Wegen Gipfel mit Kim Jong Un Aktie von südkoreanischem Baukonzern legt stark zu

Der Trump-Kim-Gipfel sorgt an den asiatischen Börsen für Optimismus. Anleger kaufen Aktien eines südkoreanischen Baukonzerns, weil sie auf neue Aufträge hoffen.

Monitore an einer Straße in Tokio zeigen die Kursstände des Nikkei-Index
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Monitore an einer Straße in Tokio zeigen die Kursstände des Nikkei-Index


Die Hoffnung auf eine baldige atomare Abrüstung in Nordkorea haben den Börsen in Asien Auftrieb gegeben. In Japan schloss der Leitindex Nikkei 0,3 Prozent fester bei 22.878 Punkten. Der chinesische CSI-Index legte um 1,2 Prozent zu. Wenige Minuten nach Börsenstart kletterte der deutsche Leitindex Dax um 0,57 Prozent auf 12 916 Punkte.

Donald Trump und Kim Jong Un haben beim Gipfel in Singapur eine Vereinbarung unterzeichnet. Demnach bemüht sich Nordkorea um eine Denuklearisierung, die USA geben im Gegenzug Sicherheitsgarantien.

An der Börse in Südkorea schossen deshalb die Aktien von Seohee Construction um 30 Prozent in die Höhe. Anleger setzen darauf, dass der Baukonzern im Grenzgebiet zu Nordkorea Aufträge zur Entfernung von Landminen erhält.

"Frieden auf der koreanischen Halbinsel könnte sowohl Nord- als auch Südkorea bedeutende Vorteile bringen, möglicherweise inklusive einer neuen Bewertung südkoreanischer Aktien", schrieben die Experten des Brokerhauses DBS in einer Studie. "Allerdings wäre es klug, übertriebenen Optimismus zu vermeiden angesichts der riesigen Kluft zwischen den beiden Koreas und den Kosten einer Wiedervereinigung."

Analyst David Madden vom Brokerhaus CMC Markets bezeichnete das Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un als einen Meilenstein in der Beziehung der beiden Länder. Das Treffen beruhige die Nerven der Anleger in der Region.

hej/Reuters



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