Finanzkrise Arbeitslosigkeit in Griechenland ist weiter hoch

Seit dem Höhepunkt der Finanzkrise hat sich die Lage auf dem griechischen Arbeitsmarkt gebessert. Doch auch im letzten Quartal 2016 war fast ein Viertel aller erwerbsfähigen Griechen ohne Arbeit.

Touristen in Athen
AP

Touristen in Athen


Die Arbeitslosigkeit in Griechenland ist zum Jahresende 2016 gestiegen. Die Erwerbslosenquote lag im vierten Quartal bei 23,6 Prozent, teilte das griechische Statistikamt mit. Im Sommer hatte sie noch bei 22,6 Prozent gelegen. Im Vergleich zum Vorjahresquartal sank sie leicht: Ende 2015 hatte sie noch bei 24,4 Prozent betragen.

Fast drei Viertel der Arbeitslosen seien schon seit mehr als einem Jahr ohne Job. Junge Menschen sind besonders stark betroffen. Allerdings sah es hier nicht mehr so düster aus wie noch vor einem Jahr: Die Arbeitslosenquote sank auf 45,2 Prozent. Ende 2015 waren es noch 48,6 Prozent.

Die Lage auf dem griechischen Arbeitsmarkt hat sich zwar seit dem Höhepunkt der Finanzkrise gebessert. Dennoch ist die Erwerbslosenquote in dem südeuropäischen Land so hoch wie in keinem anderen EU-Staat.

Zudem hellt sich die Lage nur langsam auf: Für das laufende Jahr sagt die Regierung in Athen zwar ein Wirtschaftswachstum von 2,7 Prozent voraus, aber nur einen Rückgang der Arbeitslosenquote auf 22,6 Prozent.



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