Tarifstreit mit Kommunen Öffentlicher Dienst will noch vor Ostern streiken

Nach dem Scheitern der zweiten Verhandlungsrunde im Öffentlichen Dienst verschärfen die Gewerkschaften ihre Gangart. Noch vor den Osterfeiertagen sollen zahlreiche Betriebe bestreikt werden, auch Flughäfen.

Warnstreik bei der Deutschen Post im Februar
DPA

Warnstreik bei der Deutschen Post im Februar


Die Gewerkschaften im Öffentlichen Dienst planen Warnstreiks noch vor Ostern. Dies teilten die Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di und der Deutsche Beamtenbund am Dienstag in Potsdam mit.

Verdi-Chef Frank Bsirske sagte, die Ausstände sollten in der gesamten Breite des betroffenen öffentlichen Dienstes der Kommunen und des Bundes stattfinden. Auch Flughäfen seien betroffen, allerdings nicht im Ferienverkehr zu Ostern.

In der zweiten Runde der Verhandlungen hatte es zuvor keine Annäherung gegeben. Verhandelt wird für 2,3 Millionen Beschäftigte bei Bund und Kommunen, unter anderem für Erzieher, Mitarbeiter von Müllabfuhr, Straßenreinigung, Kliniken, Sparkassen und für Bundespolizisten.

Ver.di und der Beamtenbund fordern sechs Prozent mehr Lohn. Mit Nebenforderung summiert sich das Gesamtpaket auf sieben Prozent beziehungsweis sechs Milliarden Euro, die vor allem von den Kommunen getragen werden sollen.

Der Bund war am Montag ohne Angebot in die zweitägige Runde gegangen. Gemeinsam mit dem kommunalen Arbeitgeberverband wies er die Gewerkschaftsforderungen als zu hoch zurück. Die dritte Tarifrunde ist für Mitte April vereinbart.

dab/dpa/AFP

insgesamt 14 Beiträge
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Seite 1
Hardisch 13.03.2018
1. Bitte bitte
Lasst doch endlich mal diese albernen Rituale, dieses dumme und öde Gewerkschaftsgeschwätz- ich kann es nicht mehr hören!! Das kostet die Bürger wieder Millionen an Geld, dazu Zeit und Nerven, nur weil Obergockel Bsirske, selbst äußerst fürstlich bezahlt, wieder zeigen muss, wer den längeren hat! Gähn
shaboo 13.03.2018
2. "Der Bund ...
... war am Montag ohne Angebot in die zweitägige Runde gegangen." Bitte???!!!! Man kann ja gerne Gewerkschaftsforderungen als angeblich zu hoch oder unbezahlbar zurückweisen, aber wenn man selber gar nicht erst irgendein Angebot vorlegt - und zwar weder in der ersten noch in der zweiten Verhandlungsrunde - dann bettelt man doch förmlich um Streiks. Was soll denn als Reaktion auf diese Totalverweigerungshaltung auch sonst passieren? Dafür sehe ich nun wirklich nicht Verdi oder Bsirske in der Verantwortung!
isar56 13.03.2018
3.
Zitat von HardischLasst doch endlich mal diese albernen Rituale, dieses dumme und öde Gewerkschaftsgeschwätz- ich kann es nicht mehr hören!! Das kostet die Bürger wieder Millionen an Geld, dazu Zeit und Nerven, nur weil Obergockel Bsirske, selbst äußerst fürstlich bezahlt, wieder zeigen muss, wer den längeren hat! Gähn
Und was hat das mit dem unterbezahlten Müllmann, Schulhausmeister oder der Reinigungskraft im öD zu tun? Mit Kranken- und Altenpflegern, Erziehern, Sozialarbeitern die scharenweise davon laufen wegen der grottenschlchten Bezahlung? Mögen Sie vor Krankheit, Alter, Gebrechlichkeit, fehlendem Kitaplatz für Kind oder Enkel, vor Hartz IV, Müllhaufen die nicht entsorgt werden und verdreckten Straßen verschont bleiben, wenn sich der massive Personalmangel im öD zuspitzt. Bsirske ist ein schlechter Verhandler, da gebe ich Ihnen allerdings recht. Schlechte Argumente, weil keine Ahnung von der Basisarbeit.
Benjowi 13.03.2018
4.
Zitat von HardischLasst doch endlich mal diese albernen Rituale, dieses dumme und öde Gewerkschaftsgeschwätz- ich kann es nicht mehr hören!! Das kostet die Bürger wieder Millionen an Geld, dazu Zeit und Nerven, nur weil Obergockel Bsirske, selbst äußerst fürstlich bezahlt, wieder zeigen muss, wer den längeren hat! Gähn
Wie stellen Sie sich das denn vor? Die Arbeitnehmer werden bereits seit längerer Zeit bei Weitem nicht mehr gerecht an den erwirtschafteten Erträgen beteiligt und seit Jahrzehnten haben sich die Gewerkschaften mit Forderungen nach Lohnsteigerungen zurückgehalten. Dieses Land hat sich zu einem Lohndumpingland mit unterbewerteter Währung entwickelt und strotzt nur so mit Wettbewerbsfähigkeit. Und jetzt sollen sich die Arbeitnehmer ohne ein Angebot weiter verschaukeln lassen? Ein bißchen abartige Vorstellung, meinen Sie nicht?
wiseguyno1 13.03.2018
5. Bitte bitte
Zitat von HardischLasst doch endlich mal diese albernen Rituale, dieses dumme und öde Gewerkschaftsgeschwätz- ich kann es nicht mehr hören!! Das kostet die Bürger wieder Millionen an Geld, dazu Zeit und Nerven, nur weil Obergockel Bsirske, selbst äußerst fürstlich bezahlt, wieder zeigen muss, wer den längeren hat! Gähn
Lassen Sie doch mal dieses alberne Dummschätzer-Ritual, dieses blöde und öde Egomanengefasel - wir können es nicht mehr hören! Das kostet den Leser Zeit und Nerven, nur weil Heizlüfter-Hardisch zeigen muss, daß er den "Dieter Nuhr Ratschlag" nicht kapiert hat! Gähn
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