Von Andrea Brandt
"Wir müssen verhindern, dass Minijobber zu Dumpinglöhnen von teils nur drei Euro pro Stunde arbeiten", begründet Schneider seinen Vorstoß, den er noch vor der Sommerpause im Bundesrat einbringen will. Zugleich solle es Arbeitgebern erschwert werden, sozialversicherungspflichtige Stellen in mehrere Minijobs umzuwandeln.
Schneider betont, er wolle 400-Euro-Jobs "nicht abschaffen, sondern deutlich stärker reglementieren". Damit solle "Missbrauch auf dem Rücken der Beschäftigten und zu Lasten der öffentlichen Kassen eingedämmt werden". Bislang gibt es keine Arbeitszeit-Begrenzungen für 400-Euro-Jobs. Die Zahl der Minijobber in Deutschland ist bis Ende September 2010 auf 7,3 Millionen angewachsen. Das sind rund 1,6 Millionen mehr als im Jahr 2003.
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