Immobilienmarkt: Amerikaner bauen wieder mehr Häuser

Neigt sich die amerikanische Immobilienkrise dem Ende? In den USA ist die Zahl der Neubauten im April um 2,6 Prozent gestiegen. Auch die Industrieproduktion stieg stärker als erwartet.

Washington - In den USA zeichnet sich eine leichte Belebung am Immobilienmarkt ab. Die Zahl der sogenannten Wohnungsbaubeginne stieg im April um 2,6 Prozent auf eine Jahresrate von 717.000, teilte das Handelsministerium in Washington am Mittwoch mit.

Der Begriff Wohnungsbaubeginn bezeichnet den Start der Baus eines neuen Hauses. Analysten hatten lediglich mit 680.000 gerechnet. Zudem wurde der Vormonatswert deutlich nach oben revidiert. Die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen fiel dagegen um sieben Prozent auf 715.000. Allerdings wurden im Vormonat so viele Genehmigungen wie seit dreieinhalb Jahren nicht mehr erteilt.

Auch die Industrieproduktion ist in den USA im April überraschend stark gestiegen. Im Monatsvergleich habe sie um 1,1 Prozent zugelegt, teilte die US-Notenbank am Mittwoch mit. Volkswirte hatten nur mit einem Anstieg um 0,6 Prozent gerechnet.

ssu/dpa-AFX/Reuters

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