Geschäftsklima-Index: Unternehmen in der Euro-Zone sind besser gelaunt

Die Wirtschaft in der Euro-Zone blickt gelassener in die Zukunft: Der Geschäftsklima-Index der EU-Kommission legt zu, vor allem aus den Krisenstaaten kommen gute Nachrichten - selbst ein vermeintlich hoffnungsloser Fall scheint sich zu berappeln.

Touristen in Griechenland: Starke Tourismussaison stimmt Wirtschaft hoffnungsvoll. Zur Großansicht
AP

Touristen in Griechenland: Starke Tourismussaison stimmt Wirtschaft hoffnungsvoll.

Brüssel - Die Wirtschaftsstimmung und das Geschäftsklima in der Euro-Zone haben sich im Mai nach den Rückschlägen im Vormonat wieder aufgehellt. Der Stimmungsindikator Economic Sentiment Index (ESI) sei um 0,8 Punkte auf 89,4 Punkte gestiegen, teilte die EU-Kommission am Donnerstag mit.

Das Geschäftsklima in der Euro-Zone verbesserte sich im Mai sogar deutlich stärker als erwartet. Die Erholung der beiden EU-Frühindikatoren hatte sich angedeutet, da in den großen Ländern erste Erholungssignale zu sehen waren. Die Finanzmärkte reagierten allerdings kaum auf die Daten.

Besonders deutlich legte der Indikator in Euro-Krisenländern wie Italien und Portugal zu. In Griechenland ist die Wirtschaft so positiv gestimmt wie seit fünf Jahren nicht mehr. Dort stieg der Wert um 4,6 Punkte auf 93,8 Punkte.

In Griechenland sei ein Ende der seit fünf Jahren anhaltenden Rezession damit klar in Sicht, schreibt Christian Schubert, Volkswirt bei der Berenberg Bank, in einer Studie. Die neue Reformfreude der griechischen Regierung und eine starke Tourismussaison machten sich bemerkbar.

ade/dpa

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