Berliner Chaosprojekt: Flughafen-Baustelle kostet 20 Millionen Euro im Monat

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Flughafen Berlin Brandenburg: Klimaanlage läuft auf Hochtouren

Dauerbeleuchtung auch nachts, Klimaanlagen auf Hochtouren: Vor allem die Energiekosten machen den Berliner Debakel-Flughafen nach SPIEGEL-Informationen zur wohl teuersten Baustelle der Republik. Der Stromverbrauch ist sogar höher als beim aktiven Flughafen Tegel.

Berlin/Hamburg - Der Berliner Großflughafen BER entwickelt sich zur wohl teuersten ruhenden Baustelle der Republik. Seit dem vorigen Sommer sind die Arbeiten an dem weitgehend fertiggestellten Terminal fast zum Erliegen gekommen. Über Monate beschränkten sich die Tätigkeiten ausschließlich darauf, bisherige Planungsfehler und Baumängel zu erfassen.

Doch die Kosten dieses Stillstands sind immens, wie sich Flughafenchef Hartmut Mehdorn von seinen Finanzexperten hat errechnen lassen: Demnach verschlingt der Geisterflughafen jeden Monat fast 20 Millionen Euro, knapp eine viertel Milliarde Euro pro Jahr. Das Geld muss für Reinigung, Bewachung, Wartung, Instandhaltung und vor allem Energie aufgebracht werden.

Der Stromverbrauch, so wurde Mehdorn mitgeteilt, sei heute bereits höher als der des Flughafens Tegel, wo täglich mehr als 400 Maschinen starten und landen. Der verwaiste Hightech-Terminal ist rund um die Uhr erleuchtet. Auch die Zufahrten zum Flughafen sowie die Straßen auf dem Airport-Gelände werden ab Einbruch der Dunkelheit illuminiert wie sonst nur Autobahnen in Belgien.

Zu Buche schlagen zudem die Energiekosten für 750 Baucontainer, die sich noch auf dem Gelände befinden. Im Terminal und den angrenzenden Piers läuft die Klimaanlage auf Hochtouren. Aufzüge und Rolltreppen müssen mehrmals in der Woche in Gang gesetzt werden, um sie funktionsfähig zu halten. Lediglich die Flachbildschirme, die noch im vergangenen August fiktive Starts und Landungen anzeigten, wurden inzwischen abgeschaltet.

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1. Illuminati
BlogBlab 26.05.2013
Zitat von sysopDas verwaiste Hightech-Terminal ist rund um die Uhr erleuchtet. Auch die Zufahrten zum Flughafen sowie die Straßen auf dem Airport-Gelände werden ab Einbruch der Dunkelheit illuminiert wie sonst nur Autobahnen in Belgien.
Hier hätte der Autor doch mal nachfragen können, warum das so ist? Es hieß vor einigen Wochen mal, man könne den Schalter zum Ausschalten nicht finden.
2. Steuergelder
rufer-in-der-wüste 26.05.2013
Es sind ja nur Steuergelder und jeder tut sein bestes ob Wowereit oder Medohrn, da können schon mal kleine Kosten und Planungsfehler enstehen. Da keiner persönlich dafür haftet und alle weiter ihre nicht geringen monatlichen Bezüge bekommen wird das ewig so weiter gehen. Gute Nacht Deutschland.
3. Wo bleibt der Aufschrei in den Medien ??
Beccaria 26.05.2013
Bei dieser Steuerverschwendung kann man Hoeness und Co gut verstehen, dass sie ihr selbst erarbeitetes Geld lieber hinterziehen wollen. Im Ernst: Solange Verschwendung öffentlicher Mittel nicht bestraft wird, darf auch Steuerhinterziehung nicht bestraft werden !!!!.
4. Ruhig Blut.
littletruth 26.05.2013
M.E. sollte man die Kirche im Dorf lassen. Das Ganze rechnet sich doch irgendwie. In 25 Monaten hat sich der monetäre monatliche Aufwand des BER der (Nicht) Drohnenbeschaffung angeglichen. Sollte der Flughafen allerdings erst in 50 Monaten stillgelegt werden, hätten wir ein Problem; denn dann wäre 1 Milliarde in den Sand gesetzt und immer noch keine Drohne Flugfähig. Warum baut man nicht von vornherein einen unterirdischen Flughafen, mit direkter Tunnelverbindung zum neuen Stuttgarter Bahnhof? Kreative Ideen braucht das Land. Und Mut. Und überhaupt.
5. Energiesparen ?
Eutighofer 26.05.2013
Jeder Einfamilienhaus-Bauherr muss ständig verschärfte Energiesparverordnungen erfüllen, für Wowereit und Co. scheint das nicht zu gelten.
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