Berlin - Die Angestellten im Öffentlichen Dienst der Länder haben sich auf ihre Lohnforderung fürs kommende Jahr geeinigt. Nach übereinstimmenden Berichten mehrerer Nachrichtenagenturen beschlossen die Tarifkommissionen der Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di sowie des Beamtenbunds (dbb) am Dienstag in Berlin, Lohnerhöhungen von 6,5 Prozent zu fordern. Die Tarifverhandlungen sollen Ende Januar 2013 beginnen.
Es geht um die Gehälter von rund einer Million Angestellten im Öffentlichen Dienst der Länder. Nach dem Willen der Gewerkschaftsseite soll der ausstehende Tarifabschluss aber auch auf die fast zwei Millionen Beamten und Pensionäre der Länder übertragen werden.
Die Gewerkschaften orientieren sich mit ihrer Forderung am jüngsten Tarifabschluss für die Beschäftigten von Bund und Kommunen: Die zwei Millionen Beschäftigten dort erhalten über die nächsten zwei Jahre in mehreren Stufen insgesamt 6,3 Prozent mehr Geld.
Als einziges Bundesland ist Hessen bei den Tarifgesprächen außen vor. Die Verhandlungen dort laufen separat.
dab/dpa/Reuters
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