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Fünf-Stufen-Modell Wer von den Steuerplänen der FDP profitiert

FDP-Chef Guido Westerwelle: Niedriger, einfacher, gerechter?Zur Großansicht
dpa

FDP-Chef Guido Westerwelle: Niedriger, einfacher, gerechter?

5. Teil: Wird die liberale Steuerzukunft gerechter?

Diese Frage schätzen die Experten ganz unterschiedlich ein. Steuerzahler-Präsident Däke lobt, dass vor allem die mittleren Einkommen entlastet würden. DIW-Ökonom Bach kritisiert dagegen, dass "für das untere Drittel nur moderate Steuersenkungen vorgesehen sind", und es "vor allem die beiden oberen Einkommensdrittel sind", die profitierten.

Auch Fuest meint, es könnte sinnvoll sein, die unteren Einkommen noch stärker zu entlasten, um den Anreiz für Arbeitslose zu erhöhen, sich einen Job zu suchen. Im ursprünglichen Drei-Stufen-Konzept der FDP sollte für Einkommen bis 20.000 Euro nur ein Steuersatz von zehn Prozent gelten.

Mit Material von apn, AFP und dpa

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insgesamt 91 Beiträge
onzapintada 13.04.2010
Die SPD ist Teil von dieser Kraft die stets Reformen will, doch ohne Links nur Rückschritt schafft. Im Gegensatz zur FDP von Westerwelle, der abgeflaut und ungewoehnlich still. In seinen Reden von spaet-roem‘scher [...]
Die SPD ist Teil von dieser Kraft die stets Reformen will, doch ohne Links nur Rückschritt schafft. Im Gegensatz zur FDP von Westerwelle, der abgeflaut und ungewoehnlich still. In seinen Reden von spaet-roem‘scher Dekadenz des Hartzer Luxuslebens, jeder kennts, wollt er die Arbeitslosen auf die Schnelle Zum Schneeschippen verdonnern, in einer Euro-Stelle. Das klappte nicht, und nun? Da schwimmen seine Felle die Weser runter von der Hartzer Quelle. Der ist ein Teil von jener Kraft, die stets den Rückschritt will, doch, ohne Kraft, nur Dekadenz und Chaos schafft.
onzapintada 13.04.2010
Ostern ist vorbei. Erstmal, Steuersenkungen kann man bis auf weiteres sowieso vergessen. Ganz einfach deshalb, weil auf absehbare Zeit, so jedenfalls die Absicht, alles fuer die Geldelite draufgeht. Und zwar wirklich alles, [...]
Ostern ist vorbei. Erstmal, Steuersenkungen kann man bis auf weiteres sowieso vergessen. Ganz einfach deshalb, weil auf absehbare Zeit, so jedenfalls die Absicht, alles fuer die Geldelite draufgeht. Und zwar wirklich alles, und noch mehr als das, denn die Steuereinnahmen der naechsten Jahrzehnte sind praktisch bereits an die Bankster verpfaendet. Und selbst wenn es vernunftwidrigerweise doch Steuersenkungen geben sollte, dann nicht fuer das Wahlvolk, sondern nur fuer die Bankster. Und das, was noch uebrig bleibt, braucht der Staat, um die Exportindustrie unterstuetzen zu koennen. Fuer euch gibt es leider NICHTS. Deshalb ist die Frage nicht Steuersenkungen, sondern Abgabenerhoehungen und Vermoegenstransfer, von der Mitte nach oben. Die Unterschicht hat schon hinter sich, was euch noch bevorsteht. Oder was glaubt ihr, wo die 25 Prozent Rendite der Bankster herkommen? Die Industrie erwirtschaftet, wenn es gut laeuft, maximal 5 Prozent. Der Rest ist Umverteilung, den zahlt ihr mit Lohnsenkungen, die zu euren kleinen Gehaeltern gefuehrt haben, euren Abgaben, oder die Mittelschicht generell mit ihren Ersparnissen, die nach oben wandern. Man kann davon ausgehen, dass die Banken die gesamten garantierten 500 Milliarden einfordern werden, sobald die naechste Blase platzt. Wann das passiert, weiss keiner; sicher ist nur, dass es passieren kann und wird, solange es das Casino gibt. Abgesehen davon werden diese 500 Milliarden Euro dann vermutlich gar nicht reichen. Das Gesamtvolumen aller Derivate weltweit hat den Umfang eines dreistelligen Billionen-Euro-Betrags, das heisst, eines Betrags von mehreren Hunderttausend Milliarden Euro. Unter diesem Berg koennen saemtliche Errungenschaften, die seit Bestehen der Bundesrepublik erreicht wurden, begraben werden, wenn wir nicht aufpassen. UND DAS ALLES NUR, UM DIE BESTEHENDEN VERMOEGENSVERHAELTNISSE UND MACHTSTRUKTUREN IN DEUTSCHLAND ZU ERHALTEN. Und nur Finanzlobbyisten haben Interesse an einer Mehrwertsteuererhoehung. Wenn ihr wirklich Steuersenkungen wollt, dann weist die Banken in die Schranken.
Kurt Köster 13.04.2010
Wieder verläuft ein Anlauf im Sande. Das wird in D nix mehr.
Zitat von sysopDie FDP hat die Pläne zur großen Steuerreform aufgegeben. Ab 2012 soll nun die Mini-Variante kommen. Wie hoch sind die Entlastungen in der neuen Version? Und ist das Modell wirklich einfacher? SPIEGEL ONLINE beantwortet die wichtigsten Fragen zum Fünf-Stufen-Modell der Liberalen. http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,688763,00.html
Wieder verläuft ein Anlauf im Sande. Das wird in D nix mehr.
hjm 13.04.2010
---Zitat--- Wer von den Steuer*plänen* der FDP *profitiert* ---Zitatende--- Zwei Fragen dazu: 1. Wie _profitiert_ man von einem _Plan_? 2. In (nicht nur diesem) Artikel wird "profitieren" ganz offensichtlich als [...]
---Zitat--- Wer von den Steuer*plänen* der FDP *profitiert* ---Zitatende--- Zwei Fragen dazu: 1. Wie _profitiert_ man von einem _Plan_? 2. In (nicht nur diesem) Artikel wird "profitieren" ganz offensichtlich als synonym zu "weniger Steuern zahlen" verstanden. Warum eigentlich?
elwu 13.04.2010
denn dieses Konzept umgesetzt werden sollte, wäre ich hoch zufrieden. Denn im Gegensatz zu allen Steuertarifänderungen bisher, vornehmlich durch die rotgrüne Regierung Schröder, wird damit erstmals nicht der Spitzensatz gesenkt [...]
denn dieses Konzept umgesetzt werden sollte, wäre ich hoch zufrieden. Denn im Gegensatz zu allen Steuertarifänderungen bisher, vornehmlich durch die rotgrüne Regierung Schröder, wird damit erstmals nicht der Spitzensatz gesenkt und somit primär Großverdiener entlastet. Sondern damit würden tatsächlich primär die Klein- und Mittelverdiener entlastet. Wer kann da etwas dagegen haben? Doch wohl nur eine kuriose Koalition aus Großverdienern, Sozialtransferempfängern und linken Umverteilungsaposteln.
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* Ohne Kinder; Vorläufige Berechnungen pro Jahr in Euro,
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Quelle: steuerberaten.de

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