
kletterte im Laufe des Tages jedoch wieder deutlich über die Marke von 11.000 Punkten und schloss mit einem Plus von knapp drei Prozent.
usp/dpa/Reuters
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