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Hessen: Landwirtschaftsministerin verbietet Massentötung von Küken

Entscheidung für den Tierschutz: Die hessische Landwirtschaftsministerin Priska Hinz hat einem Zuchtbetrieb verboten, männliche Küken zu töten. Die Tiere mussten sterben, nur weil sie nicht zum Geschäftsmodell gehören.

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DPA

Hähnchenmäster: Grundloses Töten verstößt gegen die Würde

Wiesbaden/Stuttgart - Rund 15 Millionen männliche Küken tötet Hessens größte Brüterei nach Schätzungen von Tierschützern pro Jahr. Den sinnlosen Tod der Tiere will Hessens Landwirtschaftsministerin Priska Hinz (Grüne) nun unterbinden. Sie verbot dem Hühnerzüchter, die männlichen sogenannten Eintagsküken als "Brüterei-Abfälle"zu entsorgen.

Die Tierrechtsorganisation Peta begrüßte die Initiative der Landesregierung. Nach Nordrhein-Westfalen sei Hessen das zweite Bundesland, das den Tierschutz über die Geschäftsinteressen stelle. Die Tierschützer appellieren nun auch an die anderen Landesregierungen, dem Beispiel zu folgen.

mik

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