Berechnung des DGB Hartz-IV-Empfänger können sich immer weniger leisten

Die Regelsätze für Hartz IV steigen zwar, doch die Kosten für Nahrungsmittel steigen schneller. Laut Berechnungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes bleibt den Betroffenen weniger Geld zum Leben.

Arbeitsamt: Regelsätze für Hartz IV steigen langsamer als Kosten
DPA

Arbeitsamt: Regelsätze für Hartz IV steigen langsamer als Kosten


Hartz-IV-Empfänger haben nach einer Berechnung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) deutlich weniger Geld zur Verfügung als zu Beginn von Hartz IV.

Der Regelsatz für Alleinstehende steigt zwar im neuen Jahr von derzeit 399 Euro auf 404 Euro. Die Anhebung könne aber nicht kaschieren, dass Hartz-IV- und Sozialhilfeempfänger heute faktisch weniger zum Leben haben als zum Start des Hartz-IV-Systems Anfang 2005, schreibt der DGB.

So seien die Regelsätze von 2005 bis 2015 um 15,7 Prozent gestiegen - die Preise für Nahrungsmittel aber um 24,4 Prozent.

ssu/dpa

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w.moritz 30.12.2015
1. 5.-€ mehr im Monat,
für Hartz IV´er und 2.-€ mehr Kindergeld. Na da können die Leute doch endlich feiern und die GroKo wieder wählen. Während die neuerlichen 18Milliarden der BRD-Regierung für die Banken, doch lediglich ein Tropfen auf den heißen Stein sind für die armen Institute und ihre unterbezahlten Manager. Auch die Parteienfinanzierung wird um 30% angehoben, weil die Parteien so arm sind. Was für eine Schande, dass die BRD´ler weiter in die Armut geführt werden, aber das schaffen die da oben. Und wenn das Volk nicht einverstanden ist, dann startet die Presse eine Kampagne und alles wird gut. W.Moritz,Worms
Andreas1979 30.12.2015
2. Ist doch nicht wahr.
Keine Inflation und ein höherer Hartz |V Satz, bedeutet eine höhere Kaufkraft. Doch sollte dieser Artikel stimmen, dann sollten die Märchen der 0,1-0,4 Inflation hier nicht mehr propagiert werden. Dazu muss ich dann aber auch sagen, wenn ein Alg 2 Empfänger sich mehr leisten möchte, dann soll Er gefälligst arbeiten gehen.
5Minute 30.12.2015
3.
So gehts mir als Arbeitnehmer auch.
RenegadeOtis 30.12.2015
4.
Zitat von 5MinuteSo gehts mir als Arbeitnehmer auch.
Dann machen Sie meines Erachtens etwas falsch. Wenn Sie pro Jahr nur eine Gehaltssteigerung von knapp anderthalb Prozent haben - und das über eine Dekade - dann würde ich das Gespräch mit meinem Arbeitgeber suchen. Oder, alternativ, mit meinem zukünftigen Arbeitgeber.
promod 30.12.2015
5. promod
Wenn sich H4ler weiger leisten können, trifft das auf alle anderen Normalverdiener auch zu, die sich trotz Arbeit weniger leisten können. In Deutschland sind die Löhne zu niedrig. Wenn die Löhne steigen -ich meine nicht den Mindestlohn - kann auch H4 angehoben werden.
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