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Hilflose EU Ökonomen verwerfen Schäubles Währungsfonds-Idee

Zentrale der Europäischen Zentralbank: Kein Plan für die geordnete Insolvenz eines Staats Zur Großansicht
dpa

Zentrale der Europäischen Zentralbank: Kein Plan für die geordnete Insolvenz eines Staats

4. Teil: Welche Alternativen gibt es?

Die Frage ist: Wenn die Idee eines EWF doch noch verworfen wird - was sind dann die Alternativen?

Der Stabilitätspakt in seiner aktuellen Form hat die Griechen-Krise nicht verhindern können. Also muss etwas getan werden - darin sind sich die meisten Beobachter einig. "Die gegenwärtige Verfassung des Euro-Raums reicht nicht aus", sagt Commerzbank-Chefsvolkswirt Krämer. "Wir brauchen in der Tat neue Regeln für die Zeit nach der Krise."

Krämer aber plädiert - wie viele Zentralbanker - dafür, "die bestehenden Regeln zu schärfen oder zu ergänzen". So könnten beispielsweise für Defizitsünder im Euro-Raum automatische Sanktionen geschaffen werden. "Der komplizierte politische Entscheidungsprozess, der solchen Strafen bislang vorangeht, sollte wegfallen", sagt Krämer. Auch DIW-Chef Zimmermann stört, dass die Politik Strafen für Staaten im Zweifel aussetzen kann, auch wenn diese die Maastricht-Kriterien reißen. "Diese Selbst-Absolution ist ein Problem."

Dennoch bleibt ein Problem bestehen: Die Union müsste auch nach einer Verschärfung der Maastricht-Regeln bei künftigen Finanzkrisen ad hoc reagieren - und es gibt keine festgelegten Verfahrensweisen. Ökonom Krämer allerdings stört das nicht. Sein Argument: Würden die bestehenden Regeln ergänzt, "dann würde es gar nicht mehr so weit kommen".

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insgesamt 108 Beiträge
Baikal 08.03.2010
Sollte nicht mit dem Maastrixht-Vertrag die ökonomische Zukunft des Euros für alle Ewigkeiten fixiert werden: Dreikommanull ist dreikommanull? Sollte nicht der Euro in der Geleitzugtheorie die ökonomische Zukunft der Länder [...]
Zitat von sysopDie Idee klingt einleuchtend: Weil die EU völlig hilflos wirkte, als die Finanzkrise in Griechenland ausbrach, soll jetzt für ähnliche Situationen vorgesorgt werden. Die Gemeinschaft denkt über einen Stützungsfonds für klamme Euro-Staaten nache. Experten warnen vor dieser Idee - was ist Ihre Meinung?
Sollte nicht mit dem Maastrixht-Vertrag die ökonomische Zukunft des Euros für alle Ewigkeiten fixiert werden: Dreikommanull ist dreikommanull? Sollte nicht der Euro in der Geleitzugtheorie die ökonomische Zukunft der Länder sichern: Erweiterung und Vertiefung der EU geht gemeinsam? Soll nun eine neuer Insitution die Mängel des Maastricht-Vertrages ausgleichen: Wir haben zwar Mist gebaut, aber das wissen wir nicht und wollen wir auch nicht wissen, schon gar nicht öffentlich und außerdem gibt es dann wieder einige fette Posten zu besetzen und wir wursteln weiter wie eh und der Sonne Barronesiens?
redkiller 08.03.2010
Ich gehöre nicht zu den heftigsten Kritiker von Schäuble, wie man vielfach nachlesen kann. Aber die IDee des Europäischen Währungsfonds (EWF)ist Dumm, denn die ist absolut unökonomisch. 1. wir haben den IWF, warum noch eine [...]
Ich gehöre nicht zu den heftigsten Kritiker von Schäuble, wie man vielfach nachlesen kann. Aber die IDee des Europäischen Währungsfonds (EWF)ist Dumm, denn die ist absolut unökonomisch. 1. wir haben den IWF, warum noch eine weitere Organisation aufbauen, die das gleiche Tut. 2. Der IWF ist unbeliebt aber nichts desto trotz Notwendig, der EWF wäre nicht nur unbeliebt er würde auch wenig leisten können, denn hier wäre Hauptsächlich Deutschland in der Verantwortung. 3. Statt darauf zu dringen im IWF mehr Einfluss zu gewinnen verzettelt man sich 4. Der Präsident des IWF ist immer noch ein Franzose und ein Linker noch dazu, es ist wahr das die wirklichen Fachleute von den USA gestellt werden, doch welche Deutschen Ökonomen wollen wir denn in den EWF entsenden?
diakos 08.03.2010
Ich glaube Schäuble versteht unter einem gemeinsamen europäischen Währungsfonds, die Überwachung und Kontrolle aller Geldströme in Europa und Ausstattung des Fonds mit Millionen für den Einkauf von dubiosen Datenträgern...? [...]
Ich glaube Schäuble versteht unter einem gemeinsamen europäischen Währungsfonds, die Überwachung und Kontrolle aller Geldströme in Europa und Ausstattung des Fonds mit Millionen für den Einkauf von dubiosen Datenträgern...? Spaß beiseite: ich glaube S. will einen Rettungsanker für D installieren, wenn es soweit ist...(was ich wirklich nie hoffe!!)
bosemil 08.03.2010
Ich bin eher ein Gegner von Schäuble. Aber,man sollte das Kind nicht gleich mit dem Bade ausschütten und über seinen Vorschlag besser nachdenken. Wir Europäer sollten uns aus der Umklammerung der USA herauslösen. Der IWF ist ja [...]
Zitat von redkillerIch gehöre nicht zu den heftigsten Kritiker von Schäuble, wie man vielfach nachlesen kann. Aber die IDee des Europäischen Währungsfonds (EWF)ist Dumm, denn die ist absolut unökonomisch. 1. wir haben den IWF, warum noch eine weitere Organisation aufbauen, die das gleiche Tut. 2. Der IWF ist unbeliebt aber nichts desto trotz Notwendig, der EWF wäre nicht nur unbeliebt er würde auch wenig leisten können, denn hier wäre Hauptsächlich Deutschland in der Verantwortung. 3. Statt darauf zu dringen im IWF mehr Einfluss zu gewinnen verzettelt man sich 4. Der Präsident des IWF ist immer noch ein Franzose und ein Linker noch dazu, es ist wahr das die wirklichen Fachleute von den USA gestellt werden, doch welche Deutschen Ökonomen wollen wir denn in den EWF entsenden?
Ich bin eher ein Gegner von Schäuble. Aber,man sollte das Kind nicht gleich mit dem Bade ausschütten und über seinen Vorschlag besser nachdenken. Wir Europäer sollten uns aus der Umklammerung der USA herauslösen. Der IWF ist ja schön und gut,nur hat die USA immer ein Veto-Recht und kann dabei mit seinen "EXPERTEN" auf die Finazpolitik Europas Einfluß ausüben,und die machen das auch.Das der derzeitige Präsident ein Franzose ist spielt keine Rolle,das ist nur Makulatur. Die Europäer haben bei der Währungseinheit geschlamt,nun müssen sie das auch selbst ausbaden. Die Fehler die der IWF hat muß man ja nicht bei einem EWF einbauen. Finanzfachleute aus Europa sollten langsam einmal aufwachen und ihre Hausaufgaben machen. Jetzt kann sich zeigen was dieses Europa mit der Bewältigung der Finanzkrise Griechenlands eigentlich Wert ist. Der IWF ist viel zu suspect.
genugistgenug 08.03.2010
Schäuble will doch nur neue Pfründe oder ein Endlager für die Landesbankversager aufbauen - sozusagen Schäubles Resterampe Ganz davon abgesehen erinnern mich alle Politiker an die einem Ertrinkenen zurufen 'du mußt schwimmen [...]
Zitat von sysopDie Idee klingt einleuchtend: Weil die EU völlig hilflos wirkte, als die Finanzkrise in Griechenland ausbrach, soll jetzt für ähnliche Situationen vorgesorgt werden. Die Gemeinschaft denkt über einen Stützungsfonds für klamme Euro-Staaten nache. Experten warnen vor dieser Idee - was ist Ihre Meinung?
Schäuble will doch nur neue Pfründe oder ein Endlager für die Landesbankversager aufbauen - sozusagen Schäubles Resterampe Ganz davon abgesehen erinnern mich alle Politiker an die einem Ertrinkenen zurufen 'du mußt schwimmen lernen' . auf deutsch, jede Aktion kommt viel zu spät oder wie wir sagen 'Operative Hektik ersetzt geistige Windstille'
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Illustration Tim O'Brien für den SPIEGEL

Heft 10/2010:
Die Euro-Lüge

"Ein Mitgliedstaat haftet nicht für die Verbindlichkeiten eines anderen Mitgliedstaats"

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Der IWF
Gegründet wurde der Internationale Währungsfonds (IWF) zusammen mit seiner Schwesterinstitution Weltbank im Juli 1944 auf der Konferenz von Bretton Woods. Der in Washington ansässige Fonds wacht als Sonderorganisation der Vereinten Nationen über die Währungspolitik seiner 186 Mitgliedsländer. Jedes Land muss entsprechend seinem Anteil an der Weltwirtschaft eine Einlage leisten und verfügt über entsprechende Stimmrechte. Die reichsten Länder haben damit den größten Einfluss.






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