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Preiserhöhungen: Stromkunden müssen mit drastischen Aufschlägen rechnen

Die Kosten für Ökostrom erreichen neue Höchststände: Die Verbraucherumlage für erneuerbare Energien steigt im kommenden Jahr um satte 70 Prozent - so stark wie nie. Auf die deutschen Haushalte kommen immense Mehrkosten zu.

Solarmodule in Hamburg: 60 Euro mehr pro Jahr möglich Zur Großansicht
DPA

Solarmodule in Hamburg: 60 Euro mehr pro Jahr möglich

Berlin - Die Förderung der Ökoenergien macht sich schon jetzt massiv auf der Stromrechnung der Verbraucher bemerkbar - im nächsten Jahr aber dürften die Kosten geradezu explodieren. Um 70 Prozent soll die Umlage der Stromkunden für erneuerbare Energien steigen, erfuhren die Nachrichtenagenturen dpa und AFP an diesem Donnerstag aus Kreisen der Netzbetreiber, die für die Veröffentlichung verantwortlich sind.

Die sogenannte EEG-Umlage steigt demnach von derzeit rund 2,05 Cent auf 3,5 Cent pro Kilowattstunde. Konkret bedeutet das: Ein durchschnittlicher dreiköpfiger Haushalt, der rund 3500 Kilowattstunden Strom pro Jahr verbraucht, muss im nächsten Jahr rund 60 Euro mehr ausgeben. Bislang zahlte ein solcher Haushalt über seine Stromrechnung inklusive Mehrwertsteuer etwa sieben Euro pro Monat für die Förderung erneuerbarer Energien. Dieser Betrag könnte ab 2011 auf bis zu zwölf Euro pro Monat steigen, hieß es.

Offiziell wollen die vier Übertragungsnetzbetreiber die Höhe der EEG-Umlage am Freitag bekanntgeben. In Branchenkreisen wird schon länger über eine drastische Erhöhung spekuliert. In Gesprächen mit SPIEGEL ONLINE legten Experten der Energiekonzerne und des Bundesverbands der Verbraucherzentralen schon mehrfach dar, dass die EEG-Umlage ihren Berechnungen zufolge auf 3,3 bis 3,6 Cent steigen müsse.

Die Kosten dürften auch längerfristig steigen

Strom aus Sonne, Wind oder Wasser wird laut Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) seit dem Jahr 2000 staatlich gefördert. Aber vor allem der ausufernde Boom in der Solarbranche sorgt für die hohen Kosten: Weil immer mehr Solaranlagen ans Netz gehen, steigen die Preise. Im kommenden Jahr dürfte die Subventionierung der erneuerbaren Energien damit den Angaben zufolge rund 13 Milliarden Euro betragen. In diesem Jahr waren es noch rund acht Milliarden Euro.

Für jede Kilowattstunde, die ins deutsche Netz gelangt, erhält der Produzent eine sogenannte Einspeisevergütung. Da die Produktion von Strom aus erneuerbaren Quellen bisher teurer ist als die Gewinnung aus klassischen Quellen, soll sie durch diese Subvention wirtschaftlich gemacht werden, bis die neue Technik sich von alleine rechnet. Die Einspeisevergütung für Wind-, Solar- und Biostrom variiert je nach Energieerzeugung und Alter der Anlage.

Das Problem wird in Zukunft kaum kleiner werden, denn der Solar-Boom geht ungebremst weiter. Ende 2009 waren in Deutschland Anlagen mit rund 10.000 Megawatt installiert. 2010 kommen nach Prognosen führender Marktforscher noch mal Anlagen mit 6000 bis 10.000 Megawatt hinzu. Zum Vergleich: Alle in Deutschland installierten Atomkraftwerke haben eine Bruttoleistung von 21.000 Megawatt. Schon Ende 2010 könnte die installierte Leistung aller Solaranlagen also fast genauso hoch sein.

yes/ssu/AFP

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insgesamt 242 Beiträge
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1. BlaBlaBla
Mr Bounz 14.10.2010
4,3 cent Subvention pro Kw/h Atomstrom. Da sind wir bei Ökostrom noch weit von entfernt. Also was soll die Aufregung?!?!
2. Was soll die Panikmache und das Schimpfen auf die saubere Energie?
timbuktu 14.10.2010
Heute haben Sie auch einen Artikel über die Subventionen für Atomstrom gebracht. http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,722927,00.html Den sollten Sie verlinken, dann werden auch die Massstäbe klar. Ist doch klar, das wir uns entscheiden müssen. Saubere Umwelt in der wir eventuell überleben können und dafür etwas mehr Geld ausgeben - oder weiter wie bisher, Augen zu, nach uns die Sinnflut. Ich finde 60 Eur im Jahr für eine größere Überlebenchance für unsere Kinder recht günstig.
3. 2 Möglichkeiten
DerDodga 14.10.2010
"Da die Produktion von Strom aus erneuerbaren Quellen bisher teurer ist als die Gewinnung aus klassischen Quellen, soll sie durch diese Subvention wirtschaftlich gemacht werden, bis die neue Technik sich von alleine rechnet. Die Einspeisevergütung für Wind-, Solar- und Biostrom variiert je nach Energieerzeugung und Alter der Anlage." Hoffen wir mal das die Erzeugung deutlich billiger wird und damit ohne starke Preiserhöhung rentabel. Ansonsten wird der Weg zur Rentabilität langfristig zwangsläufig über eine Preiserhöhung laufen.
4. Peanuts
syracusa 14.10.2010
Zitat von sysopDie Kosten für Ökostrom erreichen neue Höchststände: Die Verbraucherumlage für erneuerbare Energien steigt*im kommenden Jahr*um satte 70 Prozent - so stark wie nie. Auf*die deutschen Haushalte kommen immense Mehrkosten zu. http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,723136,00.html
Das sind doch nur Peanuts gegenüber den Mehrkosten, die der deutsche Stromverbraucher wg der Strommonopole bezahlt. In einem völlig risikofreien Markt erwirtschaftete RWE letztes Jahr eine Eigenkapitalrendite von 41% und eine Umsatzrendite von 12%. Die Umsatzrendite im Strommarkt muss, solange es keinen Wettbewerb gibt, gesetzlich auf 1% limitiert werden. Die Eigenkapitalrendite darf die von Rentenpapieren nur marginal übersteigen.
5. Danke liebe Lobbyisten ... !
stefanaugsburg 14.10.2010
Das Problem ist seit längerem bekannt und wurde auch schon in diversen Artikeln detailliert behandelt. Die Subventionen müssten eigentlich schnellstmöglich gedrosselt und auch irgendwann komplett heruntergefahren werden - was aber Dank ausreichender Lobbyarbeit nach wie vor nur halbherzig passiert. Dazu kommt, daß mittlerweile immer mehr günstigere Solaranlagen aus dem Ausland verbaut werden (z.B. aus Asien) und die eigentlich für heimische Unternehmen gedachte Subvention nun ausländische Unternehmen fördert. Die Solarbranche reibt sich die Hände und mit ihr die komplette Peripherie - während der Verbraucher mit immer höheren Abgaben belastet wird. Anfangs gut gemeinte Ansätze und falsche politische Entscheidungen gehen hier mittlerweile eine krude Mischung ein - und nun ?
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Vor-/Nachteile der Energieträger
Die Energiewirtschaft befindet sich im Umbruch - SPIEGEL ONLINE zeigt die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Energieträger.
Erdöl
Plus: Erdöl ist der Schmierstoff industrieller Volkswirtschaften. In Deutschland deckt Öl rund 35 Prozent des Energiebedarfs - so viel wie kein anderer Rohstoff. Im Verkehrssektor gibt es momentan kaum Alternativen zu Öl: Das bestehende Tankstellennetz ist auf Benzin und Diesel ausgerichtet, die heute gängigen Motoren fahren fast nur mit diesen beiden Treibstoffen.

Minus: Der Ölpreis ist in den vergangenen Jahren rasant gestiegen - und mit ihm der Spritpreis. Autofahrer mussten zeitweise mehr als 1,50 Euro für Benzin zahlen. Die deutsche Volkswirtschaft verliert dadurch Milliardenbeträge, denn das Land ist fast völlig von Importen abhängig. Weltweit liegen die meisten Ölvorkommen in politisch heiklen Regionen wie dem Nahen Osten, Russland, Venezuela oder Nigeria. Versorgungskrisen kann man daher nicht ausschließen. Darüber hinaus ist Erdöl ein endlicher Rohstoff: Die bekannten Vorkommen gehen langsam zur Neige. Große neue Felder wurden in den vergangenen Jahren kaum entdeckt - und wenn, dann nur in schwierig zu erschließenden Gebieten wie der Arktis. Hinzu kommt die CO2-Problematik: Wenn Öl verbrannt wird, entsteht das Klimagas Kohlendioxid .
Erdgas
Plus: Erdgas ist der klimafreundlichste fossile Energieträger - bei der Verbrennung entsteht weniger CO2 als bei Kohle oder Öl. Außerdem halten die Vorräte noch eine Weile: Die Reichweite der Gasvorkommen wird auf rund 60 Jahre geschätzt, bei Öl sind es nur 40 Jahre. Verfeinerte Fördertechniken machen zudem den Zugriff auf große neue Gas-Reservoirs möglich. Ein weiterer Vorteil: Gas kann einen wichtigen Beitrag zur Stromerzeugung leisten. Denn Gaskraftwerke lassen sich schnell hoch- und runterfahren - diese Flexibilität hilft, die Schwankungen beim Windstrom auszugleichen.

Minus: Weltweit verfügen nur wenige Länder über Gasvorkommen. Entsprechend groß sind die Abhängigkeiten - Deutschland bezieht rund 40 Prozent seines Erdgases aus Russland. Problematisch ist außerdem die noch immer weit verbreitete Bindung an den Ölpreis: Je teurer Erdöl wird, desto teurer wird auch Gas. Stromkonzerne klagen bereits, dass sich Gaskraftwerke kaum mehr rentieren. Private Haushalte kennen dasselbe Problem beim Heizen - Gas ist kaum günstiger als Öl. Auch beim Autofahren stellt Erdgas keine Alternative dar: Der aktuelle Preisvorteil gegenüber Benzin und Diesel liegt nur an der steuerlichen Begünstigung.
Kohle
Plus: Kohle gibt es fast überall auf der Welt - einseitige Importabhängigkeiten wie beim Gas sind deshalb nicht zu befürchten. Auch Deutschland verfügt über nennenswerte Ressourcen: Braunkohle lässt sich ohne Subventionen fördern, für Steinkohle ist dies bei weiter steigenden Preisen zumindest denkbar. Außerdem reichen die Vorräte so lange wie bei keinem anderen fossilen Energieträger: Schätzungen gehen von rund 200 Jahren aus. Kohle eignet sich vor allem zur Stromerzeugung in der Grundlast - rund 50 Prozent des deutschen Stroms stammen aus Kohlekraftwerken .

Minus: Kein Energieträger ist so klimaschädlich wie Kohle. Bei der Verbrennung entsteht rund doppelt so viel CO2 wie bei Gas. Problematisch könnte dies vor allem dann werden, wenn man bestehende Atomkraftwerke durch neue Kohlekraftwerke ersetzt - oder wenn Elektroautos künftig in großem Stil Kohlestrom tanken. Bedenklich sind außerdem die Arbeitsbedingungen, unter denen Kohle gefördert wird : Zu den größten Produzenten zählen China, Russland und Südafrika - Länder, in denen immer wieder Bergleute ums Leben kommen.
Atomenergie
Plus: Kernkraftwerke produzieren - wenn sie einmal gebaut sind - günstigen Strom. Der Rohstoff Uran wird nur in geringen Mengen verbraucht, so dass die laufenden Betriebskosten gering sind. Atomstrom kann in der Grundlast eingesetzt werden, also unabhängig von kurzfristigen Wetterschwankungen. In Frankreich wird Atomstrom auch zum Heizen verwendet, langfristig könnten so auch Elektroautos betrieben werden. Bei der Kernenergie wird kaum CO2 freigesetzt. Sie ist damit klimafreundlicher als Kohle oder Gas.

Minus: Der größte Nachteil der Atomenergie ist das Risiko eines GAUs. Selbst wenn man dafür eine geringe Wahrscheinlichkeit unterstellt - der Schaden wäre enorm. Die Katastrophe in Tschernobyl war nur ein Vorgeschmack dessen, was im dicht besiedelten Mitteleuropa passieren würde: Tausende Opfer, auf ewig verseuchte Landstriche, Vermögensverluste in zigfacher Milliardenhöhe. Hinzu kommt die ungelöste Frage der Endlagerung : Obwohl die Kernenergie seit rund 50 Jahren genutzt wird, gibt es bis heute keine dauerhafte Deponie für die verstrahlten Abfälle. Ob es überhaupt ein sicheres Endlager geben kann, ist umstritten: Der Atommüll strahlt zum Teil mehr als 100.000 Jahre lang - was in dieser Zeit alles passiert, kann niemand vorhersagen. In jüngster Zeit wird ein weiteres Problem immer häufiger diskutiert: Was geschieht, wenn Terroristen einen Anschlag auf ein Kernkraftwerk verüben? Oder wenn sie in den Besitz von spaltbarem Material gelangen? Sicherheitsexperten haben auf diese Fragen keine abschließende Antwort.
Wasser
Plus: Die Wasserkraft ist sehr umweltfreundlich - mit geringem Eingriff in die Natur lässt sich günstig Energie gewinnen. Rund fünf Prozent des deutschen Stroms stammen aus Wasserkraftwerken. Außerdem lässt sich in Stauseen sehr gut Energie speichern: Bei einem Überangebot an Strom wird Wasser nach oben gepumpt. Bei Bedarf wird es dann abgelassen, um die Turbinen anzutreiben.

Minus: In Deutschland ist das Potential der Wasserkraft so gut wie ausgeschöpft. Fast jeder Fluss hat ein Kraftwerk, ebenso fast jeder See. Im Ausland wiederum ist die Wasserkraft zum Teil in Verruf geraten: Riesenprojekte wie der Jangtse-Staudamm in China zerstören die Natur in großem Stil.
Wind
Plus: Von allen erneuerbaren Energien ist die Windkraft in den vergangenen Jahren am stärksten gewachsen. Mittlerweile beziehen die Deutschen deutlich mehr Strom aus Windrädern als aus Wasserkraftwerken. Auch in Zukunft hat die Branche großes Wachstumspotential - vor allem offshore, also in Windparks auf dem Meer . Ein weiterer Vorteil: Die Windkraft ist verhältnismäßig günstig. Die Betreiber der Anlagen bekommen über das Erneuerbare-Energien-Gesetz nur wenig mehr Förderung als der Preis für konventionellen Strom an der Energiebörse hoch ist. Zum Vergleich: Solarstrom wird weit höher vergütet.

Minus: Kritiker halten Windräder für eine Verschandelung der Landschaft. Außerdem weht der Wind sehr unzuverlässig: Bei einer starken Brise wird das deutsche Stromnetz überlastet, bei Flaute muss Strom aus dem Ausland hinzugekauft werden. Praktikable Speicher für Windenergie gibt es bisher nicht. Ein weiterer Nachteil: Starker Wind bläst vor allem in Norddeutschland, die großen Verbrauchszentren liegen aber im Süden und Westen. Um den Strom abzutransportieren, sind zahlreiche neue Leitungen nötig .
Sonne
Plus: Die Sonne ist nach menschlichen Maßstäben eine ewige Energiequelle , und sie scheint für jeden umsonst. Hätten alle Dächer Deutschlands eine Solaranlage, könnte so ein großer Teil des hiesigen Strombedarfs gedeckt werden - klimaschonend und unabhängig von Importen. Darüber hinaus lässt sich das Sonnenlicht auch zur Warmwasserbereitung nutzen: Mit Solarkollektoren kann man herkömmliche Heizungen ergänzen und so die Energiekosten drücken.

Minus: Die Sonne hat den gleichen Nachteil wie der Wind - ihre Energie lässt sich nicht zu jeder Uhrzeit nutzen. Das größte Problem ist jedoch der Preis: Solarstrom kostet viel mehr als konventioneller Strom. Und trotz milliardenschwerer Subventionen leistet Sonnenenergie bislang nur einen geringen Beitrag zur deutschen Stromversorgung: Schätzungen schwanken zwischen einem um zwei Prozent. Damit die Photovoltaik in Mitteleuropa wettbewerbsfähig wird, müsste es eine technische Revolution geben - oder die Preise für konventionelle Energie müssten dramatisch steigen.
Biomasse
Plus: Holz, Stroh, Mais - beim Verbrennen dieser Stoffe wird nur so viel CO2 freigesetzt, wie die Pflanzen vorher der Atmosphäre entzogen haben. Biomasse lässt sich in vielen Bereichen einsetzen: zum Heizen (beispielsweise mit Holzpellets), zum Autofahren (mit Biodiesel oder Bioethanol ) oder zur Stromerzeugung (mit Biogas). Der große Vorteil: Biomasse ist gespeicherte Energie. Man kann also frei entscheiden, wann man sie nutzen möchte - anders als bei Wind- oder Solarkraft. Ein weiterer Pluspunkt: Energiepflanzen, die in Deutschland wachsen, reduzieren die Abhängigkeit von Importen.

Minus: In jüngster Zeit gerät die Bioenergie massiv in die Kritik. Denn die Pflanzen benötigen enorme Anbauflächen - und treten damit in direkte Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion. Gerade bei Biotreibstoffen wird das zum Problem: Lässt es sich moralisch rechtfertigen, dass die Reichen Mais tanken - während die Armen hungern? Hinzu kommt ein gigantisches Mengenproblem: Wollte Deutschland seinen gesamten Benzin- und Dieselbedarf mit Biokraftstoffen decken, wäre dafür eine Fläche nötig, die größer ist als die gesamte Bundesrepublik. Das Gleiche gilt fürs Heizen: Sollten alle Bundesbürger auf Holzpellets umsteigen, würde der deutsche Wald dafür nicht reichen - erneut wären Energie-Importe nötig.
Erdwärme
Plus: Die Wärme im Erdinneren steht rund um die Uhr zur Verfügung. Sie lässt sich sowohl zum Heizen als auch zur Stromerzeugung nutzen. Gäbe es keine Probleme mit der Bohrtechnik, könnte die Geothermie den gesamten deutschen Energiebedarf decken.

Minus: In Deutschland muss man Hunderte oder gar Tausende Meter tief bohren, um ein ausreichendes Temperaturniveau zu erreichen. Die Kosten der Geothermie sind deshalb sehr hoch. Mancherorts gibt es außerdem Probleme mit dem Grundwasser. Andere Länder sind hier aus geologischen Gründen in einer besseren Position: Island zum Beispiel deckt seinen Energiebedarf zum Großteil mit der Wärme aus dem Erdinneren.
Fotostrecke
Grafiken: Wie Öko- und Atomstrom konkurrieren


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