Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.

Mögliches drittes Hilfspaket: Bund pocht auf Massenentlassungen in Griechenland

Welche Reformen sollte Griechenland für ein drittes Hilfspaket angehen? Die Bundesregierung hat nach SPIEGEL-Informationen eine klare Antwort: Zahlreiche Griechen müssen ihre Jobs verlieren.

Proteste von griechischen Angestellten (Archivbild): Arbeitsplätze sollen wegfallen Zur Großansicht
AP

Proteste von griechischen Angestellten (Archivbild): Arbeitsplätze sollen wegfallen

Die Bundesregierung hält es für zwingend, dass viele griechische Bürger im Rahmen des dritten Hilfspakets ihre Arbeitsplätze verlieren. Das geht nach SPIEGEL-Informationen aus einer Antwort des Finanzministeriums auf eine Frage der Linken hervor.

Darin zählt der Parlamentarische Staatssekretär Jens Spahn (CDU) auf, welche Reformen "im Bereich der Arbeitsmärkte in Griechenland insbesondere ergriffen werden müssen", nämlich ausdrücklich auch "Massenentlassungen nach dem mit den Institutionen vereinbarten Zeitplan und Ansatz".

Spahn beruft sich dabei auf die Absprache der Staats- und Regierungschefs der Eurostaaten.

Logo SPIEGEL

Dieses Thema stammt aus dem neuen SPIEGEL - ab Samstagmorgen erhältlich.

Den digitalen SPIEGEL finden Sie in den Apps für iPhone/iPad, Android, Windows 8, Windows Phone und als Web-App im Browser.

Was im neuen SPIEGEL steht, erfahren Sie immer samstags in unserem kostenlosen Newsletter DIE LAGE.

Diesen Artikel...
Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
insgesamt 501 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    
1. Massenentlassungen sind bekanntlich...
in_peius 25.07.2015
ein probates Mittel, um eine Wirtschaft wieder anzukurbeln. Die Bundesregierung at its finest.
2. Normal
niktim 25.07.2015
Damit der Reichtum weniger wächst, müssen viele Menschen ihren Job verlieren und weiter in die Armut abgleiten! Das ist ein kapitalistisches Grundgesetz.
3. schön theatralisch....die linke.
michi_meissner 25.07.2015
tja....was ist schlimmer? leute entlassen oder aber dauerhaft andere due rechnung zahlen lassen? ich finde, massenentlassugngen sind weniger schlimm, aber naturgemäss stört das zahlen fremder rechnungen diejenigen weniger, die weniger leisten und sowieso eine höhere anspruchshaltu g haben. wöre diese kleine anfrage nicht von der linken, hätte sie auch aus frankreich kommen können. genau solche leute sind die totengräber europa, denn wir können nicht dauerhaft für andere zahlen...
4. Pervers!
Xangod 25.07.2015
Es geht ganz offensichtlich doch um Rache! Man möchte die Griechen erniedrigen und ihnen jede Souveränität nehmen. Man hätte besser einen Grexit zu lassen und den Griechen ihre Würde lassen sollen. Mit der Drachme hätte dann Griechenland zumindest mittelfristig wieder eine Chance auf Unabhängigkeit.
5. Immer auf die Kleinen
frankenbaer 25.07.2015
Bankenrettung auf Kosten der Bevölkerung!
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    

© SPIEGEL ONLINE 2015
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH




Fläche: 131.957 km²

Bevölkerung: 10,858 Mio.

Hauptstadt: Athen

Staatsoberhaupt:
Prokopis Pavlopoulos

Regierungschef: Alexis Tsipras

Mehr auf der Themenseite | Wikipedia | Griechenland-Reiseseite



Der kompakte Nachrichtenüberblick am Morgen: aktuell und meinungsstark. Jeden Morgen (werktags) um 6 Uhr. Bestellen Sie direkt hier: