Wirtschaft


Teure Energie: Inflation steigt höher als erwartet

Hohe Benzin- und Heizölpreise treiben die Inflation in die Höhe. Im August ist die Teuerung über die Marke von zwei Prozent gestiegen. Auch Obst und Fisch sind deutlich teurer geworden.

Wiesbaden - Die Teuerung in Deutschland ist im August noch stärker gestiegen als erwartet. Die jährliche Inflationsrate stieg von 1,7 Prozent im Vormonat auf 2,1 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. In einer ersten Schätzung Ende August waren die Statistiker von 2,0 Prozent ausgegangen. Binnen Monatsfrist legten die Verbraucherpreise um 0,4 Prozent zu.

Grund war vor allem ein Preisschub bei Benzin und Heizöl. Kraftstoff war im August 9,4 Prozent teurer als vor einem Jahr. Beim Heizöl stieg der Preis sogar um 13,5 Prozent. Bei den Nahrungsmitteln legten vor allem die Preise für Obst mit einem Plus von 9,2 Prozent und für Fisch mit einem Zuschlag von 6,1 Prozent im Jahresvergleich deutlich zu.

Weniger ausgeben mussten die Verbraucher für viele Molkereiprodukte sowie Fette. So sank der Preis für Butter um 23,7 Prozent.

ssu/dapd/dpa

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insgesamt 23 Beiträge
u.loose 12.09.2012
Monaten wird es noch netter - dann steigt ja die EEG Umlage um 50% auf dann 6,3 Cent brutto pro kWh....
Monaten wird es noch netter - dann steigt ja die EEG Umlage um 50% auf dann 6,3 Cent brutto pro kWh....
zeitmax 12.09.2012
Unaufhaltsam, aber nicht gleichmäßig, sondern in Schüben kommt eine hochinflationäre Zeit. Bitter - besonders für Verbraucher in Zeiten sinkender Wirtschaftskraft - aber das Ergebnis Merkelscher Politik und von ihr gern gesehen, [...]
Unaufhaltsam, aber nicht gleichmäßig, sondern in Schüben kommt eine hochinflationäre Zeit. Bitter - besonders für Verbraucher in Zeiten sinkender Wirtschaftskraft - aber das Ergebnis Merkelscher Politik und von ihr gern gesehen, hilft es doch dem Staat prima bei der Entschuldung (Sparer-Enteignung). Die Zinsen wird man gewaltsam unten halten, unterstützt von mangelnder Investitionsbereitschaft der Unternehmen. Aber wehe, wehe, wenn ich auf den Goldpreis sehe - der könnte ihne die Suppe so richtig versalzen!
herr_kowalski 12.09.2012
Unsere ReGIERung sagt:" seit Einführung des Euro ist fast nichts teuerer geworden." Denen glaube ich und die lügen auch nicht. Ehrenwort.
Zitat von sysopHohe Benzin- und Heizölpreise treiben die Inflation in die Höhe. Im August ist die Teuerung über die Marke von zwei Prozent gestiegen. Auch Obst und Fisch sind deutlich teurer geworden. Inflation: Teuerung steigt im August 2012 auf 2,1 Prozent - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,855301,00.html)
Unsere ReGIERung sagt:" seit Einführung des Euro ist fast nichts teuerer geworden." Denen glaube ich und die lügen auch nicht. Ehrenwort.
herr_kowalski 12.09.2012
Der deutsche Normalsparer schleppt immer noch jeden Monat seine Kröten ( Oiros ) aufs Sparbuch. Zu Null % Zinsen. Man sorgt ja schließlich vor für schlechte Zeiten. Das haben schon unsere Großeltern so gemacht. Und sind 2 [...]
Zitat von zeitmaxUnaufhaltsam, aber nicht gleichmäßig, sondern in Schüben kommt eine hochinflationäre Zeit. Bitter - besonders für Verbraucher in Zeiten sinkender Wirtschaftskraft - aber das Ergebnis Merkelscher Politik und von ihr gern gesehen, hilft es doch dem Staat prima bei der Entschuldung (Sparer-Enteignung). Die Zinsen wird man gewaltsam unten halten, unterstützt von mangelnder Investitionsbereitschaft der Unternehmen. Aber wehe, wehe, wenn ich auf den Goldpreis sehe - der könnte ihne die Suppe so richtig versalzen!
Der deutsche Normalsparer schleppt immer noch jeden Monat seine Kröten ( Oiros ) aufs Sparbuch. Zu Null % Zinsen. Man sorgt ja schließlich vor für schlechte Zeiten. Das haben schon unsere Großeltern so gemacht. Und sind 2 mal um alles besch...... worden. Und was haben wir daraus gelernt ? Nix. Gold und Silber kaufen. Dann haste was davon.
E.Cartman 12.09.2012
Es ist erstmal nur ein Problem für Verbraucher deren Lohnerhöhungen nicht Teil der Inflation sind, und die Wirtschaftskraft sinkt derzeit nicht. In der Türkei wächst der reale Wohlstand derzeit auch bei 10% Inflation stetig an, [...]
Zitat von zeitmaxUnaufhaltsam, aber nicht gleichmäßig, sondern in Schüben kommt eine hochinflationäre Zeit. Bitter - besonders für Verbraucher in Zeiten sinkender Wirtschaftskraft -
Es ist erstmal nur ein Problem für Verbraucher deren Lohnerhöhungen nicht Teil der Inflation sind, und die Wirtschaftskraft sinkt derzeit nicht. In der Türkei wächst der reale Wohlstand derzeit auch bei 10% Inflation stetig an, in Südeuropa vor dem Euro war es genauso. Der Staat kann natürlich auch bei hohen Zinsen bankrott gehen. Ob dann mehr von den Ersparnissen übrig bleibt ist allerdings fraglich. Wenn einem das nicht passt hätte man mehr Steuern zahlen oder weniger staatliche Leistungen fordern müssen, aber dann wäre evtl auch weniger Geld übrig gewesen das "sparen" kann. Wenn jetzt alle losrennen um sich Gold zu kaufen kann der Großteil seine Ersparnisse nicht mehr abheben, wie das bei Bankruns eben so ist.
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  • Mittwoch, 12.09.2012 – 09:05 Uhr
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DPA
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