Portugal Vier von zehn jungen Arbeitnehmern finden keinen Job

Die Krise auf dem portugiesischen Arbeitsmarkt verschärft sich: Rund 40 Prozent der jungen Arbeitnehmer finden keinen Job mehr. Die Wirtschaftsleistung ist 2012 um rund drei Prozent geschrumpft und dürfte 2013 noch einmal abnehmen.


Lissabon - Die schwerste Rezession seit den siebziger Jahren hat die Arbeitslosigkeit in Portugal auf neue Rekordwerte getrieben: 16,9 Prozent im Land haben keinen Job. Bei den jungen Arbeitnehmern sind es gar 40 Prozent von ihnen, die am Jahresende einen Arbeitsplatz suchten.

Volkswirte bezeichneten den Trend als besorgniserregend. Die Arbeitslosigkeit werde wegen der anhaltenden Konjunkturflaute in diesem Jahr sogar weiter steigen, wenn auch nicht mehr ganz so schnell wie im vergangenen Jahr, hieß es.

Die portugiesische Wirtschaftsleistung ist 2012 wohl um rund drei Prozent geschrumpft und dürfte 2013 noch einmal um ein Prozent abnehmen. Die Regierung musste ein schmerzhaftes Sparprogramm auflegen, nachdem das Land unter den EU-Rettungsschirm flüchtete.

ssu/Reuters



insgesamt 12 Beiträge
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Seite 1
karlsiegfried 13.02.2013
1. Nur keine Panik
Kommt in Deutschland auch noch.
smartphone 13.02.2013
2. So bedauerlich das ist ....
ist dies aber kein Grund zb deren Ingenieur bei Colourcard hierher zu locken - gleichzeitig unsre einheimsichen Ings sich dumme Absagen anhören müssen nebst der Tatsache ab 35 als zu alt und mit mehr als 1200 Euro Brutto im Monat als schon zu teuer nach dem Studium quasi gleich Dauerhartz bis zu r Rente absolvieren sollen. Sowas heißt dann (die ) Fachkräftemangel ...
zyndstoff 13.02.2013
3. Arbeitslose Arbeitnehmer?
Zitat von sysopDie Krise auf dem portugiesischen Arbeitsmarkt verschärft sich: Rund 40 Prozent der jungen Arbeitnehmer finden keinen Job mehr. Die Wirtschaftsleistung ist 2012 um rund drei Prozent geschrumpft und dürfte 2013 noch einmal abnehmen. http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/portugal-jugendarbeitslosigkeit-steigt-auf-40-prozent-a-883180.html
Arbeitnehmer finden keinen Job? Wozu auch - Arbeitnehmer haben ja einen Job. Zum Glück wird das wird durch diesen Satz des Artikels dann klargestellt: "Bei den jungen Arbeitnehmern sind es gar 40 Prozent von ihnen suchten am Jahresende einen Job." SPIEGEL ist auch nicht mehr das, was es mal war.
Diskutierender 13.02.2013
4. Noch etwas
Zitat von smartphoneist dies aber kein Grund zb deren Ingenieur bei Colourcard hierher zu locken - gleichzeitig unsre einheimsichen Ings sich dumme Absagen anhören müssen nebst der Tatsache ab 35 als zu alt und mit mehr als 1200 Euro Brutto im Monat als schon zu teuer nach dem Studium quasi gleich Dauerhartz bis zu r Rente absolvieren sollen. Sowas heißt dann (die ) Fachkräftemangel ...
Zudem heisst es dann auch Fachkräftemangel, wenn dann gut ausgebildete Leute aus Deutschland fehlen, die durch die kurzsichtige und asoziale Personalpolitik Deutscher Unternehmen ins Ausland vertrieben wurden. Viele Grüsse aus der Schweiz von einem Deutschen Ingenieur. Übrigens habe ich nach meiner Vertreibung aus Deutschland auf Grund fast einjähriger Arbeitslosigkeit ziemlich schnell gemerkt, dass in der Schweiz fast alles besser ist als in Deutschland.
solna 13.02.2013
5. Dummdeutsch
Stimmt: schlechte Journalisten dürfen arbeiten, Portugals Jugend nicht.
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