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Klamme Kommune: Britische Stadt will Schwimmbad mit Krematorium heizen

Sparen bis zum bitteren Ende: Eine britische Stadt will ihr Freizeitbad mit Abwärme aus dem Krematorium heizen. Das diene auch dem Klimaschutz, werben die Verantwortlichen. Gewerkschafter kritisieren den Spar-Vorschlag als "krank".

London - Auf der Suche nach Sparmöglichkeiten und neuen Einnahmequellen beweisen Kommunen durchaus Kreativität. Gemeinden in Deutschland wollen zum Beispiel Schlaglöcher verkaufen. In Großbritannien sorgt nun eine makabere Idee für Aufregung. Denn die Stadt Redditch in England will überschüssige Energie aus einem Krematorium nutzen, um ein öffentliches Schwimmbad zu heizen. Damit werde ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet, warb der Stadtrat für seine Idee. Die Hitze würde ansonsten in die Luft geblasen. Anfang Februar soll eine Entscheidung fallen.

Die Gewerkschaft für den öffentlichen Dienst (Unison) kann dem Vorschlag allerdings nichts abgewinnen. "Die Vorschläge des Stadtrates sind krank und beleidigen die Anwohner", sagte Gewerkschaftsvertreter Roger McKenzie. Er forderte, der Stadtrat müsse sich bei den Anwohnern entschuldigen und die Pläne zurückziehen. Letztlich wolle die Kommune nur "verzweifelt" Geld sparen, weil sie wegen des Spardiktats der britischen Regierung unter Druck stehe.

mmq/AFP

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1. Sinnvoll
Fishbed 25.01.2011
Egal wie die Energie anfällt, ist es immer eine gute Idee sie sinnvoll zu nutzen. Da die Asche der Toten ja davon nicht betroffen ist,sehe ich da keine Probleme.Egal ob Müllverbrennung oder Kramatorium. Wenn man Abwärme nutzen kann, sollte man es tun.
2. Heizen mit abwärme
Grummelchen321 25.01.2011
Warum denn nicht je nach Körper werden ja Unmengen an Erdgas für die einäschern verbraucht warum nicht diese Wärme sinnvoll nutzen
3. Keine schlechte Idee
Hajojunge 25.01.2011
Für die Kremation eines Menschen müssen erhebliche Wärmemengen aufgewendet werden, die normalerweise ungenutzt bleiben. Es ist keineswegs pietätlos, wenn die Abgase über einen Wärmetauscher geleitet werden und ihr Wärmeinhalt teilweise zurückgewonnen wird, denn die Verbrennung findet ja nicht im zeitlichen Zusammenhang mit der Tauerfeier statt. Alles redet von Energieeinsparung, warum nicht auch hier? Nur bei den Grünen funktioniert das nicht, die werden bekanntlich kompostiert.
4. Keine schlechte Idee - aber auch nicht neu.
DonCarlos 25.01.2011
Zitat von HajojungeFür die Kremation eines Menschen müssen erhebliche Wärmemengen aufgewendet werden, die normalerweise ungenutzt bleiben. Es ist keineswegs pietätlos, wenn die Abgase über einen Wärmetauscher geleitet werden und ihr Wärmeinhalt teilweise zurückgewonnen wird, denn die Verbrennung findet ja nicht im zeitlichen Zusammenhang mit der Tauerfeier statt. Alles redet von Energieeinsparung, warum nicht auch hier? Nur bei den Grünen funktioniert das nicht, die werden bekanntlich kompostiert.
Ich kenne konkret ein Krematorium in Deutschland, wo die Abwärme im Winter zum Heizen genutzt wird. Aus Gründen der Pietät möchte ich keinen Namen nennen.
5. Prima Idee
serottner 25.01.2011
Zitat von FishbedEgal wie die Energie anfällt, ist es immer eine gute Idee sie sinnvoll zu nutzen. Da die Asche der Toten ja davon nicht betroffen ist,sehe ich da keine Probleme.Egal ob Müllverbrennung oder Kramatorium. Wenn man Abwärme nutzen kann, sollte man es tun.
Ich stelle mir dann noch einen kleinen Shop im Schwimmbad vor, mit Filzartikeln von den Haaren der Verstorbenen und kleinen kunsthandwerklichen Arbeiten aus den Zähnen. Das macht auch nochmal Umsatz der wieder investiert werden kann.
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