Wirtschaft


Ifo-Index: Stimmung in der Wirtschaft kühlt sich weiter ab

Es ist der zweite Rückgang in Folge: Dem Ifo-Geschäftsklimaindex zufolge blicken die deutschen Unternehmen deutlich weniger zuversichtlich in die Zukunft - obwohl sie die aktuelle Lage sogar besser einschätzen als im Monat zuvor.

Baustelle in Frankfurt am Main: Gegen den Trend bessere Stimmung am BauZur Großansicht
dapd

Baustelle in Frankfurt am Main: Gegen den Trend bessere Stimmung am Bau

München - Die Gegenwart ist gut, doch die Zukunft macht deutschen Unternehmen Sorgen: Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im Juni zum zweiten Mal hintereinander eingetrübt. Das Ifo-Geschäftsklima, das wichtigste Konjunkturbarometer, fiel von 106,9 Punkten im Vormonat auf 105,3 Zähler, teilte das Münchner Ifo-Institut am Freitag mit. Für die Erhebung befragt das Institut monatlich rund 7000 Firmen.

So niedrig wie derzeit lag das Geschäftsklima zuletzt im März 2010. "Die deutsche Wirtschaft befürchtet zunehmende Beeinträchtigungen durch die Euro-Krise", kommentierte Ifo-Chef Hans-Werner Sinn die neuen Umfragewerte. Vor allem die Erwartungshaltung gab kräftig nach, die aktuelle Lagebeurteilung hellte sich hingegen leicht auf.

In den einzelnen Sektoren fiel die Entwicklung unterschiedlich aus. Während sich die Stimmung in der Industrie und bei den Dienstleistern verschlechterte, hellte sie sich im Einzelhandel und im Baugewerbe etwas auf.

fdi/Reuters/dpa/dapd

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insgesamt 10 Beiträge
uezegei 22.06.2012
In den Wirtschaften ist Dank Fussball momentan eher gute Stimmung. Ansonsten sinkt die Kauflust bei Sportgroßereignissen und in der Sommerferienzeit immer, das weiß jeder durch jahrelange Erfahrung und Beobachtung. Schafft [...]
Zitat von sysopEs ist der zweite Rückgang in Folge: Dem Ifo-Geschäftsklimaindex zufolge blicken die deutschen Unternehmen deutlich weniger zuversichtlich in die Zukunft - obwohl sie die aktuelle Lage sogar besser einschätzen als im Monat zuvor. ifo-Index: Stimmung in der deutschen Wirtschaft verschlechtert sich - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,840352,00.html)
In den Wirtschaften ist Dank Fussball momentan eher gute Stimmung. Ansonsten sinkt die Kauflust bei Sportgroßereignissen und in der Sommerferienzeit immer, das weiß jeder durch jahrelange Erfahrung und Beobachtung. Schafft den Quatsch endlich ab, dann gehts auch dem BSP wieder top.
maxkrause 22.06.2012
Nach Ifo ist der Index auch für Juni weiter gefallen. Wörtlich: "Der ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist im Juni weiter gefallen."
Zitat von uezegeiIn den Wirtschaften ist Dank Fussball momentan eher gute Stimmung. Ansonsten sinkt die Kauflust bei Sportgroßereignissen und in der Sommerferienzeit immer, das weiß jeder durch jahrelange Erfahrung und Beobachtung. Schafft den Quatsch endlich ab, dann gehts auch dem BSP wieder top.
Nach Ifo ist der Index auch für Juni weiter gefallen. Wörtlich: "Der ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist im Juni weiter gefallen."
aspi01 22.06.2012
Es wäre doch ganz bestimmt mal eine Recherche wert, warum die nicht durch harte Fakten gestützten "Erwartungsindices" (oder muß man sagen "Angstindices") in den letzten Monaten stark gesunken sind, während [...]
Zitat von sysopEs ist der zweite Rückgang in Folge: Dem Ifo-Geschäftsklimaindex zufolge blicken die deutschen Unternehmen deutlich weniger zuversichtlich in die Zukunft - obwohl sie die aktuelle Lage sogar besser einschätzen als im Monat zuvor. ifo-Index: Stimmung in der deutschen Wirtschaft verschlechtert sich - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,840352,00.html)
Es wäre doch ganz bestimmt mal eine Recherche wert, warum die nicht durch harte Fakten gestützten "Erwartungsindices" (oder muß man sagen "Angstindices") in den letzten Monaten stark gesunken sind, während die tatsächliche Lage von den meisten Unternehmen nach wie vor als gut bis sehr gut bewertet wird! Es ist die in den Medien seit Monaten lustvoll geschürte Untergangspanik, die sogar Anleiheinvestoren aus Europa vertreibt, weil sie überall lesen, dass der Euro "am Ende" sei. Langsam gewinnt man den Eindruck, die Krise verzieht sich erst, wenn die Leser die Dauerbefeuerung mit Paniknachrichten satt haben und diese Artikel nicht mehr lesen wollen. Dann kehrt wieder Optimismus ein. Aber so wie es derzeit läuft, haben wir eine herbeigeredete Abwärtsspirale vor der schon viele namhafte Unternehmer gewarnt hatten.
wibo2 22.06.2012
Weniger Export ist gut für das Volk! Kapitalexport schadet nur... ----------------------------------------------------------------------------- Sinn sagt: 1995 belegte Deutschland beim BIP pro Kopf in der Eurozone den dritten [...]
Weniger Export ist gut für das Volk! Kapitalexport schadet nur... ----------------------------------------------------------------------------- Sinn sagt: 1995 belegte Deutschland beim BIP pro Kopf in der Eurozone den dritten Platz, und ist auf Platz 11 abgerutscht. Den Exportüberschuss lässt er nicht als tolle Leistung gelten: Export ist immer der Abfluss von Kapital. Exportüberschuss verursacht immer eine Wirtschaftsflaute in demjenigen Land. In den Neunzigern war Deutschland zweitgrößter Kapitalexporteur nach China. Die Folge waren der wirtschaftliche Niedergang und Hartz 4 unter Schröder.
JanFanta 22.06.2012
Die Wirtschaft ist die hauptverantwortliche Komponente und gleichzeitig ein Motor für die Funktionsfähigkeit und Wohl einer Gesellschaft,und trägt somit die Hauptlast der Verantwortung für diese Sie sorgt für die Befriedigung [...]
Die Wirtschaft ist die hauptverantwortliche Komponente und gleichzeitig ein Motor für die Funktionsfähigkeit und Wohl einer Gesellschaft,und trägt somit die Hauptlast der Verantwortung für diese Sie sorgt für die Befriedigung unserer Bedürfnisse, und sollte deswegen im Stande sein umgehend alle eventuelle Probleme und Defizite , die mit der Nachfrage und dem Angebot in Verbindung stehen,schnellstens zu lösen,im Idealfall diese erst überhaupt nicht entstehen zu lassen,so dass diese Probleme und Defizite nicht zu Normalität werden,wie wir es von Ostblocks kennen. Die frühere Forderungen der freien Liberalen,die Wirtschaft vor der machtpolitischen Einmischung und Steuerung der Wirtschaft seitens d. Staates,in dem sie ganz offen gegen die Lenkung protestierten,damit Wirtschaft nicht zu einem Vasalen, Marionette der politisch ideologischen Interessen des Staates wird,wie wir es heute erleben,und damit individuelle,Angebot und Nachfrage orientierte Bedarfsdeckung garantiert wird,und keine verdeckte Planwirtschaft unsere Lebenslage bestimmt,das heißt was und wieviel wir konsumieren,so wie wir das durch Quotierungen der Produktion,Veränderung unseres Konsumverhaltens durch gezielte Gesund.-und-Umweltpropaganda,wie auch durch Bügetierungen des Einkommens in Europa heute zu Tage erleben . Ein solcher negativer Einfluß der Politik auf die Wirtschaft und somit auf unseren Wohl,sollte unbedingt unterbunden werden,auch wenn der Papst Johanes Paul der II. den Erlaß; "Die Anordnungen betreffend des privaten Eigentums,sind auf die Industrie und Handel auszuweiten",das heisst unter Kontrolle des Staates zu stellen, anordnete. Eine Abkoppelung Wirtschaft von der Politik und Ideologie , in dem die Funktion des Staates auf den Schutz des Konsumenten reduziert wird,in dem er zum Beispiel Lebensmittel-und-Medikamentenkontrollen durchführt,und eine Entstehung der wirtschaftlichen Vernetzungen zu marktbeherrschenden Riesen durch Gesetze verhindert,so dass kleine selbständige Versorger zu einem,aus unserer Wirtschaft nicht verdrängbaren,sondern maßgeblichen Bestandteil und damit zu tragenden Säule der Wirtschaft sich fest etablieren können. Es bedarf nicht nur in der Wirtschaftspolitik,sondern in allen Bereichen des politischen und gesellschaftlichen Geschehens eines grundlegenden Umdenkens und einer Neudeffinierung der Funktion des Staates,damit ein durch das Grundgesetz garantierte Maß an freie, autarke Entfaltung und Handlung der Wirtschaft garantiert wird. Ich denke an eine Entbündung der Politik von der Verpflichtung der Ideologie zu dienen und sie schützen,und sie an die Wahrung und Schutz der Interessen der gesamten Bevölkerung zu binden,und als Maßstab ihres Tun und ihrer Bemühungen eine Maximierung des Wohlergehen des Schwächsten Gliedes der Geselschaft. Zur Zeit erleben wir seitens der -Minimal-Konsum-Junkies-,eine auf sehr wackligen Beinen stehende Propaganda zum Konsumverzicht,die mit verschiedenen,völlig unbelegten Argumenten forciert wird. Wie gefährlich und schädlich für unseres Wohlbefinden und die Stabilität der Gesellschaft diese Tendenzen,die mit einer Reduzierung, Neudeffinierung und damit eine Verordnung und ein Katalog der Bedürfnise seiten des Staates sind,habe ich in meinen Abhandlungen zur Gravitation schon dargestellt,und möchte an diese Stelle auf die, zu der höchst möglichen,den individuellen und gesellschaftlichen Frieden sichernden Freiheit entgegengesetzt laufende Tendenzen hinweisen .
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  • Freitag, 22.06.2012 – 10:24 Uhr
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Der Ifo-Index
Das Ifo-Institut bittet monatlich rund 7000 Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes, des Bauhauptgewerbes, des Großhandels und des Einzelhandels, ihre gegenwärtige Geschäftslage zu beurteilen und ihre Erwartungen für die kommenden sechs Monate mitzuteilen. Die Unternehmen können ihre Lage mit "gut", "befriedigend" oder "schlecht" und ihre Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate als "günstiger", "gleichbleibend" oder "ungünstiger" kennzeichnen.

Der Saldowert der gegenwärtigen Geschäftslage ist die Differenz der Prozentanteile der Antworten "gut" und "schlecht", der Saldowert der Erwartungen ist die Differenz der Prozentanteile der Antworten "günstiger" und "ungünstiger".

Das Geschäftsklima errechnet sich aus dem Mittelwert der Umfrageergebnisse zur Geschäftslage und zu den Erwartungen. Zur Berechnung der Indexwerte werden diese transformierten Salden jeweils auf den Durchschnitt des Jahres 2000 bezogen.





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