Frankfurt am Main - Mit einer Kündigungsschutzklage wehrt sich ein ehemaliger Chauffeur von IG Metall-Vorstand Detlev Wetzel gegen seine Entlassung. Er habe zwei Jahre lang bis zu 14 Stunden täglich als Fahrer und im Bereitschaftsdienst gearbeitet, die vorgeschriebenen Ruhezeiten seien seinem Chef egal gewesen, sagte der Entlassene der "Bild"-Zeitung.
Als er um einen freien Abend pro Woche gebeten habe, hätte ihn die Gewerkschaft vor die Tür gesetzt. "Jemanden, der sich über die Stunden beschwert, bräuchte man nicht", zitierte das Blatt den ehemaligen Chauffeur, der seit Januar arbeitslos ist.
Die IG Metall wies die Vorwürfe auf Nachfrage zurück: "Diese treffen nicht zu", sagte eine Sprecherin, ohne allerdings die Gründe für die Entlassung zu erläutern: "Im Detail kommentieren wir die Angelegenheit nicht, weil es sich um ein laufendes Verfahren handelt."
Die Gerichtsverhandlung soll im Mai beginnen. Dabei geht es um die Frage, ob die Kündigung wirksam ist.
luk/dpa
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