Wirtschaft


Minijobs: NRW startet Initiative gegen Billiglöhne

Von Andrea Brandt

Der nordrhein-westfälische Arbeitsminister Guntram Schneider (SPD) startet eine Bundesratsinitiative gegen Billiglöhne für Minijobber. Wer einen 400-Euro-Job hat, soll demnach künftig nur noch rund zwölf Stunden pro Woche arbeiten dürfen. Das entspricht einem Lohn von etwa 8,50 Euro pro Stunde.

Hotellobby: Minijobber stark in der Tourismusbranche vertretenZur Großansicht
DDP

Hotellobby: Minijobber stark in der Tourismusbranche vertreten

"Wir müssen verhindern, dass Minijobber zu Dumpinglöhnen von teils nur drei Euro pro Stunde arbeiten", begründet Schneider seinen Vorstoß, den er noch vor der Sommerpause im Bundesrat einbringen will. Zugleich solle es Arbeitgebern erschwert werden, sozialversicherungspflichtige Stellen in mehrere Minijobs umzuwandeln.

Schneider betont, er wolle 400-Euro-Jobs "nicht abschaffen, sondern deutlich stärker reglementieren". Damit solle "Missbrauch auf dem Rücken der Beschäftigten und zu Lasten der öffentlichen Kassen eingedämmt werden". Bislang gibt es keine Arbeitszeit-Begrenzungen für 400-Euro-Jobs. Die Zahl der Minijobber in Deutschland ist bis Ende September 2010 auf 7,3 Millionen angewachsen. Das sind rund 1,6 Millionen mehr als im Jahr 2003.

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insgesamt 12 Beiträge
Kontrastprogramm 09.05.2011
Und wer soll das und vor allem wie überprüfen? (Erinnert an Schilda ´pur) Warum nicht einfacher. 400-Euro-Jobs nur noch für Leute, die nicht mehr der Sozialversicherungspflicht unterliegen. Dann spielt die Lohnhöhe keine [...]
Zitat von sysopDer nordrhein-westfälische Arbeitsminister Guntram Schneider (SPD) startet eine Bundesratsinitiative gegen Billiglöhne für Minijobber. Wer einen 400-Euro-Job hat, soll demnach künftig nur noch rund*zwölf Stunden pro Woche arbeiten dürfen. Das entspricht einem Lohn von etwa 8,50 Euro pro Stunde. http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,761545,00.html
Und wer soll das und vor allem wie überprüfen? (Erinnert an Schilda ´pur) Warum nicht einfacher. 400-Euro-Jobs nur noch für Leute, die nicht mehr der Sozialversicherungspflicht unterliegen. Dann spielt die Lohnhöhe keine Rolle.
Medienkritiker 09.05.2011
ganz einfach, der Jobber natürlich! und falls er bemerkt, dass der Arbeitgeber ihn ausbeuten will, geht ganz flink zum Richter...
Zitat von KontrastprogrammUnd wer soll das und vor allem wie überprüfen? (Erinnert an Schilda ´pur) Warum nicht einfacher. 400-Euro-Jobs nur noch für Leute, die nicht mehr der Sozialversicherungspflicht unterliegen. Dann spielt die Lohnhöhe keine Rolle.
ganz einfach, der Jobber natürlich! und falls er bemerkt, dass der Arbeitgeber ihn ausbeuten will, geht ganz flink zum Richter...
sagmalwasdazu 09.05.2011
und ich hoffe sehr , das es auch geschieht . Der nächste wäre dann , einen reellen Mindestlohn , ohne in fulltime austocken zu müssen . Die Wirtschaft beginnt doch derzeit zu boomen . Es muss mal etwas ankommen . Auch in das [...]
Zitat von sysopDer nordrhein-westfälische Arbeitsminister Guntram Schneider (SPD) startet eine Bundesratsinitiative gegen Billiglöhne für Minijobber. Wer einen 400-Euro-Job hat, soll demnach künftig nur noch rund*zwölf Stunden pro Woche arbeiten dürfen. Das entspricht einem Lohn von etwa 8,50 Euro pro Stunde. http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,761545,00.html
und ich hoffe sehr , das es auch geschieht . Der nächste wäre dann , einen reellen Mindestlohn , ohne in fulltime austocken zu müssen . Die Wirtschaft beginnt doch derzeit zu boomen . Es muss mal etwas ankommen . Auch in das Sozialsystem .
Schweijk 09.05.2011
sich ja einfach an, aber dann hat er auch keinen job. Manche nehmen dann lieber weniger geld haben aber dafür n job. Damit sie einfach überhaupt einen haben. Der Arbeitgeber muss in der Pflicht stehen das zu melden, damit es [...]
Zitat von Medienkritikerganz einfach, der Jobber natürlich! und falls er bemerkt, dass der Arbeitgeber ihn ausbeuten will, geht ganz flink zum Richter...
sich ja einfach an, aber dann hat er auch keinen job. Manche nehmen dann lieber weniger geld haben aber dafür n job. Damit sie einfach überhaupt einen haben. Der Arbeitgeber muss in der Pflicht stehen das zu melden, damit es eben dazu einfach gar nicht kommen kann.
sagmalwasdazu 09.05.2011
doch wieder Ihrer Wurzeln erinnern ?? Na dann mal los !! Die Gewerkschafen könnten zugleich auch mal aus dem Koma erwachen , oder durch Private Tarifvertreter der Arbeitnehmer ersetzt werden .Da besteht sehr viel Bedarf und [...]
Zitat von sysopDer nordrhein-westfälische Arbeitsminister Guntram Schneider (SPD) startet eine Bundesratsinitiative gegen Billiglöhne für Minijobber. Wer einen 400-Euro-Job hat, soll demnach künftig nur noch rund*zwölf Stunden pro Woche arbeiten dürfen. Das entspricht einem Lohn von etwa 8,50 Euro pro Stunde. http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,761545,00.html
doch wieder Ihrer Wurzeln erinnern ?? Na dann mal los !! Die Gewerkschafen könnten zugleich auch mal aus dem Koma erwachen , oder durch Private Tarifvertreter der Arbeitnehmer ersetzt werden .Da besteht sehr viel Bedarf und Nachfrage ! Let`s go !!
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  • Montag, 09.05.2011 – 17:04 Uhr
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Minijobs - Fluch oder Segen?

Die Zahl der Minijobs ist stark gestiegen. Wie finden Sie das?

  • Super! Ich habe selbst einen (oder mehrere).
  • Gut. Jeder neue Job ist zu begrüßen.
  • Schlecht. Auch Minijobber sollten die vollen Sozialabgaben zahlen.
  • Schlimm! Minijobs sind der beste Beweis für Ausbeutung von Arbeitnehmern.
  • Weiß nicht.

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Mindestlöhne in der EU
Mindestlohn* zuletzt geändert seit 2010 um**
Luxemburg 10,16 01.2011 +4,4
Frankreich 9,00 01.2011 +1,6
Niederlande 8,74 01.2011 +1,2
Belgien 8,58 09.2010 +2,0
Irland 7,65 02.2011 -11,6
Großbritannien 6,91 10.2010 +2,2
Slowenien 4,32 01.2011 +25,2
Griechenland 4,28 05.2009 0,0
Spanien 3,89 01.2011 +1,3
Malta 3,84 01.2011 +0,7
Portugal 2,92 01.2011 +2,0
Polen 1,85 01.2011 +5,2
Tschechien 1,82 01.2007 0,0
Slowakei 1,85 01.2011 +2,8
Estland 1,73 01.2008 0,0
Lettland 1,68 01.2011 +10,1
Ungarn 1,61 01.2011 +6,1
Litauen 1,40 01.2008 0,0
Rumänien 0,93 01.2011 +11,6
Bulgarien 0,71 01.2009 0,0
*pro Stunde ** in Prozent
Quelle: Hans-Böckler-Stiftung
Der Deutsche Gewerkschaftsbund
Der 1949 gegründete Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) ist Dachverband von heute acht Einzelgewerkschaften mit rund 6,2 Millionen Mitgliedern. Vorsitzender ist Michael Sommer.

Der DGB versteht sich als politisches Sprachrohr der Mitgliedsverbände. Das Sagen haben die Großgewerkschaften IG Metall und Ver.di, auf die zusammen gut 70 Prozent der DGB-Mitglieder entfallen. Weitere Gewerkschaften sind die IG Bau, IG Chemie, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft,Polizeigewerkschaft, Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten und Transnet.


Obwohl sich die Zahl der Gewerkschaftsmitglieder seit 1991 fast halbiert hat, ist ihre Zahl um ein Vielfaches größer als bei den politischen Parteien.




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