Inflation, Armut, Reformstau Chinas Wunderwirtschaft stößt an ihre Grenzen

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5. Teil: Immobilien verteuern sich rasant - droht eine Blase?


Bei den Risiken ebenfalls genannt wird immer wieder eine angeblich drohende Immobilienblase in China. Tatsächlich sind die Preise für Wohnungen in den Metropolen Peking und Shanghai massiv gestiegen.

Das hatte laut Löchel vor allem drei Gründe:

  • In China gibt es außer Immobilien kaum Anlagemöglichkeiten. Die Wohlhabenden kaufen also Zweit- und Drittwohnungen, um ihr Geld vor der Inflation zu schützen.
  • Die Regierung hat Immobilienkäufe durch ihr Konjunkturprogramm massiv gefördert. Die Kreditvergabe wurde wesentlich erleichtert, es wurde daher mehr gebaut, als es der Wohnbedarf erforderte.
  • Ausländische Unternehmen haben ihre Investitionen in China deutlich ausgebaut.

Eine neue Immobilienblase, vergleichbar mit jener in den USA, erwarten Experten trotzdem nicht. Das Risiko sei überschaubar, zumal die Regierung bereits massiv gegensteuere.

So werden Kredite für Zweitwohnungen mittlerweile nur noch unter strengen Auflagen genehmigt. Der Antragsteller muss für eine Finanzierung mindestens 40 Prozent Eigenkapital aufbringen. Damit sinkt das Risiko der Bank, wenn die Immobilie tatsächlich an Wert verliert.

Zudem sei das Finanzsystem längst nicht so stark im Immobilienmarkt verstrickt wie dies in den USA der Fall ist, sagt Janis Hübner von der DekaBank. Das Risiko sinkender Preise sei also wesentlich überschaubarer.

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günter1934 30.12.2010
1.
Zitat von sysopSchon jetzt sind die wirtschaftlichen Verflechtungen zwischen China und Europa vielfältig und intensiv. Von der Konjunktur in China hängt auch das Wachstum bei uns und in den USA ab. Wie wird sich das Verhältnis zu China entwickeln? Wird China unseren Kurs entscheidend mitbestimmen?
Wenn wir mit der Förderung der Erneuerbaren Energien so weitermachen wie heute, werden wir in Zukunft am Tropf der chinesischen Welthungerhilfe hängen!
++arthur 30.12.2010
2. China und USA
Ich sag schon mal "leise Servus". War schön mit dir Demokratie, Sozialstaat und Grundgesetz. Wird? Wird? Hat! HAT! Man muss sich nur mal die "Verschuldung" angucken: http://en.wikipedia.org/wiki/File:Country_foreign_exchange_reserves_minus_external_debt.png Sehen sie die "grüne Macht": Das sind nicht wir!
marant 30.12.2010
3. ttt
Zitat von sysopSchon jetzt sind die wirtschaftlichen Verflechtungen zwischen China und Europa vielfältig und intensiv. Von der Konjunktur in China hängt auch das Wachstum bei uns und in den USA ab. Wie wird sich das Verhältnis zu China entwickeln? Wird China unseren Kurs entscheidend mitbestimmen?
Das tut sie bereits mit derzeit etwa 36,7 Mld. US-Dollar. http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33917/1.html
localpatriot 30.12.2010
4. Ein Viertel der Menschheit
Zitat von sysopSchon jetzt sind die wirtschaftlichen Verflechtungen zwischen China und Europa vielfältig und intensiv. Von der Konjunktur in China hängt auch das Wachstum bei uns und in den USA ab. Wie wird sich das Verhältnis zu China entwickeln? Wird China unseren Kurs entscheidend mitbestimmen?
Groesse bringt Einfluss. Man muss mit einem Land das 20 bis 25% der Menschheit in jeder Hinsicht rechenen: - als Kunde, - als Lieferant, - als Konkurrent - als Geldgeber. In jeder Hinsicht wirft China einen grossen Schatten. Chinesen sehen Deutschland mit Respekt und so lange sich die deutschen Politiker nicht uebenehmen, kann man langfristig ein gutes Verhaeltnis erwarten. Persoenliche Freiheit ist bei einem 1,5 Milliarden Volk immer Mangelware. 5 Milliarden Mahlzeiten taeglich auf den Tisch zu stellen waere fuer jede Gesellschaft eine Herausforderung dabei kann man steten Fortschritt nur durch Stabilitaet erreichen.
Palmstroem, 30.12.2010
5. Schattenspiele
Zitat von localpatriotGroesse bringt Einfluss. Man muss mit einem Land das 20 bis 25% der Menschheit in jeder Hinsicht rechenen: - als Kunde, - als Lieferant, - als Konkurrent - als Geldgeber. In jeder Hinsicht wirft China einen grossen Schatten. Chinesen sehen Deutschland mit Respekt und so lange sich die deutschen Politiker nicht uebenehmen, kann man langfristig ein gutes Verhaeltnis erwarten. Persoenliche Freiheit ist bei einem 1,5 Milliarden Volk immer Mangelware. 5 Milliarden Mahlzeiten taeglich auf den Tisch zu stellen waere fuer jede Gesellschaft eine Herausforderung dabei kann man steten Fortschritt nur durch Stabilitaet erreichen.
Das ist richtig und nicht nur China wirft großen Schatten, auch andere wie Indien und Brasilien machen mehr Schatten. Umgekehrt wird Europas Schatten kleiner - heute machen wir noch 20% der Weltbevölkerung aus - 2050 noch 7% und 2100 nur noch 4%.
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