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Großbritannien Ex-Premier Brown fordert weltweite Bankenabgabe und Finanzaufsicht

Gordon Brown, Ehefrau Sarah (Archivbild): Auf plötzlichen Auszug vorbereitetZur Großansicht
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Gordon Brown, Ehefrau Sarah (Archivbild): Auf plötzlichen Auszug vorbereitet

Der frühere britische Premier Brown fordert von seinen ehemaligen Amtskollegen mehr Anstrengungen für eine weltweite Bankenabgabe und Aufsichtsbehörde für globale Finanzinstitutionen. "Wir können nicht fortfahren wie bisher", sagte Brown in einem Gespräch mit dem SPIEGEL.

In dem Interview betonte Gordon Brown, die Welt stehe an einer historischen Zäsur. Weil die Risiken, die von der Finanzbranche für die Weltwirtschaft ausgingen, auch in Zukunft gravierend blieben, müssten Staaten wie Deutschland, Frankreich, Großbritannien und die USA vorangehen und einheitliche Regeln für das Bankenwesen festlegen. Doch im Augenblick lahme das Engagement dieser Länder: "Aktuell besteht die größte Gefahr", sagte der ehemalige britische Spitzenpolitiker dem SPIEGEL, "dass wir wieder in den alten Trott verfallen".

Auf dem Höhepunkt der Finanzkrise am 8. Oktober 2008 habe er ein "Vabanquespiel" betrieben, so er Ex-Premier. Damals kündigte Brown im Alleingang die umgehende Rekapitalisierung taumelnder Großbanken aus öffentlichen Mitteln an - ohne sicher zu sein, ob diese Maßnahme Erfolg haben könnte. "Wir wussten nicht, wie die Märkte und die anderen Regierungen reagieren würden." Schlimmstenfalls wäre er an jenem Tag zurückgetreten; seine Frau Sarah habe er bereits früh morgens instruiert, sich bereit zu machen für einen plötzlichen Auszug aus der Downing Street am Nachmittag. Sehr rasch seien dann aber die Regierungen vieler großer Staaten seinem Beispiel gefolgt.

"Die meisten Menschen machen sich immer noch keine Vorstellung vom Ausmaß des möglichen Zusammenbruchs", erzählte Brown weiter. "Es wäre eine kaum vorstellbare Katastrophe geworden." Was ihn selbst damals am meisten gesorgt habe, sei der "komplette Mangel an Führung" gewesen, "sowohl bei den Banken als auch den Regierungen".

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insgesamt 18 Beiträge
Isotronic 20.02.2011
So so, der Alleingänger Brown fordert im Nachhinein gemeinsames Handeln, der Verteidiger der Abgabenfreiheit will jetzt die Bankenabgabe und *Trommelwirbel ...* der ehemalige Verantwortliche für das Europa-Blockiererland [...]
Zitat von sysopvon seinen ehemaligen Amtskollegen mehr Anstrengungen für eine weltweite Bankenabgabe und Aufsichtsbehörde für globale Finanzinstitutionen. "Wir können nicht fortfahren wie bisher", sagte Brown in einem Gespräch mit dem SPIEGEL. http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,746626,00.html
So so, der Alleingänger Brown fordert im Nachhinein gemeinsames Handeln, der Verteidiger der Abgabenfreiheit will jetzt die Bankenabgabe und *Trommelwirbel ...* der ehemalige Verantwortliche für das Europa-Blockiererland "Great"Britain stellt fest, es gibt einen "komplette(n) Mangel an Führung". Welche Chuzpe! Er meint sogar, wir könnten nicht fortfahren wie bisher! Klar doch, können wir! Seine Nachfolger und die der anderen Länder werden in ähnlicher Weise rummurksen, wetten?
zog Pantoffeln an, ist übers Haus geflogen ... und wenn es nicht die Wahrheitheit ist, hat Herr Brown eben gelogen, entweder damals oder heute. Die "Krokodilstränen" von heute glaubt ihm doch niemand mehr. Als er die [...]
zog Pantoffeln an, ist übers Haus geflogen ... und wenn es nicht die Wahrheitheit ist, hat Herr Brown eben gelogen, entweder damals oder heute. Die "Krokodilstränen" von heute glaubt ihm doch niemand mehr. Als er die Chance zur Bankenabgabe hatte, da hat er sie nicht genutzt. Und heute? Würde er sie im Zweifel wohl auch den Interessen des "Finanzplatzes London" unterordnen und sich als willfähriger Diener der "city boys" outen. There is no second chance for a first impression Mr. Brown.
kundennummer 20.02.2011
wäre es auf diesen neuerlichen Push for NWO hinzuweisen. Das is nämlich Spinnerei! Genauso wie eine globale Währung oder einige andere Dinge. Also wiederholen wir jetzt 3 mal laut die Parole: NIEMAND HAT DIE ABSICHT [...]
wäre es auf diesen neuerlichen Push for NWO hinzuweisen. Das is nämlich Spinnerei! Genauso wie eine globale Währung oder einige andere Dinge. Also wiederholen wir jetzt 3 mal laut die Parole: NIEMAND HAT DIE ABSICHT EINE NEW WORLD ORDER ZU ERRICHTEN !
deppvomdienst 20.02.2011
So richtig die sofortige Garantie im Herbst 2008 war, so falsch ist es, sie heute noch zu geben, heute noch für Schulden aus der Zeit vor dem crash zu garantieren. Hiervon geht ein verheerendes Signal an die Märkte aus. Über [...]
Zitat von sysopDer frühere britische Premier Brown fordert von seinen ehemaligen Amtskollegen mehr Anstrengungen für eine weltweite Bankenabgabe und Aufsichtsbehörde für globale Finanzinstitutionen. "Wir können nicht fortfahren wie bisher", sagte Brown in einem Gespräch mit dem SPIEGEL. http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,746626,00.html
So richtig die sofortige Garantie im Herbst 2008 war, so falsch ist es, sie heute noch zu geben, heute noch für Schulden aus der Zeit vor dem crash zu garantieren. Hiervon geht ein verheerendes Signal an die Märkte aus. Über die Frage einer internationalen Aufsicht dürfen wir uns nicht täuschen: Die will in Wirklichkeit keiner! Es sei denn, die Aufsicht ist im eigenen Land und funktioniert nach den eigenen Regeln, bevor man sich fremden Maßstäben unterwirft oder die daran hängenden Arbeitsplätze im Ausland entstehen, verzichtet man lieber. Klar wäre eine weltweite Bankenabgabe aus UK-Sicht toll. In der City sitzen die Institute, die berappen müssten - Steuereinnahmen fürs UK-leicht gemacht, und auch noch damit zu begründen, dass man ja musste (oooooohhhh, eine Runde Mitleid, ...) Gut, dass Mr. Brown abgewrackt ist!
wilam 20.02.2011
nützt nich mehr. Außerdem würde Mutti Gnadenlos sofort ihr Herz für die Banken entdecken.
nützt nich mehr. Außerdem würde Mutti Gnadenlos sofort ihr Herz für die Banken entdecken.
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